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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1515.

das betrifft jedem Ort 3000 Gl. v. Jeder Bote weiß seinen Herren weiter zu berichtenvon eim Artikelzu dem andern, wie es dann in dem Abscheid geschriben stat." « . Auf die abermalige Ermahnung, dasGeschütz und die dazu gehörige Munition ausrüsten zu lassei:, antwortet der Herzog, er wolle dafür sorgenund es dann den zwei Boten, die zu Mailand bleiben, allenthalben vorweisen lassei:, damit diese darüberBericht erstatten mögen, x. Der 90,000 Ducaten jährlicher Gült wegen, die der Herzog verschenkt hat,will er seinen Boten, die in die Eidgenossenschaft abgehen, auftragen, mit unseri: Herren einen Beschluß zuverabrede!:. Der Herzog meldet, er wolle durch seine Botschaft ii: der Eidgenossenschaft ai: unsereHerren bringen lassei:, man möchte ihm vergönnen, persönlich auf einem Tage daselbst zu erscheinen. Wennman aber das ihm nicht vergönnen wolle, so möchte man einen Tag ansetzen auf den er dam: seinen Bruderschicken wolle. Dem Verlangen, die zwei Thürme und dieHöchen geweren" ii: den: 'Schloß zu Mailanddurch unsere Hauptleute und Knechte besetzen zu lassen, wollte der Herzog nicht entsprechen und behielt sichvor, dieses durch seine Botschaft an unsere Herren zu bringe,:, Den Appenzellem, welche einen Botennach Mailand geschickt haben, um auch eine jährliche Pension zu erlangen, hat der Herzog auf Fürbitte dereidgenössischen Botei: jährlich 500 Ducaten zugesagt. ?»!«. In Betreff des Bischofs voi: Lodi haben dieVoten das Begehre,: zun: zweiten Mal angebracht und dabei nichts gespart, daß demselben keine Negierungs-geschäfte anvertraut werden sollen, denn die Eidgenossen werden solches nicht leiden. Der Herzog aber istauf seiner Antwort verbliebe,:, der Bischoffüre kein Negement", er sei ei,: Biedermann und es werde sichnichts anderes gegei: ihn finden, er begehre, daß man seine Verantwortung anhöre. Die Boten waren abermit dieser Antwort nicht zufrieden, ev. Wem: die Boten heimkommen und gerade kein Tag angesetzt ist,so soll man einen Tag nach Zürich ansetzen, damit die Bote,: ihren Bericht erstatten können.

Im Zürcher Abschied fehlen die Artikel x«. Das Bernerexemplar datirtin dem monat Lichtmeß in:

xv Jar."

sss.

Zürich. 4 Z 4 3, I. März (Donstag nach dcr altm Vasnacht).

Staatsarchiv Luccr»: Allgemeine Abschiede, U. 14. Staatsarchiv Zürich: Abschiede. VI. Zl7. Staatsarchiv Bern: Allgemein-Eidgenössische Abschiede, 0. biiZ. Archive Schwyz, Frciburg, Solothiir», Schaffhausc».

Boten: Zürich. Burgermeister Schund; Felix Grebel, Ritter; M. Berger; M. Anton Clauser.Bern. Venner Senser; Weimer Kranchthaler. Lucern. Vogt Zukäs; Vogt Küng. Uri. Amman,: Jmhof.Schwyz. Amman,: Kätzi. Obwaldcn. Amman,: Frunz. Nidwalden. Amman,: Stolz. Zug. AmmannSchwarz,nurer; Vogt Schnüringer. Glarus. Seckelmeister Landolt. Basel. Heinrich Meltinger. Freiburg.Hans Schund. Solothnrn. Venner Nuchti; Schultheiß Babenberg. Schaffhausen. Junker Eberli vonFnlach. Appenzell. Amman,: Suter. Abt von St. Gallen. Ludwig von Helmstorf, Ritter. StadtSt. Gallen. Burgermeister Vonwyler. Blinden. Hans von Marinels; Vogt Karli.

». Da man auf den letztausgegangenen Abschied, betreffend die Bewilligung eines Wochenmarktes fürdie von Weinfelden Antwort geben sollte, aber Niemand deßhalb instruirt war, so soll jeder Bote das aber-mals heimbringen und ans den künftigen Tag Antwort geben. Inzwischen soll der Vogt im ThurgauErkundigung einziehen. 4». Auf Montagach dem Sonntag Oculi (12. März) sollen die Voten zu Lucernsein mit Vollmacht zur Theilung der 25,000 Gl., welche der Herzog von Mailand gesendet hat. Die