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März 1514.
Die beiden Lucerner, die mit ihm von Dijon ausgezogen seien, haben in einem Säcklein viel Geld, 1000 Kronenfür Schultheiß Feer, 1000 je für Ambrosi von St. Gallen und Lorenz Brandenberg, 200 für Jacob Schmid, 300für Hans Schmid, je 300 für Schad und Nuszbaumers Bruder, alles um die Knechte abzufertigen. Als der vonGrü das Geld zählte, seien noch circa 18,000 Kronen auf dem Tisch gelegen, das komme an andere Orte in derEidgenossenschaft. Der Herr von Grü habe gesagt, bei seiner letzten Anwesenheit habe er dem Niclaus Conradund dem Stölli 2000 Kronen an ihren Schaden gegeben; der König entschädige Jeden, der seinetwegen inSchaden komme. Er habe dem Lüti befohlen, die Briefe in seine Schuhe legen und ihm den Eid abgenommen,den Nutzen der Krone Frankreichs zu fördern und sich eher zerreißen zu lassen als ein Wort zu reden. Und wenner redete, so solle er die alten Hauptleute angeben, nicht die neuen, Senn von Zug, des Venners Bruder vonLucern, der zu Novara umgekommen, Rütsche Schriber.
Zu Ii. Die Verzicht des Präsidenten von Dijon fehlt im Berner Exemplar und geht im SolothurnerExemplar unmittelbar dem obigen Geständnis; Lütis nach. Beide scheinen zu diesem Tag zu gehören.
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Zürich. IZ! , 14. Äcärz (Zivstag nach RviviiüsvLrö).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, IZ.2 812. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. ltti. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, <>. 181. Archive Schwyz, Solothurn, Schaffhausen.
Boten: Zürich. Burgermeister Röist; Bürgermeister Wyß; M. Winkler; M. Berger. Bern. VennerWyler; Venner Senser. Lucern. Vogt Zurüs. Uri. Ammann Jmhof. Schwyz. Ammann Kätzi.Unterwalden. Peter zu Wissenbach. Zug. Ammann Schwarzmurer. Glarus. Hans Altmann. Basel.Jacob Meyer; Ulrich Falkner. Freiburg. Seckelmeister Stoß, Heim. Solothurn. Peter Hebolt;Hans Heinrich Winkeli. Schaffhausen. Hans Ziegler; Eberli von Fnlach. Appenzell. AmmannSnter. Abt von St. Gallen; Ludwig von Helmstorf. Stadt St. Gallen. Burgermeister. Bünden.Martin Sager; Vogt Karli.
K,. Dem Landvogt im Thnrgan ist befohlen, den Todschlag, den Sebastian Mnntprat an seinesVaters Knecht begangen, zu untersuchen und Kundschaft aufzunehmen, wie der Handel gegangen sei,damit wir darin förmlich handeln können. Was die Schwäger genannten Mnntprats, Heinrich Lanz vonLiebenfels und Eberli von Fnlach von Schaffhausen im Auftrag ihres Schwähers dieses Handels wegenmit uns geredet haben, weiß jeder Bote. As. Bern, Lucern, Freiburg und Solothurn haben in Betreffder Grafschaft Neuenbürg erklärt, uns willfahren zu wollen, jedoch „Iren alten gerechtikeiten reysens, Hinder-stands vud andrer fachen halb vnabbrüchlich." Bern, Freiburg und Solothurn begehren darauf, daß manihnen auch Theil am Nheinthal gebe. Mau hat die Boten ersucht, zu bewirken, daß ihre Herren von diesemBegehren abstehen, will aber nichts destominder dasselbe in den Abschied nehmen und auf dem nächsten TagAutwort geben, e. Es wird angezeigt, der König von Frankreich wolle welsche Leute in die Eidgenossen-schaft schicken, um zu brennen und uns mit Feuer zu schädigen. Das soll jeder Bote seinen Herren be-richten, damit Jedermann, namentlich die Gränzorte, auf argwöhnige Personen achten. «I. Freiburg hatvon dem Beutegeld von Novara 4513 Kronen auf diesen Tag gebracht und dabei erklärt, ungeachtet es dieBeiden, die das Geld nach Freiburg gebracht, peinlich habe fragen lassen, habe es nichts weiter herausgebracht.Obschon man nun an diesem Gelde großen Abgang bedauert, hat man es dennoch angenommen und hinter