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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Zum 1515.

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Angriff gegenüber soll man 30,000 Mann gernstet halten. 5. Der oben beschlossenen Besetzung von Iverdonwegen soll auf nächstem Tag Antwort gegeben werden, wie und in wessen Kosten dieselbe zu bewerkstelligensei, denn die drei Städte ineinen, es wäre ihnen zu schwer, solches allein in ihren Kosteil zu thun. , . JederBote weiß, was die Orte, welche Lnino innehaben, den übrigen Orten betreffend das Begehren des Grafenvon Luggarus geantwortet haben. 8. Der Bischof voll Verulan begehrt, man möchte sich endlich entschließen,die mit päpstlicher Heiligkeit längst angenommene Vereinung zu besiegeln und damit nicht länger zu zögern.Nachdem man hierauf gegenseitig die Instructionen eröffnet, hat sich erfunden, daß mit Ausnahme von Zürichund Glarus alle Orte zugesagt haben, diese Vereinung, wie sie zuletzt zu Bern abgeredet worden, beförderlichZu besiegeln. Inzwischen soll päpstliche Heiligkeit mich ohne Verzug die Pensionen zu Handeil der Eidgenossenherausschicken. Die Boten von Zürich und Glarus sollen ihre Herren dringend ersuchen, sich in Sachendieses Bündnisses von den übrigen Orteil nicht abzusöndern. t. Da auf frühern Tagen von päpstlicherHeiligkeit, kaiserlicher Majestät, dem König von Aragonien und dem Herzog von Mailand eine zu RomZwischen ihnen beschlossene Vereinung vorgelegt und unser Beitritt zu derselben begehrt wurde, etliche Artikeldieser Vereinung aber uns unannehmbar erschienen, so haben ihre Botschaften uns nun eingeladen, mit ihnenZusammenzusetzen und dieselben nach unserm Gefallen abzuändern auf jedes Theiles Hintersichbringen undZustimmung. Dieses ist gescheheil und beschlossen, die Vereinung wie sie abgeändert worden, in's Deutschezu übersetzen, jedem Ort und auch dem Papst, dem Kaiser, dem Köllig von Aragonien und dem Herzog vonMailand, jedem eine Abschrift zukommen zu lasseil und auf dem Tag zu Lucern, Dienstag vor Ulrici(3. Juli) endliche Antwort zu geben. «. Dein Herzog von Württemberg wird auf die aus Burgunduns zugekommene Warnung geschrieben, er möchte zu Mümpelgard und in seiner dortigeil Landschaft gutesAufsehen halten, v. Der päpstlicheil Botschaft wird erklärt, daß man die Vereinung nicht herausgebenwerde, bis dein Herzog von Mailand die Zusicherung verbrieft sei, daß er nicht verlassen werden soll, weildieses in der zu besiegelnden Vereinung nicht begriffeil ist. Daneben wird der Papst ersucht, seinväterliches Aufsehen zu uns zu halteil und wenigstens die Venediger, wenn diese zu den Franzosen stehenwollten, zurückzuhalten. Hiefür hat der Herr von Verulan seine Verwendung zugesagt. Die kaiserlicheBotschaft wird eingeladen, dem Kaiser zu empfehlen, daß er Dietrichsbern, Bergamo und Brescia besetzeund gegen die Venediger halte, damit der Vicekönig mit den Spaniern zu den Unfern stoßen könne, wozuer sich anerboten hat. Ebenso möge der Kaiser in der Grafschaft Burgund, die auch in der Erbeinungbegriffen ist, sich gerüstet halten, unfern Feinden den Durchzug gegen uns zu verwehreil und Vorsorgen, daßihnen nicht, wie jetzt durch den Herrn von Verzier geschehen sein soll, Speise zukomme oder anderer Vorschubgethan werde. Alles das hat die kaiserliche Botschaft an kaiserliche Majestät zu bringen angenommen undHerr Andreas de Burgo will damit persönlichin postenwpß" zum Kaiser reiten und auf ,lächsteil Tagwieder zurück sein. Des Kaisers Anbringen, auf das man auf nächstem Tag antworten soll, ist jedem Ortabschriftlich zugesendet, zp. Tagansetzung nach Lucern auf Dienstag vor Ulrici (3. Juli). Wenn dazwischenunvorhergesehene Ereignisse eintreten sollten, so mag man in der Zwischenzeit einen andern Tag ansetzen.

It, i fehlen im Zürcher Exemplar.

Römisch keps. Alt. Handlung stat vngfarlich vff sier wesenlichen vnd principal artiklen über die gemein

punctation."

I. Kaiserliche Majestät habe mit Wohlgefallen vermerkt, daß das gemeine Bündniß zu Rom, zwischen Papst,

Kaiser und Aragonien gemacht, aus den auf letztem Tag angebrachten Ursachen den Eidgenossen gefalle.