April ISIS.
867
von einem Saumroß auf und abhin 1 Angster, von einem Mann mit seinem Roß auf und abhm I Zlngster, vonSchafen, Schweinen, Ziegen von 5 Stück 1 Angster. Wenn die Eidgenossen unter ehren Zeichen zu <z-eld ziehen,geben sie keinen Zoll, Freiknechte aber, die nicht unter ihrer Herren Zeichen ziehen, geben den Zoll ^eil die Zotendes Tages keine dießfällige Vollmacht hatten, doch aber „vns die straß nitvnschcklich zumachen bedunkt so habensie den Gegenstand heimzubringen angenommen, um ans dem nächsten Tag Antwort zu geben, f. ^er zeizogvon Mailand hat sich durch eine Botschaft entschuldigt, daß er an den Erzherzog m Flandern eme Gesandtschaftgeschickt habe. Solches sei nur geschehen, um dem Erzherzog für seine Gutthaten zu danken, me er genopm m ernoch in Flandern bei ihm Flüchtling war. Iii Sachen, welche den Staat Mailand oder aiidcre große . c )af ebetreffen, werde er nie etwas thun ohne der Eidgenossen, sedier Väter und Schmuer, Wissen iindWiMn.Ferner hat er den Schatzmeister entschuldigt des Geldes wegen, das noch zu Lncern liegt. ' ci,e c )a wdas Geld von ihm, dem Herzog, empfangen und nirgends verwechselt. Dabei begehrt der Herzog, ">"" nwc) edas Geld annehmen, weil es in der Eidgenossen Gebiet geschlagen sei. Letzteres hat man abgeschlagenund den Beschluß zu Lucern bestätigt, daß der Herzog dieses Geld bis Georgii auswechseln um gn e ^a) -schaft geben soll, wie er verschrieben hat. Endlich entschuldigt sich der Herzog auch, daß fem Gesandter zu ^ernzu der kaiserlichen und aragonischen Botschaft gestanden sei. Solches sei nur in der Absicht geschehendegemeine Vereinung zu fördern, zu Weiterm habe der Gesandte keine Vollmacht gehabt. K. Von diesem ^agist auch aii die kaiserlichen Regenten im Elsaß geschrieben worden, daß sie das Urtheil gegen den BernhardSäffeli ergehe,i lassen und selbes uns schriftlich zusenden. Man meint, daß es damit genug sei. Ik. .zederBote kennt das Anbringen des päpstlichen Legaten von Verulan, gleichen Inhalts wie es schon ans demTag zu Bern angebracht worden, nur mit dem Unterschied, daß päpstliche Heiligkeit seither ihn, zweimalscharf geschrieben, warum die Ausrichtung und Besieglung der Vereinnng mit den Eidgenossen verzögertwerde; man möchte einwenden, es sei die Rückerstattung der Städte Parma und Piacenza ai^as Herzog-thnm Mailand noch nicht geschehen, allein daran sei die Unterhandlung nnt Venedig und der .mrnsch beu erStädte gegen Bergamo und Crema schuld, vielleicht möchte auch Vrescia dazu oinmen, eme ig eibegehre, mau möchte sich dadurch nicht irren lassen, sondern die zugesagte Vereinung vo I rec en, er w,Ursachen, die jedem Boten bekannt sind, Parma und Piacenza zu dieser Zeit nicht am der.zan , er. rr )öko,innen lasten, sonst aber Alles halten, was die Vereinung enthält, s« Auch des Herzogs vonBotschaft ist dieser Sache wegen vor die Voten getreten und hat erklärt, der Herzog habe ohne eer Ei -genossen Zustimmung in den Tausch der Städte Parma und Piacenza gegen Bergamo und Erema nicsteinwilligen wollen, wiewohl er gern dein Kaiser und Papst und andern Bundesgenossen willfahrte, wenn esohne großen Schaden des Herzogthnms geschehen könne. Deßhalb werde der Herzog auf dein Tag Giorgnzu Lucern seine Botschaft haben, um unseres Raths zu pflegen. Wenn es uns gut bedünke, so mö sten nurab jenem Tag eine Votschaft an den Kaiser schicken, um zugleich mit der seinigen dieses rausche- weg^ ^ zunterhandeln, lk,. Von dem letzten Tag zu Lncern aus hat man nach Mailand geschrieben, da; misar eVirago gefangen gesetzt werde; das ist geschehen; nun verlangt dessen vornehme Verwandt schaft, ^aals Landesfürst ihn zu seinen Handel, nehme und strafe. Auf dem Tag von Lncern >m .. , . ,,erklären; inzwischen sollen die Hauptleute und Knechte, die ihn gefangen, ihn inI. Jedes Ort, das die gemeine Vereinnng noch nicht besiegelt hat, soll es, m Ü ) cm' wordnung, der Gelegenheit nach thun. >»». Früher hatte man festgesetzt, daß Mir n) m, . mi nüber das Gebirg gehen sollen, um von den Amtleuten Rechnung abzunehmen. un sin e mau.