Druckschrift 
3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
Entstehung
Seite
751
Einzelbild herunterladen
 

December 1513.

751

-im I-lch- V--»,i«.u»« »mmhm.., 1° -SM,.- m,s nichts m-d-r-s als m-s ,m»-,°nd-r>-AnMM-

d°ST-°-.a.S °m, Dii-m k. T-.gaI-t!.'S M di-An!»--ch-r. di- mit IS.g °I d.. Fttch gch°d°l, habm.°ch B-mmm «,s Di-,«-g.ch di- Sach-, di- V°«t Liidnd Nam° d°r

Schwyzer gethan hat.

5St.

Wyl. tili.'», 5. December (Montag nach varö-er-e).

Tta-t«°rchi° L..--r» - Acten Abt von St. Gallen. Stift«-, rcvio St. Galle».

Tag der vier Schirmorte des Abts von St. Gallen.

Der Abt von St Gallen, der die vier Schirmorte ans diesen Tag beschrieben, hat vortragen lassen:D. das GM°q-..S St. G°»- mit I°i° ^°>°m d» «>-- O-t-n « -«i»°m Burg- -n.d

»«dr-ch, und in d-m H-u,.I,.»»>sch»st-»i-nr-!>- bch-, >-»"> d°, G»t,-H»t,s W ^»->h-,l d->, Ort-,,Eh.. ,n!d N,td- am» !° °°» «-»»dm »,-h- Stils« ,,d B-,stand> 1-,,,-n Ang-l-z-tch-tl-n

erwarten als von ihnen.' Nun stehen die Appenzeller in ernstlicher Bewerbung bc. gemeinen Eidgenossen,um als ein Ort in die Bünde aufgenommen zu werden. Der Abt wünsche, daß dieses nicht geschehenmöchte nicht etwa weil er den Appenzeller., die Ehre mißgönne, sonder., weil er sur das GotteshansSt- Gallen daraus Abbruch und Nachtheil erwarte. Er erwähnt der vielen Beschwerden, d.e das Gottes-haus von alter Zeit her von ihnen auszustehen gehabt und glaubt, sie würden noch übermüthiger, wenn siei" so hohe Ehren und im Range vor das Gotteshaus St. Gallen zu stehen kämen Die gAche Besorgnißhaben auch die Gotteshauslente, Edle und Unedle, welche bitten, ...an mockM auch sie d.e ... allen Nöthender Eidgenossenschaft sich getreu und hilfreich erwiesen, berücksichtigen. Dabe. hat der Abt viele Briefevorgelegt von denen einige bei 200 Jahre alt, woraus hervorgeht, w.e d.e Appenzeller vormals den.Gotteshause St. Gallen mit Leib und Gut zugehört und sich dann von der Leibeigenschaft nnt Gewalt zuledigen gewußt habe.., woraus langwierige Kriege u.id Unruhen entstünde.., d.e nach und nach nnt rechtlichenSprüchen beseitigt wurden, doch so, daß dem Gotteshaus St. Gallen .... Land Appenzell ..och .naucherkuRechte, es seien Steuern, Gülten, Zehnten :c. zustehen, namentlich seien d.e Appenzeller le.bfall.g o daßnoch heutzutage von jedem, der mit Tod abgehe, dem Gotteshaus ein HaupM gegebe.. werden nmsse, w.edas Alles aus den Briefen, Abschieden, Sprüchen:c. hervorgeht. Namentlich hat der Abt hören lassen,wie die sieben Orte sich gegen de». Gotteshaus verschrieben haben, daß die von Appenzell gehalten sein sollen,dm ergangenen Sprüche, Urtheile -c. zu halten, ansonst sie dazu werden gewiesen werden, ohne des Gottes-hauses St Gallen Entgelt und Kosten; endlich hat er zwei Abschiede vorgelegt, einen der vier Orte zuSchwyz und einen älter., von Zürich, welche lauten, daß man das Begehren der Appenzeller "w Aufnahme°ls ein Ort anstehen lasse und das Gotteshaus St. Gallen in seinen Rechten schirmen wolle. Daher vmelder Abt, wenn was übrigens nicht nöthig sei, man den Stand der Appenzeller erhöhen wolle, auch dasGotteshaus und dessen Landschaft in gleichen Stand gesetzt und mich als ein Ort angenommen werdenmochten und sucht die vier Schirmorte um ihren Rath an, was weiter in Sachen zu hm. fe.. daraufantworten die Boten, sie seien nur bevollmächtigt, sein Anbringen anzuhören ""d wollen darüber an .)Herren berichten. Hierauf begehrt der Abt, daß den Voten, die ans den Tag vonZmich tommen, da), göustruetion gegeben und ein neuer Tag in Sachen daselbst verabredet werden mo ) e.