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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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November 1515.

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mengklich verston mag. Darnß aber verstanden wird, das durch Inn sölichs gemeinen Eidgnossen zu betrug vnd Imzu fortheil gethon ist, damit er solicher puntniß, wenn Im das gelegen sy, mit fügen gan möge, das er ouchalsdann thun mag, das gemein Eidgnossen Jr kais. Mt. vnd er die Venediger, das ganz einander widerwertig were,forbehalten solten. Zum dryzehenden, das gemein Eidgnossen solichen friden mit dem Franzosen nit wie die sun-der puntniß vermag vnd inhalt, gemacht, da dieselb zugibt, das ein theil dem andern nach höchstem fliß ouch einenfriden belangen solte, das gemein Eidgnossen dann billigen lut der puntniß gethan haben solten, aber deß ist zuJens nit gedacht worden; darzu so ist dieselb gemein puntniß ouch nit vorbehalten worden, das doch lut derselbenpuntniß geschehen sin solt, das ich ouch in dem Artikel derselben hiemit mich referirt vnd such. Zum vier-zechenden so hat der Franzos Inen so gar ein große Summen vnd ding zugesagt, damit er die kais. Mt. vnd ge-mein Eidgnossen von einandern zertrenn vnd die k. Mt. vf sin parthy bringe vnd als dann üch nit halten möcht.Zum fünfzechenden, abglich der Franzos den Eydgnossen die bericht haltet vnd noch mer gelt gebe, so ist doch dasgelt vergenklich, aber die Eer, wie mengklich weiß, wert ewigklich, daruff sich gemein Eidgnossen wol bedenken vndIren alten hergebrachten Rumb vnd lob widerumb erlangen solten. Zum sechszehenden so haben gemein Eid-gnossen die schwer nachpurschaft, so der Franzos also in Meyland pleiben vnd darzu die schloß, als Lowers, Lugarisvnd anders haben solt, wol zu bedenken vnd sunderlich wie er sich vor gehalten, davon dann diser krieg erwachsen ist.

Wo aber die Eidgnossen denselben mit dem Franzosen nit annemmen vnd by keis. Mt. pleiben, so mag ge-meiner Eidgnoschaft dise Harnach folgende guttat vnd nutz darus erstan vnd kummen:

Zum ersten von wegen der Er, die gemein Eidgnossen dergestalt schier an kosten vnd schaden vnd nachtheil,ouch on all nachred widerumb erlangen, das denn leichtlich durch k. Mt. vnd des küngs von Engelland hilff ge-schechen mag. Zum andern so mügent gemein Eidgnossen durch disen weg gelt vnd darzu ein bestendigenfriden, der Inen allen nutzlich vnd erlich ist, erlangen und zuvoran, so die dry kttng obbemelt, das si sich ent-schlossen vnd erpotten haben, mit Heereskraft in Frankrich züchen, den Franzosen lichtlich vnd bald twingen, daser das gelt, so er gemeinen Eidgnossen in vil Jaren lut des jetzigen abgeredten fridens geben solt, eins mals miteinander vnd kürzer zit geben mttss, dardurch Jr zu demselben gelt ouch kumen vnd darzu setz das Englisch bevorouch haben. Zum tritten so habend gemein Eidgnossen ouch kein krieg mit Iren nachpuren zu erwarten, darvonsi denn all notturft vnd vil nutz haben, so doch der Franzos Inen gar nichts schaden oder einicherlcy nachtheil zu-fügen mag vnd wol also still sitzen vnd on key. Mt. vnd des küngs von Engelland gelt vnd hilff niendcrt hinziechen bedürfen noch einichen schadens zu bewaren sin. Zum vierten so geben si siner k. Mt. vnd den andernIren pundtsgnossen kein vrsach, sich mit dem Franzosen ouch zu vertragen, daruß denn gemeinen Eidgnossen vil be-schwerlichkeit vnd geferden erwachsen möchten vnd darby bedenken vnd betrachten, das die k. Mt. anfenclich von ge-meiner Eidgnossen wegen in disen krieg kumm vnd den Franzosen von gemeinen Eidgnossen wegen übergeben hat; zumandern das k.M. gemeinen Eidgnossen durch Jr erblandt derGrafschaftThyrol gnedenclich passierenvnd durchziechenhat lassen vnd Inen thür vnd darus gethan vnd Mcylandt dergestalt also helfen erobern. Zum tritten das gemeinEidgnossen ouch erwegen die gutthaten, die Inen von k. Mt. zu dem nechsten vergangnen zug vor Dision erzöigtvnd bewisen, auch merklichen schaden desselben abzugs genomen, wie gemein Eidgnossen selbs wol wissend, dzdoch sink. Mt. gnediclich sunder gnad vnd lieb, so dieselb zu gemeiner Eidgnoschaft tragt, nicht gedacht hat. ZumViertten so hat Jr. k. Mt. gemein Eidgnossen durch mich vud ander Nätte nu fast bi einer Jar zit genugsamlich derFranzosen vergangen swär Zug in Meyland anzöigen lassen vnd sich erpotten, so der gemein Eidgnoschaft ein Zugin Frankrich mit Iren knechten vnd Hussen thun wellen, das alsdann sin kt. Mt. mit sainpt des küngs von Ara-gon hilff Inen, solang sy im Veld pleiben, alle monat xxxx thusent guldin rinisch, einen reisigen Zug sainpteinem hopt vnd feldgeschüz geben, vnd wenn sy alsdann müd vnd vertregen wurden, alsdann Jrer knecht von xbis in xiiij tusent annemen vnd den krieg also mit dem Franzosen beharren, das aber gemein Eidgnossen allzit abge-schlagen vnd veracht haben. Zum fünften dz Jr k. Mt. gemein Eidgnossen auch ander stcnd, als die bepstlich Ht.