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Juli 1514.
Ii fehlt im Zürcher Abschied.
Zu in. Der Bericht dieser Gesandtschaft liegt im Archiv Schwyz.
Zu i». Ein neuer Entwurf der päpstlichen Vereinung mit zehnjähriger Dauer liegt beim SchaffhauserAbschied; der Entwurf der Vereinung mit England lautet folgendermaßen:
„Damit zwüschcn dem allerkristenlichisten vnd durchlüchtigisten Herrn Heinrichen, küng von Engelland vndze Frankenrich. Herrn zu Hibernia, vnd den Großmächtigen Herren des pundes obertütscher landcrn, by wöllichensiner küngl. Mt. Hochgeachteten Boten vnd Gesandten erschinen sind, püntniß, Eynung vnd früntschaft oder ge-trüwe verstäntnuß volzogen, gehandlet vnd angenomen möge werden, sind durch Mittel vnd fürdrung des hoch-würdigen Herrn Cardinals von Sitten diß nachfolgend Capitel gesetzt vnd begriffen, doch vff derselben küngl.Mt., ouch der Großmächtigen Herren der Eydgnossen verrer mäßung nach beiderteil betrachtung vnd geuallenvorbehalten:
Des ersten, das dewäder vorbemelter parthyen der andern Vyend vnd widerwärtigen wüssentlich vffent-haltcn oder gedulden, noch denen eyniche hilff oder bistand der lütten vnd Waffen, deßglichen einichen paß oderdurchzug der andern zu letzung vnd schaden soll geben, zulassen oder mittelsten.
Demnach das der küng von frankrich hinfür beider berürter parthyen gemeiner vnd offner vyend gehaltenvnd gescheht sol werden vnd jede parthy den krieg wider denselben küng vnd gemeinen vyend veruolgen für sichvnd wie sy dann zetund bedunkt nutz vnd gut sin, Es syge dann das beyd teyl mit einhellcm verwilligen oder durchJr verordneten einen gemeinen vßzug ansähen vnd fürnämen wurden, demselben si ouch alldann mögen statt thun.
Wytter so soll deHein obbemelt parthye nnt vorbestimptem gemeinem vyend weder frid noch beistand an-nämen an vorgandc vcrkündung der andern parthy oder derselben lüten vorbehalten.
Item als bishar gewonlich ist gewäsen, so die genannten Großmächtigen Herrn die Eydgnossen mit einichemküng, fürsten vnd Herrn puntnuß oder Vereynung angenommen, alldann jedem Ort etwas järlicher Summ vndPension zu bestimmen vnd vßzurichten, harumb die genannten Herren die Eydtgnossen künglicher Mt. Frylichkeitwol vcrtruwen, näunnen mit dankbarem gemüt alles das vnd sovil so derselben vß gnaden Jr Eren vnd gutembedunkcn nach wirt geuallen für ein gab vnd järliche Pension vßzurichten.
Vnd diewil, als vorstat, beyd teyl in fürnämen, den krieg wider den küng von Frankenrich zu beharren vndaber durch wyte vnd vngelegenheyt Jr Herrschaften, Landen vnd Ertrich söllicher krieg merklichen kosten vnd lasteruordcrt, damit dann die Herren die Eydgnossen dester kreftiger für künglicher Mt. vnd beider teil Er vnd nutzden krieg wider Jr vyend mögen erstatten, wirdt küngliche Mt. von Engelland für jeden manot vnd zu Enthaltder Söldner oder des kriegs kosten wider den genannten vyend denselben Eydgnossen gäben vnd verschaffen zubezalen xl'" Rinischcr Gulden vnd das zu Händen derselben Eidgnossen vnd vor Jrem Hinziechen wider Irenvyend zu andtwurten.
Vnd also ist schuldig vnd verpflicht küngl. Mt. von Engellnnd zu jedem manot sölliche Summ gelts zu be-zalen alle diewil vnd solang dieselben Eydgnossen mit Iren Zeichen, Völkern vnd gewapneten Lüten den kriegwider den gemeinen vyend üben vnd bruchen.
Vnd damit die vorgeschriben durch Recht verstanden vnd durch bed teyl erfüllt mögen werden vnd all fachenzu bekriegung des gemeinen vycndts dester frylicher beschechen, so dick vnd vil k. M. von Engelland wider denfranzosen, Iren vyend würdt kriegen oder der küng von Frankenrich wider den küng von Engelland oder sineVnderthan ziechen, so söllen die Herren die Eydgnossen nach beschechner Ervordrung vnd verkündung mit Irenzeichen vnd gewapneten den krieg wider denselben vyend fürnämen vnd in demselben beharren, vnd alle diewilsy ouch im veld beliben sol k. Alt. von Engelland Inen die xl'" Rinisch Guldin zu jedem Manet vßrichtenwie vorstat.