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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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September 1515.

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leiten in Ungarn und Polen daselbst zurückgehalten worden. Auch haben die Eidgenossen die Antwort auf desKaisers Anerbieten zu einem gemeinsamen Zug nach Frankreich, um die Franzosen aus Italien abzuhalten, solange verzögert, daß der günstige Augenblick vorüber gegangen sei und der Kaiser seine Reiter, welche er zu diesemZug bestimmt, dann nicht sofort habe nach Italien wenden können. Bezüglich der französischen Botschaft habeder Kaiser des Papstes und des Königs von Aragonien Rath begehrt und begehre auch den der Eidgenossen,wie er derselben mit Fug loswerden möchte.

12. Der Bischof soll den Eidgenossen auch sagen, daß der König von England in die Confederation einge-treten sei und daß mit ihm über einen Heerzug nach Frankreich unterhandelt werde.

13. Aus Allem dem mögen die Eidgenossen entnehmen, daß der Kaiser mittlerweile die Interessen desheiligen Bundes nach Kräften wahrgenommen haben.

14. Der Kaiser schicke den Eidgenossen das zu Rom geschlossene Bündniß mit seiner Ratification, der Papstund der König von Aragonien werden dasselbe thun.

15. Ueber Alles, was ihm begegnet, soll der Bischof auf der Post berichten und inzwischen in der Eidge-nossenschaft bleiben.

Datum Innsbruck, 2I.September ormo c^ninto äseimo, im 3V.des römischen, 25. des ungarischen Reichs.

X. 8. Der Bischof soll den Eidgenossen anzeigen, daß nach Schluß dieser Instruction vom König von AragonAnzeige gekommen sei, daß er bereit sei, zu einem Zug nach Frankreich mitzuwirken.

KT8.

Lucern. 1313, 4. October (Donstag war leranoisw).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, k'. 92. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. 433. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, I'. 27t. Archive Schwyz, Freiburg, Schafft,ansen.

». Der Vogt, die Hauptleute und Zusätzer zu Bellen; schreiben, die Franzosen haben den Mont Kenelüberschritten und wenden sich gegen Luggarus und Bellenz; ihre Absicht gehe, wie man glaubwürdig berichtetsei, auf Bellenz, weßhalb eilig Hülfe begehrt werde. Zufolge dieses Schreibens werden Uri, Schwyz undNidwalden heute und morgen ausziehen, um die Ihrigen zu entsetzen, sie begehren, daß man auf siegetreues Aufsehen halte. Dann wird ein Schreiben des Herzogs von Savoyen an die drei StädteBern, Freiburg und Solothurn angehört. Er anerbietet auch jetzt noch seine Friedensvermittlnng und hält fürgewiß, daß der Papst seinen Frieden mit dem König gemacht habe. «?. Ferner ist Bericht angekommen,die Unfern im Schloß zu Mailand, bei 1500 an der Zahl, werden belagert, dazu liegen dort auch bei 1500Kranke und Verwundete im Spital, die im Schloß Lauis seien auch belagert.Vnd daby ermessen, dz woMan den Zug, so vff vorigem tag angesehen, also schwer annemen, möchte man villicht wenig narung zu sölhemfürnemen finden vnd aber abziehen müssen." Dieses Alles und Anderes betrachtend hat man beschlossen,denvordem anslag dismal abzestellen vnd vnser lieb eydgnossen von Vry, Swyz vnd Vnderwalden nit dest-minder Iren fürgenomen Zug zu vollstrecken", dagegen aus jedem Ort schleuning 50 Mann zur Verstärkungvon Bellenz abzusenden. Obschon einige Boten dieses zuzusagen keine Vollmacht haben, soll der Beschlußdoch in dem Sinn heimgebracht werden, daß es dabei bleibe. Jedes Ort soll den Seinen einen redlichen,ehrlichen Mann als Hauptmann mitgeben. «K. Unsere Eidgenossen von Mühlhausen haben geschrieben, siehaben drei Pferde, die nicht ihnen gehören, sie wollen selbe dem herausgeben, dergut Wortzeichen" gebenkönne. Es wird beschlossen, die Pferde sollen nach Laut des nachfolgenden Abschieds dahin gebracht werden,

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