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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1514.

Statthalter vnd vennern jedem des Monats sechs söld vnd dann so menig hlindert knecht jeder Hauptmannvnder Im haben wirdt, als menig zechen übersöld ir jegklichs hundert geben vnd vßgericht werden, wöllichendie Houptlüt die priester, weibel, schriber, Spillüt vnd ander besolden vnd vcrnügen sollen.

Es sol ouch die besoldung der knechten, so also geschikt werden, so si von Iren hüsern ziechen anganvnd biß wider zu Iren hüsern wären, ouch der erst monat so si von huß ziechen bezalt werden.

Ob ouch dieselben der Eydgnoschaft knecht etwas in einem monat dienten, es sige wenig oder vil, alldannsol Inen darumb deHein abbruch beschechen, besunder der selb monat zu ganzer vßrichtung kommen vnd allwegIr erste bestellung sin vff dry monat, sin Ht. bedörfe Ir oder nit vnd demnach dieselben knecht von monat zumonat dienen vmb den Sold wie obstat.

Es söllen ouch b. Ht. Anwalt die, so von einer Eydgnoschaft geschickt werden, nit zerteilen noch von einander»sundern, oder dieselben zu schiff vnd vff dem mer bruchen, dadurch Inen sorg vnd vnfal zustan möchte, sundersdie in einer näche anderthalb oder zweyer tagreisen bi ein andern beliben lassen, damit si zusamen kamen vndeinander trostlich sin mögen, vnd daby ouch sy mit geschütz vnd reisigem Zug versuchen mit Verschaffung Ir libs-narung vmb zimlich gelt vnd bezalung., als das Ir notturft vordert.

Vnd als ouch zum dickern mal die knecht von vngewonheit des Lufts mit krankheit beladen, ouch in demgefecht der kriegen wund werden, Ist abgeredt, das b. Ht. denselben, solang si in siner Ht. Dienst vnd vff derwiderfart sind, Iren sold bezalen vnd si nit minder dann die andern wolmögenden solle bedenken.

Vnd damit in bezahlung der söld deHein geuard oder argenlist gebrucht werd, so sol zu b. Ht. fryen willenvnd geuallen stan, sölliche bezahlung der knecht durch Iren Schatzmeister oder Statthalter zu tund oder denHouptlüten zu beuelchen, wie sölichs b. Ht. wird ordnen.

Ob ouch jemand der Eydgnoschaft knecht, so nit erfordert vnd geordnet weren, Hinziechen wurden, denselbensol b. Ht. nützit zu geben pflichtig sin, es bescheche dann mit b. Ht. gutem willen.

Vnd sol disyEinung fünf Jar die nechsteu von dato diß briefs wären, vnd so die verschinen dannethinsöliche hin vnd absin, sy werde dann mit b. Ht. vnd der Eydgnoschaft einhällem willen wider angenomen vndernüwert.

Vnd nachdem die Stätt Florenz, Sena, Lucca vnd Jenow b. Ht. verwandt sind vnd dieselben die obange-zöugte hilff an lüt vnd gut zum teil helffen tragen, söllen si als dem Herzogthum Meyland wolgelegen in diserEinung vergriffen vnd beschlossen sin vnd die Herren die Eydtgnossen denselben Stätten zu Ir beschirmung hilfvnd bystand thun, wie sölliche hilff b. Ht. nach anzöig obbemelter Artikel zugesagt ist, alle geuärd vnd arglistgemitten."

Sind dieß Artikel demnach geendert, wie Harnach zu finden ist."

vv nach Schwyzer Exemplar. «Ick nach Freiburger Exemplar.

Staatsarchiv Bern! Allg. Eidg. Abschiede, O. 176.

SSI.

tl tj. 1Z l , 9. Ntül (Zinstag nach dem Sonntag ckuüilatv).

Staatsarchiv Zürich : Abschiede, VI. 171. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, l>. I8l>.

Archive Frciburg, Svlothnrn, Schaffhansen.

tt. Der Vogt von Domach, Bote von Solothurn, bringt an, seiner Herren Unterthanen im Gaulassen abermals etwas Unruhe merken und wollen das Burgrecht nicht länger schwören, das sie von Alterher geschworen haben. Darauf wird denen im Gau geschrieben, daß sie keine Unruhe machen, sondern ihren