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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juni 1514.

keisers sun u. s. w., als jeder pot witer weist ze sagen." v. Abermals ist Warnung gekommen, daß etlicheder Unfern, die in des Königs Garde gewesen, der Eidgenossen Knechte zum König führen wollen. Dahersoll man allenthalben solches hindern und solche Werber im Vetretensfall nach Verdienen strafen, auch heim-bringen, ob man die Knechte, die noch in des Königs Garde sind, heimrnfen oder wie man sich mit ihnenhalten wolle. «R. Da ans dem Tag zu Zug unsere Eidgenossen von St. Gallen begehrt haben, daß wirfür ihre Kaufleute, denen in Geleit des Bischofs von Bamberg das Ihrige genommen wurde, quittiren,so hat man unter dem Siegel von Lucern in aller Namen eine unvorgreifliche Quittung ausgestellt, damitjene wieder zu ihrer Sache kommen. «. Bezüglich des Tages der Bundesbeschwörung, dessen Abänderungeinige Orte verlangten, hat mau denselben im Drang der vorhandenen Umstände gelassen wie er festgesetztist und nicht abgeändert. Auf das Begehren von Freiburg, Solothurn, Schaffhausen und Appenzell, manmöchte ihnen auch schwören, wird geantwortet, mau wolle gegen jedes Ort nach Inhalt seines Bundes ver-fahren, nach dessen Buchstaben und nicht weiter; man bitte sie, auch dabei zu bleiben, damit Jedermanndem andern thue was er schuldig ist und was zu Freundschaft, Lob und Ehre gemeiner Eidgenossenschaftdienen mag. t.Der Steigrung halb der für zu Jmensee vnd Küsnacht" hat Schwyz in Gegenwart derSeinen von dort geantwortet, daß nach Gestalt und Theurung der Jahre es den Seinen einen Aufschlag erlaubthabe, besonders da Lucern und Uri ihren Schiffleuten den Lohn auch erhöht haben. Nachdem man die Verant-wortung der beiden letztgenannten Orte auch angehört, soll Jedermann heimbringen und berathen, ob undwie man mit den Fahrleuten allenthalben unterhandeln wolle um einen gleichen Tarif zu erzielen. K. DerVogt von Domo hat uns geschrieben,wie die Thumer grob geredet vnd vns kümelchert Hand" und einenMönch mit Gewalt in einem Haus enthalten wollen, der dein Gotteshaus Kirchenzierdeu entfremdet habe.Das soll jeder Bote heimbringen, i». Derselbe Vogt meint, er möge nicht so viel einbringen, daß es derMühe werth wäre, in Baden Rechnung abzulegen. Sobald er aber seine Bezüge gemacht, werde er Rechnungablegen. Dabei begehrt er, daß auch ihm wie allen andern Vögten ein Lohn bestimmt werde. >. DieBotschaft des Herzogs von Savoyen meldet, da der Visconti im Delphinat krank geworden sei, habe ihn derHerzog in einer Bahre nach Camrach führen lassen, denn wenn er dort drinnen gestorben wäre, so hättenüble Folgen daraus entstehen können; die Eidgenossen möchten hieran kein Verdrießen haben, k.« Fernerzeigt dieselbe Gesandtschaft au, die französischen Truppen im Lyonnais und Delphinat vermehren sich; sobaldman mehr über deren Bestimmung vernehme, werde der Herzog berichten. Alan sage allgemein, der König vonFrankreich habe eine Botschaft bei dem von England und stehe mit ihm in Friedensunterhandlung. Endlichhabe der Papst an den Herzog von Savoyen geworben, daß er seine Schwester seinem Bruderssohn zurEhe geben wolle. I. Der Span des Bischofs von Constauz gegen das Kloster Einsiedelu wird zu endlichemEntscheid auf den Tag zu Baden verwiesen. Zürich soll den Bischof, Schwyz den Abt von Einsiedeluaus diesen Tag bescheiden. ,»». Heimbringen die Bitte des Cardinals von Gurk um eine Empfehlung anden Bischof von Salzburg, ob man ihm die geben wolle oder nicht, i».Als dann bäpstliche Heiligkeit Bar-süßermünch harußgeschickt mit etlichen pullen vnd ablast an den buw sant Peters Alchen, weist jeder pott, wasIn ze antwurt worden vnd wie sy abgefertigt sind." «». Des Aufruhrs in etlichen lucernischen Aemtern undder Artikel wegen, die Einige zu Willisau aufgesetzt, wird Lucern jedes Ort weiter schriftlich berichten, dadieß jetzt in der Eile nicht hat geschehen mögen. Lucern begehrt nichtsdestominder Aufsehen und rechtlichenAustrag, falls es sich nicht gütlich mit den Seinen vertragen könnte, z». In Betreff der Bundesbeschwörunggegenüber Freiburg und Solothurn hat man deren Bund verlesen und gefunden, daß da keine Verpflich-