April 1514.
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ligen; alldann so sol die b. Ht. der Hilf der 1200 Glen gelediget vnd vnbeladen sin vnd aber nit desterminderdie besoldung der Eydgnossen kriecht vßgericht werden wie obstat.
Es ist auch daby fttrkomen, das b. Ht. der Eydgnoschaft, ouch der Herzogen von Meyland vyend vnd wider-wertigen, besunder die vertriben vß Meyland, ouch ander desselben Herzogen vnd der Eydgnoschaft vyend vndwiderwertigen in der heiligen kilchen land vnd gebiet als in der Statt Bononia vnd von derselben hin disenthalbgegen Meyland besunder was kriegslüt sind, nit enthalten, ouch Inen eynichen vnderschlouf oder durchzug söllegestatten, besunder si als Jr selbs vyenden vnd widerwertigen halten vnd achten.
Vnd damit die Herren die Eydgnossen b. Ht. gnad, gunst vnd geneigten Willen mögen merken, so begibtsich dieselb b. Ht. gemeiner Eydgnoschaft zu järlicher Pension vnd diewil dise Eynung wärt, zu geben vnd vßzu-richten xl tusent Duggaten in der Statt Lucern vnd allweg vff den ersten tag Meyen zu bezalen.
Daby ouch ob ein Eydgnoschaft von diser pundtnuß wägen mit jemand zu krieg komen oder von des kriegswägen, darinn sy jetz stat, Hilst notturftig sin vnd darumb b. Ht. wurde ersuchen, so wil si denselben Herren derEydtgnoschaft all monat diewil sölicher krieg wäret, zechen tusent Duggaten geben vnd antwurten, söliche Summin die Statt Lucern zu bezalen wie vorstat.
Vnd sovil wyter so erlütert sich b. Ht. zu vberfluß Jrs guten willen obbemelten Herren den Eydgnossenzu Händen des Herzogen von Meyland die beyd Stett Parma vnd Plesanz mit Jr gerechtigkeit vnd zugehördJnzugeben vnd daby bliben zu lassen vnd mit andern des Herzogthumbs Meyland landen vnd herschaftcn helfenzu behalten.
Vnd alsdann die Ort der Eydgnoschaft vnd Jr verwandten von der heiligen kilchen, ouch dem bäpstl. Stul,mit besundern gnaden, Privilegien vnd fryheiten sind versuchen, wirt b. Ht. die all bestätigen vnd confirmirenvnd darzu denselben Herren den Eydgnossen nüw Indult vnd fürsächung mit Abstellung aller vngewonlichenbcswärden vnd nüwrungen, ob sich dero Jemand mit anfallen Jr Pfründen, so Inen zu lichen zustan oder Inander wäg gebrucht hätte vnd noch fürer tun würde, geben vnd zulassen, wie das allzit die notturft würdterhöuschen.
Dargegen vnd Hinwider damit b. Ht. der Eydgnossen gute meynung vnd andacht, so si gegen derselben vndder hl. Römischen kilchen schuldigen pflichten nachtragen, möge spüren, so wollen si hinfür deHein pttndtniß,Einung oder verstäntnuß mit jemand annümen oder machen, dieselb b. Ht. sigc dann vßgcdinget vnd vorbehaltenoder ob si des begert, darinn vergriffen vnd beslossen.
Darzu so versprechen die genampten Herren die Eydgnossen nach Jrem besten vermögen zu fürsächen, da-mit die Iren wider b. Ht. vnd die hl. kilchen vnd deßhalb zu derselben vyenden vnd widerwärtigen nit ziechen,sunder ob das beschäche, söllich vff erfordrung b. Ht. ab vnd heimzumahnen.
Die vorbemelten Herren die Eydgnossen wollen ouch zu bewarung Jr trüw, liebe vnd andacht, so si zu b. Ht.vnd der hl. Röm. kilchen tragen, derselben wider all vnd mengklich, so si an person vnd der hl. kilchen satz in-habendem Erdtrich, Herrschaften, land, lüten, oberkeiten vnd zugehörden wölkten anfallen, bekriegen vnd beswären,verletzen oder beschedigen, zu behalt vnd Handhabung des Alles vnd nit witer noch fürer, Hilst vnd bystand tun,so dick vnd vil die not ist vnd si darumb von b. Ht. ersucht werden vnd sol sölliche Hilst beschechen mit einer zalzwölftusent fußknecht vnd daby ouch zu denen ziten, so die genampten Herren die Eydgnossen eigen krieg nit habenvnd der Iren Jr selbs geschäften halb mögen enbären.
Es söllen ouch dieselben der Eydgnoschaft knechte, so b. Ht. zu Hilst zugesandt, von jedes Orts oberkeit mitHouptlüt, fenner vnd andern gewonlichen amptlüten versächen vnd darzu von b. Ht. denselben knechten jedemeins monats 4</2 Guldin Rinsch für besoldung vßgericht werden.
Vnd damit künftige Irrung vnd mißverstäntnusz vermitten beliebe, so ist verkommen vnd abgeredt, dasb. Ht. jedem Hauptmann vnser Eydgnoschaft vnd dero verwandten des monats zechen söld, einem ltttiner oder