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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1515.

die Rechnungsabnahme behufs Kostenersparniß gleichzeitig mit dem Wechsel der Vögte auf St. Johannestagstattfinden. Auf dem nächsten Tag zu Lucern soll darüber entschieden werden, i». Wegen Luino sollenUri, Zug und Solothurn auf den Maitag ihre Boten zu Schwyz vor der Gemeinde haben. «. Solothumhat uns (Lucern) 3000 rhein. Gl. gegeben und damit abgelöst 150 Gl. rheinisch Zins; daran habenwir ihm den Brief um 2000 Gl. Hauptgut und 100 Gl. Zins herausgegeben, das dritte Tausend gehörtdem Schultheiß Feer; diese 1000 Gl. haben wir heute bei uns behalten, bis die Verschreibung, welche zurStunde nicht vorhanden ist, an Solothurn herausgegeben wird.

v, i» fehlen im Berner Exemplar.

Im Lucerner Abschied ist a als eigene Verhandlung unter gleichem Datum, bei welcher die Boten des

Tages stehen, ?» und folgende Artikel dann als besonderer Abschied.

SS»

St. Gallen. 4Z4Z, 16. April Montag nach HunsimcxloKsniti).

Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI, SSV. Staatsarchiv Bern! Allgemeine Eidgenossische Abschiede, I>, SS, lss.

Staatsarchiv Lnccrn : Acten Abt von St. Gallen. Archiv Schwyz.

Voten: Zürich. Hans Koller, Altseckelmeister. Bern. Rudolf Senser, Venner. Lucern. MelchiorZur Gilgen, des Raths. Uri. Heinrich Jmhof, des Raths. Schwyz. Heinrich Villi. Unterwalden.Niclaus Jmgrund, Vogt im Nheinthal. Zug. Werner Steiner, Altammann. Glarus. Max Mad,des Raths.

tt. Der Abt von St. Gallen hat ein kaiserliches Missiv vorgelegt, worin der Kaiser fragt, nach welchemRecht das Gotteshaus St. Gallen die Reichssteuer von unfern Eidgenossen von Appenzell beziehe. Sofernder Abt sich hierüber nicht ausweise, werde der Kaiser denen von Appenzell verbieten, ihm ferner die Steuerauszurichten. Der Abt legt einige Spruchbriefe der Eidgenossen um diese Steuer vor und bittet um Rath,um so mehr als er befürchte, es möchte diese Sache von Ammann Möggeli (Meggeli, am Eggeli) oder andernbesondern Personen veranlaßt sein. Da wir keinen daherigen Befehl hatten, so fiel dieser Gegenstand in denAbschied, um auf nächstem Tage, wo die Boten des Abts und der Appenzeller bei uns sein werden, behandeltzu werden. I». Der Vogt im Nheinthal berichtet, der Herr von Sax wolle in Sennwald und Rüti Leute inEid nehmen, welche zu der Herrschaft Nheinthal gehören. Darauf wird dem Vogt befohlen, dieses nichtzuzugeben und den Herrn von Sax, falls er darauf beharrte, vor gemeine Eidgenossen zu weisen, e. DerAbt von St. Gallen bittet abermals, man möchte ihn wie bisher so auch fortan auf die Tage der Eid-genossen einladen und ihm den bisherigen Sitz lassen, auch bei Geldtheilungen seine armen Leute bedenken,denen er alles zuzuschöpfen, was bei solchen Anlässen auf seinen Theil falle und überhin im Fall der Roth200 Mann mehr zu stellen sich verpflichten wolle. Das soll jeder Bote an seine Herren bringen. ,1. DerAbt beschwert sich über den Bau der neuen Kirche auf dem Hirschberg, welcher den Zehnten und Rechtender Pfarreien im Nheinthal Abbruch thue und den Abt veranlassen müßte, mit großen Kosten dagegen dasRecht zu gebrauchen. Darüber soll auch auf dem nächsten Tage verhandelt werden, v. Es geht die Rede,unsere Eidgenossen von Appenzell greifen im Nheinthal über ihre Märchen hinaus in unsere Vogtei daselbst.Es soll daher auf der der Jahrrechnung zu Baden eine Abordnung bestellt werden, um mit den Appenzellemdie Märchen auszugehen.

Das Berner Exemplar enthält nur » und v.