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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1515.

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Münzmeister, welche verordnet sind die Münzen zu prüfen, sollen sich auf dein Tag ebenfalls emsinden, sowieauch die Boten, die auf Befehl der Eidgenossen in Mailand gewesen sind. t. Der Vogt im Nheinthalbringt an, es sei auf der Jahrrechnung zu Baden einigen Flecken, wie Null und Sennwald, zugelassenworden, dem Herrn von Sax zu schwören, während doch dieselben bisher einein Vogt rm Rhemthal geschworenhaben. Das soll jeder Bote heimbringen, damit wenn der Herr von Sax darauf beharren sollte, den Botenauf die nächste Jahrrechnung zu Baden dießfällige Instructionen gegeben werden. Inzwischen soll der Vogtim Nheinthal die Leute in diesen Flecken in Eid nehmen. «?. Iii dein Span zwischen Abt und StadtSt. Gallen sollen die acht Orte jedes seine Botschaft auf den Sonntag Quasi,nodogeniti m St. Gallen habenund versuchen, den Streit gütlich oder rechtlich zu schlichten. Dabei soll sich keines der acht O,te von enandern sondern, da die acht Orte bisher zwischen diesen Parteien manchen einhelligen Spruch gegeben haben.

Ueber das Begehren der Stadt Rothweil, daß der alte Bund, den sie mit uns hatte, wieder erneuertwerden möchte, hat man die Befehle der Obrigkeiten eröffnet und nichts anderes als Geneigtheit und gutenWillen dazu gefunden. Da aber die Boten von Nothweil den alten Bundbrief nicht bei sich hatten, so wurdeZürich aufgetragen, einen andern Tag zu diesem Zwecke anzusetzen, wo dann die Nothweiler den alten Bundmit sich bringen sollen und auf Hintersichbringen darüber verhandelt werden soll. l. Der ma,land,,che BoteGaleazzo eröffnet, sein Herr sei, wenn es uns gefalle, bereit, in die Eidgenossenschast und zu kaiserlicher MajestätM reiten; man möchte ihm, Galeazzo, für seine Person bewilligen, nach Mailand zu gehen. Letzteres mrdbewilligt,' bezüglich des Anerbietens des Herzogs will man auf dein nächsten Tag zu Lucern antworten.K. Jeder Bote kennt das Anbringen des Vogts von Neuenburg bezüglich derer von Morteau, derer sichkaiserliche Majestätunterzieht", während sie sonst an die Herrschaft Neuenburg gehört und alljährlich 200 Fr.Schirmgeld gegeben haben, auch was dem Vogt geantwortet und was deßhalb mit Herrn Wilhelm vonReichenbach zu Handeu kaiserlicher Majestät geredet worden ist. k°. Auf das Anerlneten des Herzogs vonSavoyen, zwischen uns und dem König von Frankreich über Herstellung des Friedens zu unterhandeln, wirddiewil vnser Herren vnd obern Im deshalb wöllent losen" ein >rag angesetzt nach Bern auf «onntag pubicauächsthin. Da will man sein Anbringen anhören und darauf handelu, waS unser aller Ehre um Nutzensein magvnd doch in alweg dem bericht vor Dision gemacht werde statt thon." i. Heimbringen die mttcdes Abts und der Stadt St. Gallen, wir möchten sie, in Ansehung der merklichen Kosten, die sie im Winterzuggehabt, bei der jetzigen Theiluug des mailändischen Geldes bedenken. Heimbringen, ob mandie armenvertribnen wirtembergischen lüt In irem anliggen wölle verhören oder nit." I. Auf dein letztgehaltenenTag ist von einem Zuge nach Frankreich geredet und gemeint worden, ein solcher Zug werde am fruchtbarstensein, wenn der Kaiser und der König von Aragonien selben an die Hand nehmen nnd l0,000 12,000 unsin rKnechte nach Laut und Sage der Vereinung dazu in ihren Sold nehmen würden. Dagegen sind nun auf diesemTag die Botschaften des Kaisers und des Königs von Aragonien erschienen und haben im Auftrag ihrer Herrenerklärt, es dünke sie nicht gut, mit einer so geringen Zahl gegen einen so mächtigen Feind zu ziehen, sie begc)rendaher, daß die Eidgenossen den Zug an die Hand nehmen und 20,000 Mann stark oder noch siär er enselben ausführen, dann wollen sie ihnen, so lang der Zug währe, monatlich 30,000 Ducaten ausruhten undReisige und Geschütz dazu geben, wie die Vereinnng das fordere, auch wenn nurmüd wur en vnc nüt mewiter im feld bliben wölkten" wollen sie 10,00012,000 unserer Knechte in Sold nehmen, danut der Krugfortgesetzt werden könne. Dabei glauben der Kaiser und der König von Aragonien, weil der alte König vonFrankreich todt und ein neuer an seine Stelle getreten ist, sollte man an denselben vorerst s srei un,

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