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März 1514.
über 1200 Mann. Darauf seien die Anwälte des Königs alle von Lucern abgereist; als sie nach Bernkamen, habe ihnen Michael Glaser von Bern gesagt, La Tremouilles Anschlag sei offenkundig geworden;Michael Glaser habe um den Anschlag gewußt. Darauf seien sie nach Peterlingen und Genf geritten, wohinHans Wabrer, Wider von Peterlingen und Johann Godi von Neuenburg zu ihnen gekommen seien undihnen gesagt haben, sie haben von La Tremouille Bescheid, auch ein Gardeknecht mit einer großen Schrammeim Gesicht, dessen Name ihnen nicht bekannt sei, soll Hauptmann sein, der Herr von La Tremouille kenneallein den ganzen Handel; wahr sei, daß viele Hauptleute, deren Namen er aber nicht wisse, zu diesem nachLucern gekommen seien. 2. Der 12000 Kronen wegen sagt er aus, sie seien dem Hofmeister der Prinzessinvon Oranien zugekommen, drei aus der Eidgenossenschaft haben selbe ihm in Burgund geholt; die königlichenAnwälte haben nicht gewußt, wein er sie gegeben, er habe den von ihnen verlangten Rodel ihnen nicht zuge-stellt, er glaube zum Theil sei das Geld dem Werner Rath geworden und einem kleinen Mann von Zürich.3. Der Schad von Schaffhausen sei auch zum Präsidenten gekommen und habe gesagt, er vernehme, derHofmeister habe den Orten Geld gegeben, Schaffhausen habe nichts erhalten, worauf der Präsident antwortete,denen von Schaffhausen sei auch ihr Theil geordnet; ob es aber der Schad erhalten, wisse er nicht. 4. Manhat ihn gefragt, wer dem König geschrieben habe, er solle mit dem Zug eilen, bevor die letzten 8000 Main:Eidgenossen nach Italien kämen. Darauf antwortet er, er wisse Niemanden anzugeben, wohl aber habe erselbst dem Herrn von La Tremouille von Bern aus geschrieben, er soll still stehen und nicht voreilig handeln,denn die Eidgenossen schicken auss Neue einen großen Zug nach Italien hinein. 5. Auf die Frage, werdem Herrn von La Tremouille gerathen habe, die 12,000 Knechte aufzuwiegeln, antwortet er, er wisse Nie-manden zu nennen: es seien ihrer fünf Franzosen zu Lucern gewesen, die das Unternehmen mißbilligten undes erst vernommen haben, als jener es bereits in Ordnung hatte; es solle«? aber hundert der besten ausder Eidgenossenschaft unter diesen Rathgebern sein. 6. Ambrosius von St. Gallen sei zu Lncern zu ihmgekommen und habe das Unternehmen des von La Tremouille mißbilligt, sagend, er «volle nichts damit zuthun haben, er habe etwas zu verlieren.
Zu -r. „Vff Sampstag nach Valentin? (18. Februar) Anno xiiij in gegenwärtigkeit der fürnämen wissenLienhart Schallers, Hansen Krouchtalers, beyd der Räten, Emirat Vogt, Großweibcls, vnd anderer so hat Tho-mas Lüty vß dem Emmental on alle Marter verstehen":
Wegen großer Armuth sei er nach Dijon gezogen, um da zu suchen zu Hetzel in die Picardie zu kommen. InAssona (Auxonne) habe er Hans Waberer, Thomas Boner, Johann Godi von Neuenburg, den Kalbermatter undeinige Knechte aus Wallis getroffen, die haben ihm gerathen wieder heimzukehren, denn die Pässe seien besetzt. Da-rauf sei er in ein Dorf, drei Meilen von Dijon gekommen, da habe man 1800 Kürassiere und 300 leichte Pferdegemustert. Es seien auch 4000 Landsknechte aus Geldern gekommen, man schätze die ganze Zahl auf 20,000.In Dijon habe der von Grü ihn gefragt, ob er dem Huser von Lucern 1500 Kronen und einige Briefe bringenwolle, das habe er nicht thun wollen. Der von Grü habe ihn auch angegangen, heimzukehren, auf der Grenzezu bleiben und die Knechte, die zum Herzog von Meiland wollen, zum König von Frankreich zu weisen, das habeer wieder abgeschlagen. Er hätte auch unter den Landsknechten bleiben können. Ein Gardeknecht, Hans Uitgeblervon Ruswyl, habe ihn um Gotteswillen gebeten, den Eidgenossen zu schreiben, welch großen Zug der Königgegen Asti schicke und daß sie ihren Auszug, die 10,000 Mann, verstärken. Des Kaisers Geschütz habe in Dijongroßen Schaden gethan, nun haben die von Dijoi? da ein Bollwerk gemacht. Er habe auch von? Herrn von Grügehört, das Geld der Richtung von Dijon sei mehr als halb bezahlt, aber ein Ort verheimliche es vor dem andern.Hans Wabrer sage, es seien fünfzehn in der Eidgenossenschaft, die den Frieden hindern, sie werden bald bekannt