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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Oktober 1514.

halte sich auch stark und der spanische Zug liege jenseits Verona an der Etsch. i . Da der Ritter Ludwigvoll Helmstorf und der Hofammann von Wyl im Namen des Abts von St. Gallen und seiner armen Leuteeinen Handel angebracht haben, der zur Zeit von Ort zu Ort den Obrigkeiten vorgebracht worden ist, nunaber Niemand Vollmacht hatte, darauf einzutreten, so soll der Gegenstand auf einein andern Tag behandeltwerden. «. Gegen den Doctor, der zu Baden gefangeil ist, habeil die Näthe des Herzogs von Württembergin seiiler Gegenwart eine Klage gestellt. Darauf hat man sie gefragt, ob sie ihn berechten wollen, davonsind sie aber abgestanden und habeil uns die Sache anheimgestellt. Dagegen haben die von Badeil eröffnet,sie seieil von dein Doctor um Recht gegen die Räthe von Württemberg angerufen worden. Auf dem Tagzu Zürich soll diese Sache näher untersucht werden. 4. Ulrich Fluder von Lucern, Vogt zu Domo, ist aufdiesen Tag zur Rechnungstellung beschieden, auch sollte er über den Hergang zwischen den Unfern und denLeuten des Grafeil von Arona berichteil. Er ist aber nicht erschienen, sondern hat nur ungenügende schrift-liche Verantwortung gesendet, daher wird Lucern beauftragt, ihn ernstlich anzuweisen, daß er auf demnächsteil Tag zu Zürich erscheine. ». Jeder Bote weiß, was Lucern in Betreff der Seinen im Willisauer-Amt geschriebeil hat und was darauf diesen Widerspenstigen von uns geschriebeil ist. v. Gegen Ende desTages ist den Boteil durch Zürch ein Schreibeil der kaiserlichen Räthe übermittelt wordeil, worin die Besorgnißausgedrückt wird, daß wir Eidgenossen im Begriffe stünden, uns mit den Franzosen zu verbinden, mit Bei-fügen, daß der Kaiserallen sin trost in vns vild zu uns setze." Eine Vormundschaftssache zu Domowird an die Boteil gewiesen, welche dorthin kommen werden, x. Dieser Tag war angesetzt um die Antwortender in's Recht geforderten Orte wegen der Sache voll Luino entgegen zu nehmen, sie werdeil daher auf-gefordert, diese Antwort sofort an den Tag zu Zürich gelangeil zu lassen, z . Die Copie des Briefes,betreffend Neuenburg, soll zu Zürich abgefaßt und auf dein nächsteil Tag vorgelegt werden. Nichtsdestominderaber soll auf Sonntag nach Othmari (19. November) von jedem Ort ein Bote zu Neuenburg erscheinen,um die Rechtssachen der Leute zu erledigeil und vom alte>l und neuen Vogt Rechnung abzunehmen. Solo-thurn begehrt, daß man die von Landeron seine Burger bleiben lasse wie voll Alter her. Darüber willman zu Zürich antworten. Des Zolls zu Mellingen wegen Lucern zu antworten, hatten nicht alle

Boten Gewalt, darum soll Lucern seine Briefe wieder auf den Tag zu Zürich bringen.

t fehlt im Zürcher- und Berner Exemplar.

Zu i». Breve Leo's X. an Bern vom 2. Oetober 1514:

»Oilecti Mi <k. Lumina vestra erga nos et sanctam sodem ilpostolicam otücia, Huibus ad Maximumintor cetera« nationes et lortitudinis et pietatis laudom vestrum nomsn extulistis, sicut im ins i^uottidismagis constant et imtiora ^ sunt, ita rms etliciunt in amore erga vos et paterne cbaritatis studio ardentiores.Huamobrem, ut Nocet in tanta nostra coniunctioni atgus amicitia in omnibus nostris pro cbristiave reipu-blies saluts et cowmodo suscoptis consiliis, Volonte« ^ vobiscum agero aporto st amantsr, patelocimus gui»Nein antsa totum animum nostrum dilecto Mo nostro reuorondo tituli Lärmte Mtontians presbitero dar-dinali Ledunensi, cuius summam virtutem ac singularom in omni gonere tractandarum rsrum agen- ^ darum-guo prudontiam et sancta Ledes apostolica cum magno suo commoclo st vos cum magna gloria vestra oxpertisstis. Zell cum aligua particularia et noua ad vos porlorri cuperomus pro re communi intor nos tractanda,insti- ^ tuimus romittoro ad vos tum dardinalsm, tum et vonsrabilom tratrom dnnium, Lpiscopum Verula-nensom, nostrum et sedis apostolico nuntium et oratorom apud vos existentem, cujus üdsi et Industrieconüdimus, c^uem paulo ante a vobis rocursum ad nos libon- ^ tissims audiuimus de vestra in nos et bauesedem eonstanti et llrma douotiouo ogregia testimonia protsrentom. dum autom non ita cito misimus ut