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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1515.

die drei Städte aber begehrt hatte», daß man ihnen um ihre Rechte daselbst einen Revers geben soll, sowird nun beschlossen, man wolle ihnen keinen Revers geben, aber sie dennoch bei ihren Rechten bleibenlassen, wie es ihnen zugesagt worden ist. Die Boten der drei Städte waren mit dieser Antwort nicht zu-frieden, protestirten und ließen ihre Protestation notarialisch aufsetzen. Daher soll leder Bote den Gegen-stand wieder an seine Herren bringen. I.. Die Bürger von Neuenburg haben sich bere.t erklart, den zwölfOrten zu schwören jedoch unter der Bedingung, daß dieselben ihnen ihren Fre.he.tsbr.es bestätigen undihnen Brief und Siegel geben, sie nach dessen Inhalt zu schützen und zu handhaben. Dies soll an d.eObrigkeiten gebracht werden, i. Jeder Bote weiß, was des Nachrichteramts wegen verhandelt worden ist.I- Dolgen die Rechnungen der Vögte von Valtravers, Zihl, Landeron, Boudry und des Schaffners zu Neuen-bürg in Einnahmen und Ausgaben an Pfennigen, Wachs, Weizen, Hafer und Wein. Weizen und Haferwurden zu Geld angeschlagen, das Paar Mütte Weizen und Hafer zu 4'/, Pfund, die vorschießenden MütteSafer je zu 30 Schilling. Den Wein hat der Landvogt sämmtlich verkauft, aus den. Erlös traf es jedemOrt Kronen 1 Batzen, von der Rechnungsrestanz aller Vögte zusammen 20 Kronen 3 D.ckplaphart.I Es wird um das Hofgericht zu halten und andere Sachen abzuthun, wieder Tag gesetzt nach Neuen-bura auf Montag vor Bartholomäi (20. August). Das Anerbieten der Burger von Neuenburg, fürewiae Verleihung des Kornhauses und Kornmahes jährlich 15 Mütt Weizen und 30 Schilling Zins zu geben,den Unterhalt des Kornhauses und die Errichtung einer Tuchhalle wie zu Bern zu ubernehmen, wird b.szum nächsten Tag in Abschied genommen. 1». Jeder Bote weiß, wie Weyermann erschienen ist und de»Handels des Juden von Novara wegen sich entschuldigt und gebeten hat, man wolle ihm Sicherheit geben,w seiner Herren Kriegsdienst zu wandeln. «. Die Voten der acht Orte haben von den vier Städten fürdie zwei verflossenen Jahre Rechnung verlangt, deren Anwälte aber geantwortet, rhre Herren haben wahrenddieser zwei Jahre mehr Kosten als Nutzen gehabt, mit Bitte, ihnen die Rechnungsstellung zu erlassen. Darauf

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Zu Hiezu folgen dann Auszüge von neun Urkunden, das Verhältniß zwischen Neuenburg und Mortem,berührend.

Zu It. Das Detail der Rechnungen wird weggelassen.

««7.

Bern. 7. Mai (Mmwg nach vam-ns).

Staatsarchiv L»c°r»! Allg-M-M- Abschi-d°. r. »». Staatsarchiv Bern - Allgemeine Eidgenössische Abschiede, v. ,04.

Vor den Verordneten der vier Städte ist abermals der Herr von Chütelard erschienen, um kraftqethanen uud mit Brief und Siegel befestigten Zusageus die Zahlung, welche ihm des Hauses La Sarrazwegen versprochen worden ist, zu fordern. Man fand es aber nicht am Platz, gegenwärtig den Herzog vonSavoyen des Handels wegen zu ersuchen, oder sein Land darum anzugreifen; denn da die Zeiten bedenklichund die Gemeinden mit dem Herzog ohnehin nicht zufrieden sind, so möchte leicht aus solchem Anlaß größere