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November 1515.
vnd dm küng von Aragon vnd jetzint den küng von Engelland zubracht vnd wol het liden mügen, das gemein Eid-gnossen vil nutz von denselben gehabt vnd noch haben. — Zum sechsten so hat sich Jr k. Mt. erbotten, da ge-mein Eidgnossen inj tusent Jrer kriecht zu Eroberung Jenua hineingeschikt, so verr si Jr keys. Mt. person zu solchemZug oder krieg notturftig syen, wiewol die zwen künig Vngern vnd Bolland mit schwerem kosten im Oesterrich vffJr k. Mt. gewart, so welle dennocht sin k. Mt. (nit) vnderlassen vnd nebend gemeinen Eidgnossen, wo es sy gut be-dunkt, in Italien ziechen, wo aber nit, so welle sink. Mt. zu den bemelten zweyen küngen stechen, das sy also beschechenhaben lassen, in dem sich der solich zu mitler zit zugetragen vnd solicher Vnfal Inen leider daruß erwachsen ist.—Zum sibenden so hat sich sin k. Mt. vff den gehalten tagen zu Lucern entschuldigt vnd da gruntlich anzeigenlassen, warum die 60V pfert nit zu Inen kummen, darob si dann wol content vnd zufriden gewesen vnd solichssampt Jrer k. Mt. gnedigs erpieten zu dank angenomen haben, nach lut des abscheids Jrer Mt. reten überant-wurtet, darum gemein Eidgnossen solichs witer zu erzellen vnnot ist. — Zum achten so hat sich ouch Jr k. M. nachsolichem der Eidgnossen vnfal erpoten, zu gemein Eidgnossen lib vnd gut zusetzen vnd solichen Vnfal Inen helfenzu rechen, daruff gemein Eidgnossen Jr k. Mt. durch Iren abschied verkünt, wie sy xxiij tusent mann vsgenomenvnd solchen Iren Vnfal rechen wellen, deshalb sich zu k. M. vmb gereisig vnd kriegsvolk bewerben vnd merklichenvncost, demnach solicher Handlung nach ein tag gen Zürich angesetzt, sich daruff entlichen zu entschließen.
Vs dem allem mengklich iiij stuck zu vermerken hat: Zum ersten, dz die keis. Mt. nüt gespart vnd zu thunsich erpoten das die selb Inhalt der puntniß schuldig gewesen vnd solichs noch für vnd für gnedeclichen zu thunwillig ist. — Zum andern, das sich nit gepürt, dz sy solichen friden vnd vertrag zu Jens mit dem Franzosen obberürter vrsachen zu besuchen, das sich auch sin k. Mt. nit versehen het. — Zum tritten das gemeine Eidgnossennoch weniger gepürt vnd ziemt, sölichen französischen friden zu ratificieren, zu bestatten vnd anzunemmen. —Zum Vierden, das gemeinen Eidgnossen ouch nutzlicher, erlicher vnd fruchtbarlicher ist, das sy by kais. Mt. pleiben,dann solichen friden anzunemmen.
Vnd daruf an gemein Eidgnossen in namen Jrer k. Mt. begert, das si solchs siner k. Mt. gnediges Er-pietten trülicher bedenken vnd betrachten vnd by Jrer k. M. vnd dem küng von Engellandt pleiben wollen.
Zum andern das gemein Eidgnossen Jr Er vnd altem harprachten Rumb vnd lob als die türen tütscherNation bedenken vnd behalten, das sy dann on allen Iren kosten vnd schaden lichtlichen thun mögen vnd Jrgelttk, so vilfeltig vorhanden ist, nit vßschlagen vnd ein vngewüß gelt für ein gewüß annemen, daruß gemeinEidgnossen vil geferlikeiten vnd beschwernussen kummen möchten. Vnd sich ouch mit dem Herzogthumb Meylandtoder desselben zugehör dheinswegs mit dem Franzosen nit Jnlassen vnd bedenken, das gemein Eidgnossen Jrerk. M. mer dann andern küngen vnd Herrn zu thun verbunden syen vnd also Jrer k. Mt. vnd des küngs vonEngellandt erpietten vnd fürschlag annemen vnd das nit vsschlahen, darus gemein Eidgnossen vil nutz, er vndwolfart komen mag, ouch die gemein puntniß an Jrer k. M. nit brechen als sich dann Jr k. Mt. des zu ge-meinen Eidgnossen genzlichen versechen will vnd derglichen widerumb ouch thun welle. Das wirdet sin k. M. inGnaden erkennen, ouch gemeinen Eidgnossen zu Er, nutz, friden, Rum vnd allem guten erschießen vnd kumen.
Ferrer so ist mir, als vorher, nach diser Handlung ein post von k. M. zukumen, darin mir siir k. M. anzöigt,dz Jr Mt.etlich trefflich Rete vff den tag, so des nechsten Sontags hie gehalten werden, mit gemeinen Eidgnossenzu handlen verordnet, mir ouch ein Instruction deshalb zugeschikt, darin Jr k. M. vil gnediger, grüntlicher vndguter Handlung bewilcht anzuzeigen dz den gemein Eidgnossen zu Er vnd wolfart reichen mag, wie sy dann ver-neinen werden. Daby begert k. M. luter zu wissen, ob gemein Eidgnossen by Jrer k. Mt. vnd andern Jr Ml-pundtgnossen pleiben vnd solch gemein vnd sunder puntniß, ouch Jr brief vnd sigcl, mit welchen sy dann die sel-bigen bekreftiget haben, halten oder den friden mit dem franzosen darüber annemen wellen oder nit, damit sichJr k. M. des Nichs notturft nach daruf gegen Inen ouch zu halten wüsse. Daby so ist der küng von ArragoUwillig vnd bereit, gemeinen Eidgnossen die jerlich Pension zu bezalen vnd alles das dieselb puntniß vermag vnd