920
September 1515.
xims superisvibus diebus ouw daliis inite, vix enarrars posssmus. tarnen sladg ns ipsi guido in dalliletari valont proptsr msximam eoruw gentsm in ipsa oruentissima elade perditam, verum. ZlaZnitiei etstrenui Domini oum nos üdelissimi ssruitores et subditi vestri oupiamus Rubere oonsilium oum maZnitiosn»tiis vestri», guomodo st Maliter viuers et nos Imberg dsbeamus easu guo voutinKsret, dallos velle aliguideontra nos vel patriain istaiu inaeliinari, guod iu prsiudieiurn et dsdseus maAuitleerum Domiuorum Hebuetiorum vel patrio nostre esdsret, nos attento maxiine guia iu appidulo isto et iu oastro uou sunt uisivireiter triZiuts. bomiuss et oastrum ipsuin uou est muuitum viotualibus ad vitarn uocessarüs, presentewuuutium ad partes N. V. direximus, rasantes et bumiliter supplieautes, guatsnus preiste U. V. digueuturnobis per litteras «uns et prsseutem uuutium iuiormare et iustruers de bis «zue aeturi sumus. blos euiwdsereuimus pro so Mautum ss extsndit possibilitas uostra, trdern maKuiboeutiis vestris datam, guoad po-terimus, iuuiolatam obseruars bonague st psrsouas uostras pro bouo, utili, proiiouo st bouore Domiuorumuostrorum Dsluetiorum pouere st pretatis ÄI. V. bumiliter uos oomeudamus. Datum iu oppido Durgi Do-miossulls die xxiH Leptembris 1515.
Didslissimi seruitorss st subditi, eousules, st oonsiliarü DurZi Domiossulle.
Staatsarchiv Luccrn: Ungebundene Abschiede.
Zu i». „Instruction vff den erwirdigen Hugen, bischoffen zu Kostenz, vnsern fürsten, Rate vnd liebenAndechtigen, was sin Andacht von sinen wegen mit gemeiner Eidgnossen Räten vnd Sandtbotten, so vffSunnentag nach Exaltacionis Crucis zu Lucern bi ein andern fersamlend sin werden, handlen sol":
1. Ueberreichung des Creditivs und kaiserlichen Gruß.
2. Antwortbegehren auf die Anträge, welche sie auf dem Tag zu Zürich angehört haben.
3. Ihnen erklären, daß der Kaiser auf seinen gemachten Anerbietungen beharre und ihr getreuer Bundes-genosse sein wolle.
4. Verlangen, daß sie einen Ausschuß zu persönlicher Verhandlung mit dem Kaiser nach Landeck senden.
5. Glückwunsch zu ihren Siegen in Italien: der Kaiser hoffe, sie werden noch mehr Sieg und Glück habenund zum Wohl der deutschen Nation das Herzogthum Mailand von den Franzosen befreien.
6. Wäre ihnen die Sendung nach Landeck nicht gelegen und wollten sie sofort in Unterhandlung tretenso soll der Bischof Vollmacht haben, anstatt des Kaisers zu handeln und ihnen alles Mögliche zuzugestehen, ins-besondere mahnen, daß sie Feld und Pässe nicht etwa aufgeben, der Kaiser rüste sich, in eigner Person nachItalien zu ziehen und die Franzosen nach Frankreich zurückzutreiben.
7. Vor der Hand schicke er dahin seinen Vetter, Herzog Wilhelm von Bayern, und den Markgrafen Casimirvon Brandenburg mit dem Mehrtheil seines Hofgesinds und unterhandle mit dem Papst um Geldhülfe zu Unter-haltung der Eidgenossen.
8. Bereits seien seine Reisigen und andere aus Verona gezogene Kriegsleute im Begriff, die Venediger zuschlagen.
g. Wollen die Eidgenossen auf diesem Tag nichts beschließen, so soll der Bischof Bericht erstatten.
10. Wenn die Eidgenossen sich beklagen, daß der König von Aragonien einen zweimonatlichen Waffenstill-stand mit den Franzosen gemacht habe, so soll der Bischof ihnen sagen, sie möchten der Nachricht keinen Glaubengeben, denn es sei gar nichts daran.
11. Sollten gemeine Eindgenossen sich beschweren, daß der Kaiser ihnen die 600 Pferde nicht geschickt undals er nach Oesterreich gezogen, nicht verhindert habe, daß die Landsknechte nach Frankreich zogen, auch daß ereine französische Gesandtschaft empfangen habe, so soll ihn der Bischof nach der vorigen Instruction entschuldigenund ihnen mittheilcn, er habe nicht mehr als acht Tage zu Wien bleiben wollen, sei aber durch Zwistig-