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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1514.

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Zürich gelegt, dabei aber Freiburg aufgefordert, weiter nachzuforschen, wo und wie das übrige Geld aus-gegeben sei. Unsere Eidgenossen von Bern haben die 200 Kronen, welche der Gefangene zn FreiburgSaut Vincenzeu geordnet, auch hinter unsere Eidgenossen von Zürich gelegt und unsere Eidgenossen von Urierbieten sich, die 2000 Kronen, die sie haben, auch herauszugeben. Wenn dann das Geld alles beisammenist, so will man an die Theilung gehen und dasselbedenen so darumb nott vnd arbeit gelitten habent,werden lassen." Q Schwpz und Glarus hatten wegen derjenigen, die in dem verrätherischen Handel gegenden Franzosen angegeben, aber nicht nach ihrem Verdienen gestraft sind, auf Mittefasten einen Tag nachEinsiedeln angesetzt. Da aber auf gleiche Zeit ein Tag zu Bern sein wird, so soll man daselbst von derSache reden. K. Jeder Bote weiß, was der Bischof von Constanz der Reichenau wegen angebracht undwie er Fürderniß an den Papst begehrt hat. Auf künftigen Tagen soll man berathen, ob man solche Ver-wendung für ihn thun wolle. Auf dem nächsten Tag will man über das Gesuch des Herrn von Meziöres,daß man ihn entlassen und schätzen, oder doch wenigstens seinen vier Dienern erlauben wolle, heimzureiten,damit die Kosten seines Aufenthalts gemindert werden, entscheiden. i° Ebenso über das Begehren unsererEidgenossen von Freiburg, man möchte von dem Gelde von Novara ihnen etwas an ihre Kosten geben undauch dem Manne, der das Geld herausgebracht und nun an den Blattern krank sei, einigeErgetzlichkeit"thun. k.» In dem Span zwischen dem Bischof von Constanz und dem Gotteshaus Einsiedeln sind einigeVermittlungsvorschläge gestellt. Lucern, Uri und Unterwaiden sollen auf Dienstag nach Oculi (21. März)nächsthin in unser Aller Namen ihre Botschaft bei denen von Schmyz haben und sie bitten, zn Ersparnng weitererKosten und Mühe unsere Vorschläge anzunehmen. S. Jeder Bote weiß, was dem Herzog von Bourbon auf seinSchreiben geantwortet ist." ss«.Vnd als die löuff geswind vnd sorgsam sind vnd not vnd gut were, daswir Epdgnossen vnser botschaften für vnd für by einandern hetten, ist angesechen, das heimzubringen vndvff dem tag zu Bern sich darum zu Widerreden, wohin wir in sölicher gestalt vnser botschaften an ein gelegenmallstatt legen wellen, damit was infalle, dester geschickter in vnsern Geschafften gehandelt mög werden."i». Das tröstliche Erbieten des Hauptmanns von Rothmeil weiß jeder Bote seinem Herren zn berichten undzu rühmein «s. Den Gemeinden im Gäu, welche ans Gerold Lömensteins und Bernhard Sässelis Be-treiben ein Gelünf zum König von Frankreich vorhaben, wird deßhalb ernstlich geschrieben, Z». Und da zuSursee auchein sainmlung sin soll", so wird dahin auch geschrieben und gemeldet, waS unsvon desKönigs Bericht wegen" begegnet ist, damit sie desto ruhiger seien und destominder auf Löwensteins und seinerHelfer Vorgeben achten, sz. Die päpstlichen Sendboten geben Kenntnis) von der Antwort, die der Königvon Frankreich dem Papst auf seine Friedensvermittlung gegeben hat. Sie lautet im Wesentlichen also:Der König danke dem Papste für seine Bemühung und wollte gern Frieden machen, allein eher als er aufdas Herzogthum Mailand verzichtete, wollte er auf seine Person und die Krone Frankreichs verzichtein Er >sei zum Krieg gerüstet, habe 4000 Glenen wann und wo er deren bedürfe und genug Geld, um mit 50,000Fußknechten vom 1. März bis Allerheiligen Krieg zu führen, seine Lande Burgund, Delphinat und anderehabe er genügend besetzt; Latremouille habe nie von ihm Vollmacht gehabt, das Herzogthum Mailand auf-zugeben ; gegen den König von England habe er 2000 Glenen und 20,000 Fußknechte verordnet; der Herzogvon Bourbon liege in Burgund mit 1000 Glenen und 15,000 Fußknechten in Erwartung der Eidgenossen;allenthalben sei Nahrung und Speise in die festen Plätze geflökt, damit wir bei einem Zug nach Burgundoder Delphinat nirgends Speise finden, i. Or. Wilhelm von Neichenbach, kaiserlicher Rath und Bote hatletzthin seinen Auftrag eröffnet, mit uns zu reden in Betreff eines Zugs wider Frankreich, der Kaiser wolle