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November 1515.
der durchlichtig her Franciscus, Herzog zu Bari, der bruder des andern Herzogen, der in Frankrich ist gezogen,gegen dem ouch, als sin Mt. verstat, kaiserl. Mt. ein her des fürstlichen lehens gnu wol geneigt ist, ob es denHerren den Eidgnossen gefallt, als genanter küng von Engenland hofft, das es Inen sölle gefallen, darumb dasdie Herren die Eidgnossen sind gewesen als Vätter, beschirmer vnd Jnsetzer derselben Herzogen, ouch ft) mit gwaltvnd nachlassen bäpstlicher Heligkeit vergunsten, keiserlicher Majestät vnd hilf der pundtsgnossen damals des heli-gen pundes in Jr vätterlich rich mit Jrem eignen schweiß vnd blut habent Angesetzt, So sölicher vrsach halb dasHerzogthumb nit minder den Herren den Eidgnossen eigen, dann her Herzogen erblich gerechtigkeit sye, Hab sinküngklich majestat deßhalb gedacht zu widerbringung der niderlegung des StatS zu Meyland, der eren vndschaden als vorstat an lib vnd guts, die wil von ferre wegen nit komliche hilf an litten müge geschikt werden,nit zu vnderlassen die übrig hilf so Jr möglich ist, nämlich das sin Maj. verschaffe zu bezalen den Herren denEidgnossen, damit sy gemelte ding vollstreken, widerbringen vnd volstreken mugent entweders besoldung für zwenmonat für 14000 fußknecht, die da syent versammlet vß den Herren den Eidgnossen, den Wallisern vnd demgramen Pundt, oder Inen zugeben für einen jeden der zweyen Monaten 50,000 Sunnen Kronen die sin K. M.als gesagt ist sol geben willigklich vnd on erfordrung einicher widergebung, die wil ft) kein recht, nutzung odereigenschaft nit allein im Herzogthumb Meyland, sunder auch in dem ganzen Italien nit habe noch vermeine zuhaben; besunder wirt sin Mt. das gern thun allein zu erzöugung vnd zu vollstrekung deß so obstat. Vnd an söli-chem Gelt wirt kein mangel sin, so die Herren die Eidgnossen zu gefallen habent die kttnglich begabung vnd zu reyßvßziechent, dann sölich gelt ist by dem mere vnd an denen enden, da das sicher mag gehept werden, vnd wo dieboten, so vff der post sind komen, hettent sicherheit der weg mugen truwen, hettent sy das mit Inen gebracht.
Item so ist k. Mt. mit den Herren den Eidgnossen in einer sölichen früntschaft vnd püntniß verpfticht, dasdie Kotten nit zwyflent, wo die Herren die Eidgnossen wellent betrachten Jr loblich Ere vnd widerbringung Jresverlursts vnd räch Jrer schwach, das kttnglich majestat, so in zwei Monaten die Eidgnossen dies gescheft nit möch-tent Volbringen, darumb nit entzuge die Hand glicher hilf bis in einem andern monat oder auch in zyt zweyermonat, vnd in solichem sind die Kotten in bester Hoffnung das Iren küng nit zu vnderlassen.
Item so ist die k. Bit. sovil geneigter vnd williger solichs zu thun das sy weiß, da kais. Mt., Jr erendervater, geneigt zu sin, den Herren den Eidgnossen mit früntschaft vnd fast begird widerzubringen die angezöig-ten ding vnd gctruwt, das dis fach on allen mangel deßwegen vnd mit einem solichcn Herzog erlang ein gutbegert end.
Darzu damit noch wer erschine von der ere vnd neigung der früntschaft vnd des guten willens künglicherMaj. gegen den Herren den Eidgnossen, wiewol sy mit dem küng von frankrich diser zyt frid habe vnd nit zwifle, eini-ches schadens sincr dingen, So sy auch mit keiserl. Mt. mit püntniß vnd früntschaft sye verwandt, darzu sich mitdem gläubigen küng, Jrem Vater vnd schweher, am besten verstand vnd'zwüschend Inen vnuflösliche früntschaftsye, Item mit dem durchluchtigcn fürsten Karolo püntniß habe, darumb sy vß keiner notdurft der vor vnd nach-folgenden dingen vtzit suche oder thüye, nützit destminder von deßwegen diewil den Herren den Eidgnossen wurdeein vast schwere arbeit, söliche ding, als obstat, wider zu erholen vnd die Franzosen vß Italien zu triben vnd dasdasselb nit möchte vollbracht werden, als sy dann hofft, lichtlich zu geschehen, so darzu louft die hilf vil andrerdingen, so oben nit gemeldet sind, So erpüt sich sin Maj. deswegen, ob sy von den Herren den Eidgnossen wurdeerfordert, persönlich oder durch Iren amvalt mit einem here 30 oder 40,000 Mann ohnverhindert einichs vnzitsoder vnwetters des winters, an dem andern teil in Frankrich zu ziehen vnd nach Jrem vermögen alle ding zu tund.Vnd mag deßhalb sin k. Mt. nit beschuldiget werden einicher bruchlichkeit fridens oder der trüw, so sy doch inbeschluß des fridens mit Frankrich gemacht die Herren die Eidgnossen hat vorbehalten.
Aber zur selben zit wann sich dz begab, were nodt, das zwüschent siner k. M. vnd den Herren den Eidgnossenwurdint bestet solliche Capitel vnd ein sölicher verstand, das sy einander» hilff hettend zu bewisen vnd mit ein-