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Januar 1516.
zukomme. I. Bern wird beauftragt, die beiden Briefe des Friedens und Bündnisses zwischen dem Königund uns Eidgenossen dem König zur Besieglung zu schicken, ihm einen derselben zu übergeben und denandern uns zurückzubringen. 11». Bern hat in unserm, der acht Orte, Namen, für die vom König jetztempfangene Zahlung quittirt und wir haben zugesagt, sobald die Quittung unter unser aller Siegeln aufgerichtetsei und uns zukomme, selbe zu besiegeln, damit Bern sie gegen seinen ausgestellten Brief auswechseln könne,i». Die Orte, welche um ihre auf Lichtmeß verfallene Pension Boten nach Lyon schicken wollen, sollendieselbe bis Mittefasten dort haben. «». Die französischen Boten bringen an, nachdem der König uns nun„Vsrichtung" gethan und Willens sei. Alles in dem Frieden von Genf Verabredete zu halten, begehre er zuwissen, ob wir, wenn er von uns 5000—6000 Knechte in seinen Dienst verlange, ihm dieselben zugehenlassen wollen, denn ohne unser Wissen und Willen werde er keine annehmen, z». Lucern soll in der achtOrte Namen an Schwyz schreiben, daß es seine Gemeinde auf Montag nach Reminiscere versammle, umunsere Botschaften anzuhören. «>. Ebenso soll Lucern an Uri schreiben, seine Gemeinde auf Mittwoch nachNeminiscere versammelt zu halten.
k, I, k, I, »i, ii, «, i>, «i fehlen im Schwyzer Exemplar, p, 1 fehlen im Berner Exemplar.Zu «I. Dieser Artikel findet sich auch als besonderer Abschied unter dem Datum Montag nach Usto midi(4. Februar) im Staatsarchiv Bern, Allg. Eidg. Abschiede, I'. 395.
Zu K. Die detaillirte Rechnung über diese Theilung siehe im Berner Abschied ?. 409 ff. Danach warenbei dem Zug nach Dijon von den Orten und Zugewandten Aufgebotene 16,400, beim ersten Zug ins Mailän-dische 4000, beim zweiten 12,180, beim dritten 15,090. — Auf jeden Mann bezahlten die französischen Anwälte3 Kronen und 1 Dicken. Das Betreffniß der Orte, die den Frieden noch nicht angenommen, blieb hinter denfranzösischen Anwälten liegen. — Die Gesammtsumme macht 49,596 Mann —161,122 Kronen. Die darüberhinaus noch vorhandenen 38,878 Kronen wurden auf die „Freiheit" vertheilt, es erhielt Bern 8000, Lucern3400 u. s. f., auch für die nicht dem Frieden beigetretenen wurden die Summen für die „Freiheit" ausgemittelt,so Zürich 6000, Uri 1500 Kronen u. s. w. — Der Stadtschreiber zu Bern erhielt 50, die Unterschreiber10 Kronen, der Jordian von Unterwalden, der in Mailand oberster Fourier gewesen, 13 Kronen, sein Gehülfe10 Kronen. 55 Kronen, die am Ende übrig blieben, soll Bern unter die Weibel, Läufer u. s. w. vertheilen.
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S ch w i) z. 4 Z 4 6, 4. Februar (Montag nach kvriüoatioms Naris).
Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VII. iit!.
l». Die Orte Zürich, Uri, Schwyz, Basel und Schaffhausen leisten diesen Tag der Schlösser Lanisund Luggarus wegen, damit dieselben nicht so elendiglich verlassen werden. Uri und Schwyz haben dieübrigen drei Orte gebeten, sich von ihnen nicht zu söndern, den Frieden und die Vereinung mit Frankreich»licht anzunehmen und die Schlösser ihnen behaupten zu helfen, zumal kaiserliche Majestät den Orten, welchedieselben behaupten wollen, so lang der Krieg währt monatlich 5000 Gl. zu geben sich erboten hat. Fernerbitten Uri und Schwyz, die drei Städte möchten ihre Kriegsleute uicht aus den Schlössern zurückziehen bisman wisse woran man sei. Weil Niemand von den Boten hierüber sich auszusprecheil Vollmacht hatte, sosoll man auf dein nächsten Tag zu Zürich Autwort geben. 4». Uri und Schwyz sind einig, Glarus zumahnen, mit Bitte, Zürich möchte auch mit in die Mahnung einstehen, v. Auf diesen: Tag ist Junker