März 1514.
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man über dieses Begehren antworten, e. Dieselbe savoyische Botschaft hat weiter angebracht, wir möchtendem Visconti und dem Herrn von Lützelfln als Befreundeten Savoyens Geleit geben. Solches wird abge-schlagen, aus Gründen, die den Boten bekannt sind. «K. Von diesem Tag wird dem Herzog von Savoyengeschrieben, er soll den Widerwärtigen des Herzogs von Mailand weder Aufenthalt noch Durchzug geben,auch sich sonst mit den Seinen nach Inhalt des Bundes verhalten, ansonst die Folgen gewärtigen. «. Nachobigem Bescheid (b) hat die savoyische Gesandtschaft nochmals verlangt, man möchte sofort auf das Begehrendes Herzogs eintreten, eine Botschaft mit ihm nach Piemont zu schicken. Daraus hat man bedacht, daß esfür uns selbst gut sei, Jemanden am savorstschen Hof zu haben, um die Anschläge der Franzosen undAnderes zu erkundigen und hat daher Bern und Freiburg beauftragt, zwei Boten zum Herzog zu senden,ll. Die Verantwortung der Boten aus dem solothurnischen Gäu des Handels Gerold Löwensteins undSässelis wegen hat man „ein Red sin lassen vnd daruff mit Inen treffenlich geredt, Jrs fürnemens ab-zustand vnd rüwig zu sind"; es ist beschloffen, den Sässelin und Löwenstein gefangen zu nehmen, wo man siebetreten mag. A-. Bern meldet, der Herr von Vergier, Marschall in Burgund, habe ihm zu wissen gethan,der König von Frankreich fertige Geschütz nach Auxonne und Dijon, zu welchem Zweck wisse er nicht, ü». Mitder Antwort, die der Herzog von Savopeu auf das von diesem Tag aus an ihn ergangene Schreiben gegebenhat, ist man wohl befriedigt. Z. Jacob von Neiuach hat sich in Betreff des Gefangenen von Chatillon zuunserer Zufriedenheit verantwortet. Ii.» Auf dem Tag zu Zürich soll unfern Eidgenossen von Freiburg deserlegten Geldes von Novara wegen Autwort gegeben, auch daselbst über eineu an gelegenes Ort hinzusetzen-den gemeinen Tag berathschlagt werden. S. Eben da soll über die sorgliche Lage unserer Zusätzer in Mai-land und ob nothwendig werde, sie zu verstärken, verhandelt werden. ,»». Jeder Bote kennt die Geständ-nisse des Präsidenten von Dijon und des Thomas Lüti „vnd was mit Inen durch peulich frag vnd sustgehandelt ist." Das soll heimgebracht und auf dem Tag von Zürich weiter in der Sache gehandelt werden.Da gemeint wird, daß die, welche den Lüti vom Hörensagen angezeigt, sich stellen würden, wenn sie Geleiterhielten, so soll man sich auf dem nächsten Tag unterreden, ob man ihnen Geleit geben wolle oder nicht,i». Jeder Bote weiß, wie abermals in das Gäu und in etliche beruische Herrschaften des Löwensteins undSässelis wegen geschrieben worden ist.
I fehlt im Zürcher Abschied.
Zu i». Die Verzicht Thomas Lütis zu Bern ckä. 1514, Samstag nach Valentini (18. Februar) sieheoben bei Abschied 545. Eine zweite Verzicht des Präsidenten von Dijon vom 29. März findet sich im Staats-archiv Zürich, Abschied VI. 152. Archiv Nidwaldcn:
„Vff mittwuchen nach Letare (29. März) anno xiiij in bywäsen gemeiner Eidgnoschaft anwält, So hatabermals veriehen der President von Dision": 1. Auf die Frage, wer die seien, welch dem Herrn von La Tre-mouille zur Anwerbung der 12,000 Knechte sollen gerathen haben, bestätigt er seine frühere Aussage, er wissees nicht, mit Beifügen, es werden „die vnverordneten tagherren näbend dem brett" gewesen sein, es seien demHerrn von La Tremouille wohl 14 oder 15 Hauptleute nach Lucern nachgelaufen, etliche habe er gekannt, anderenicht, so den jungen Hetzel, der 1200, Michael Glaser von Bern, der 600 Knechte versprochen, Hans Wabrer,Wider von Peterlingen, Johann Godi; von Lucern habe er Niemanden gekannt als Erni Moser, der nur un-bestimmte Zusicherung gegeben, von Zürich, Schwpz, Glarus, Uri, Unterwaldcn und Solothurn Niemanden, vonZug sei der Brandenberger da gewesen, der thun wollte, was andere Hauptleute thäten, von Frciburg ein Un-bekannter, von Schaffhausen Ulrich Schad, von Appenzell zwei Unbekannte. 2. Der 12,000 Kronen wegen sagter, man habe dem Hofmeister der Prinzessin gesagt, er müsse für das Geleit der Boten jedem Ort 1000 Kronen