September 1515.
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Constanz. 1313, 14. September (Kreuzerhöhuug).
Nuckgabcr: Geschichte von Rothweil, II. », 192.
Die Abgeordneten des Kaisers, Johann, Bischof von Worms; Hans von Liebenfels; des BischofsHugo von Constanz, Hans Jacob von Helmstorf, und der Eidgenossen Heinrich Göldli, Ritter vonZürich, und Hans Schnüringer von Zug, vergleichen in Sanctionirung eines drei Jahre früher zu Standegekommenen Vertrags alle Streitigkeiten zwischen der Stadt Rothweil und dem Kloster Rothenmünster überJurisdictionsverhältnisse u. s. w.
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Aucer n. 1313, 24. September (Montag nach N-urmä). «
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I?. 8t!. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. 428. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, I'. 25t!. Archive Schwyz, Solothurn, Freiburg, Nidwalden.
t». Auf den „Abzug und Unfall" haben gemeiner Eidgenossen Näthe auf diesem Tage auf das Schreibender Unfern im Schloß zu Mailand und die Anfrage beider Commissarien zu Lauis uud Luggarus, wie siesich verhalten sollen, einhellig beschlossen, ihnen zu schreiben, sie sollen sich ehrlich halten, man werde sie nichtverlassen. Und da sich die zu Lauis beklagen, die Besatzung sei zu klein und nicht mit Speise versehen,so soll jedes der XII Orte unverzüglich 10 Mann, die mit Geld versehen seien, dahin schicken, Uri undSchwyz solle eine Anzahl Ochsen und einen Vorrath an Käse und Zieger bis Bellenz, den Sammelplatz derKnechte, senden, diese dann, nöthigenfalls unter Zuzug von Leuten aus der Landschaft, die Vorräthe sichernach Lauis bringen. — In das Schloß Luggarus sind mit Rücksicht auf die Ausdehnung der Werke vonjedem Ort 20 Mann geordnet, die auf gleiche Zeit zu Bellenz eintreffen sollen. Dem Commissar daselbstwird befohlen, mittlerweile das Schloß für 200—250. Mann zu verproviantiren. Auf Donstag St. Fran-ciscustag (4. October) sollen die Zusätzer für beide Schlösser zu Belleuz eintreffen. — In Betreff Domossoll man berathen, ob man die von Wallis auch in die Theilung und Besetzung aufnehmen wolle; nichtsdestominder sollen Bern, Freiburg und Solothurn die Zusätzer, welche sie dahin gelegt haben, daselbst bleibenlassen. 1». Herr Galeazzo begehrt für sich und die Seinen, auch für des Herzogs Bruder Geleit. Das hatMan gegeben; welches Ort dasselbe nicht bestätigen will, das soll das Geleit ihnen abkünden, e. Hans vonBellenz hat mit vielen Worten erzählt, wie er von den Franzosen gefangen und zum König und zum Trivulzgeführt worden sei, die ihm wieder Geleit zu uns gegeben und zu ihm gesagt haben, es sei dem König leid,daß die Schlacht geschehen sei, er sei noch heutzutage Willens, mit uns Frieden zu machen; das soll er seinenHerren von Uri und andern Eidgenossen sagen und in vierzehn Tagen dem König deren Antwort bringen. Auchhat er viel über den Hergang der Schlacht erzählt und gemeldet, der Papst stehe mit den Franzosen in Friedens-unterhandlungen. „Vff das hat man denselben Hannsen by dem eyd, so er sinen Herren geschworen, haruß blybengeheißen." «1. Es ist auch augezogen worden, daß im vergangnen Zug in Italien große Gotteslästerungen vor-gekommen seien, nämlich daß das hl. Sacrament aus Monstranzen und Kelchen genommen, Meßgewänder undBoraltüre aus den Kirchen geraubt, mit Frauen in Kirchen und außerhalb derselben viel Unfug getrieben, ans