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Februar 1514.
Zu ii. Das Zürcher Exemplar hat noch mehrere Neuigkeiten „nüw zitung" unter diesem Artikel.
Zu i>. Im Stiftsarchiv St. Gallen Rubrik Xllt, laso. 12 findet sich unter dem Datum IS 14 Donstagnach Ostern (20. April) eine Verhandlung über die Prätension der Appenzeller, nach der Verbesserung ihresBundes auf Tagen vor den Gesandten des Abts von St. Gallen zu sitzen, wobei die Abhülfe der dießsalls gestell-ten Beschwerde des Abts in Aussicht gestellt wird.
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Mendrisio. 4544, 19. Februar.
Staatsarchiv Zürich: Lest. XI, Band lllii. Archiv Freibura: Abschiede, VUI. 5,7 b. Archiv Schaffhausen.
Der Hauptmann der Garde des Herzogs hat auf Befehl unserer Herren den freien Knechten, dieim Herzogthum sind, geboten aus demselben wegzuziehen. Nun klagt er, es haben dieselben deßhalb Unwillengegen ihn gefaßt, zweihundert sollen sich verschworen haben, ihn zu erstechen, wenn sie ihn in ihre Gewaltbringen mögen. Sie geben aus, er habe gesagt, wenn sie nicht freiwillig das Herzogthum verlassen, sowerde er sie mit 50 Gardeknechten daraus verjagen. Das will er nicht geredet haben und erbietet sichdarum zu Recht vor gemeinen Eidgenossen oder jedem Ort, das man ihm anweise. Man hat ihm daraufgerathen, den Handel an unsere Obern zu schreiben und sie darin handeln zu lassen. I». Das SchloßGodlag hat der Nichter voll Lauis einem aus dem Lauiserthal zur Bewachung übergeben und ihm dafür bisauf weitere Verfügung unserer Obern einen Monatssold von 4 Gl. rhein. zugesichert. «. Einen Zollanstandder schwäbischen Kaufleute zu „Pyäß" (Biasca) soll man heimbringen, sowie auch die vermeinten Privilegienderer von „Ptzäß" und zweier anderer Dörfer. «I. Der Zoll zu Mendris hat dieses Jahr ertragen 3 rhein.Gl. 44 Groß, das Jahrgeld aus dem Weingewächs 138 rhein. Gl. 20 Groß, das Gut „Morky", das ehedemTrivulzio gehörte, hat dieses Jahr 110 Ducaten 8 Groß ertragen, dagegen hat der Vogt Kosten damitgehabt 30 rhein. Gl., so daß noch bleiben 112 rhein. Gl. 1v Groß. Von einem Vertrag her, den die vonMendris vormals mit ihrer Obrigkeit gemacht, schulden sie jährlich 45 rhein. Gl. 15 Groß, von einer ver-liehenen Bank 14 rhein. Gl. 10 Groß. Die Gesammtsumme, die unfern Herren nach Obigem zukommt,beträgt 414 rhein. Gl. 13 Groß und soll auf die Jahrrechnung zu Baden auf Pfingsten erlegt werden.
544.
Domo. 1 Z j 4, 21. Februar (am xxj tag Hormmg).
Staatsarchiv Lucevu: Lauis und LuggaruS Abschiede, I. 12. Archive Schwyz, Freiburg» Svlothuru, Schaffhausen.
»». Da man vom Vogt zu Domo Rechnung verlaugte, antwortete er, er wisse keine Rechnung zugeben; die von Domo und vom Land haben keine andere Steuer zu geben, als 600 Mailänder Pfund,das thue an rheinischem Gold 171 Gl. 1 Dickplaphart 6 kr. jährlich; diese Steuer habe er der Pestilenzwegeil, die zu Domo wüthet, noch ,licht eingezogen, Lohn habe er keinen. Darauf ist mit dem Vogt geredetworden, er soll um die Bußen rechten, dieselben und die Steuer einzieheil und auf der Jahrrechnung zuPfingsten iil Baden erscheinen und Rechnung ablegen. „Bishar hat er wenig gericht der pesteleuz wegenhalb vnd die lüt geflohen wareilt." I». Die von Domo haben um Verweildung beim Herzog von Mailand