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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juli 1514.

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Vnd sol dise pündnuß bestand haben zächen Jar von diser datt volgend, doch beiden teyllen Jr verrer lüt-rung, besserung, Minderung oder merung, wie vorstat, vorbehalten."

Staatsarchiv Bern: Allg. Eidg. Abschiede, 0, SIS.

Derselbe Entwurf steht lateinisch im Berner Bundbuch II, 371 mit folgender Schlußstelle:

»Ut duradit tsdus lluiusiuolli spaeio dsosm unuorum a, data lluius sudssgusnti, s-dmissa, tainan et rsssr-ua.ta partium elueidittious et ulleriori dselarkttiens. Xotum irr vids Lernonsl et sull eiusdsm urllis sigillc»,vios et irondlls prenteworitts I-iAs Xlsvaanis supsrioris Uslvetiorum eoukederatorum (Auiuto die msusisXugusti ^.itilo Nillssime <^uiuAeutesimc> devimo guarto, eisdem auAmsutandis vsl diminivevdis prout supro.eoittillstur.«

S«7.

Zürich. 161^, 1. August.

Staatsarchiv Lucern: Lauis und Luggarus-Abschiede, l. 16.

Es ist Anzug geschehen, daß man Meudris und Balerna bevogten und Zusätzer nach Lauis lindLuggarus schicken soll. Weil aber etliche meineil, zu dieser Zeit und nach Gestalt der Verhältnisse sei esnicht gut noch nöthig, Mendris und Balerna zu bevogten oder Mannschaft nach Lauis und Luggarus zuschicken, zudem Schwyz und Nidwalden und Basel keine Boten auf den: Tag gehabt, so soll jeder Bote dieFrage noch an seine Herreil bringen und den drei Orten, welche hellte nicht vertreten waren, soll geschriebeilwerden, daß auf dem nächsten Tag, wo die Eidgenossen zusammen kommen, ein dießfälliger Entschluß gefaßtwerden soll.

3K8

London. 131^, 7. August.

Ilumont i (lorxL äixlt)inn.ti<iiio ste. IV. 183.

Die Eidgenossen werden in dem Friedens- und Freundschaftstractat zwischen Ludwig XII., König vonFrankreich, und Heinrich VIII., König von England, von Seite des letztern vorbehalten und inbegriffen.(Beilage Nr. 26.)

3«S.

Are Iburg. 131 , 8. August (Zinstag vor i.anroinii).

Archiv Solothurn: Abschicdcband, Vli.

Abrechnung der Städte Bern und Freiburg mit dem Herrn von Chlltelard. Bern fordert 122 KronenFreiburg 112 Kronen 5 ß. Letzteres läßt aber seine Forderung bis auf runde 100 Kronen ab. DerHerr voll Chlltelard begehrt Urkunde, wie man ihn wieder in Besitz des Hauses Chlltelard habe kommenlassen; das will man thun, doch mit Vorbehalt, daß, wenn sich die über ihn letztes Jahr ergangene Anschul-digung erwahre, die beiden Städte durch diese Urkunde keineswegs gebunden sein sollen. Das zu Solothnrnergangene und von gemeinen Eidgenossen bestätigte Urtheil soll in Kräften bleiben. Bevor die Urkunde aus-gefertigt wird, soll Bern sich erklären, ob es an seiner Forderung nichts nachlassen wolle. Den beiden Städtenwird anheimgesetzt, von den Ihrigen das zu beziehen, was dieselben aus dem Schlosse fortgetragen haben