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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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November 1513.

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bemerkt, es gehe ihm in Folge dessen so viel Geld und Gut aus der Hand, daß er uns die aus MartiniM- November) verfallene Zahlung gegenwärtig nicht leisten könne, man möchte ihm daher bis in die Faß-nacht Aufschub geben, dann soll unfehlbar bezahlt werden. Die meisten Orte smd bereu Aufschub zu geben,die, welche keinen Befehl haben, sollen es mit Empfehlung heimbringen. i. Auf nächstem Tag soll manAntwort geben in Betreff des Geleits (für die Kaufleute), das der Herzog von Savoyen verlangt, um dieMesse von Lyon wieder nach Genf zu bringen. «. Auf die Warnungen unserer Voten in Savoyen wegendes Anzugs des Königs von Frankreich wird denselben geschrieben, sie sollen den Herzog zu getreuem Aus-sehen mahnen ebenso daß er sein Geschütz bereit halte, um es uns im Nothfall zur Verfügung zu stellen,t. Auf das letzthin gethane Anbringen der kaiserlichen Boten in Betreff der 10,000 Knechte wird geant-wortet diewil der französische küng geswind vnd listigklich mit uns handle," so möchten sie den Kaiser auf-

.ms IM-N. was «- ms... ihn °..ch ihm.

I» fehlt im Berner Abschied. ,

Zu «! Rom 1513 26- Octobcr. Leo X. schreibt an Bernex ckuocksonu vautoius IlelvsUorum eeel.

llb. äök., eoukectsratis nostris:«

»Nittimus vos äileetuw ütium uostrum 6-wuw cle kberis. tanM-rrem uostrum ae xroxter SLi-egias

eius virtutes et siugularew ergo seZemgue -Postolieanr iiäeur et observautiam uobis xtaue earissimuur,pro i-ob^ neu i'-wvi mome.Ui uosti-um ae eiusäew «eäis uuutium. Is vobis u°»tro uoiuiuo ea reteret, guaeseire äeuotionein vsstram volumus.« Origm°lbr°v° im Staatsarchiv Bm>.

K , 1513 13- November. Augsburg. Kaiser Maximilian sendet die Räthe, welche ihm über die Ver-handlungen des letzten Tags Bericht erstattet, wieder auf den Tag Othmari, um ihre Antworten anzuhören undweitere Anbringen zu machen. ^ Staatsarchiv Zim-h.

AT?

Mailand. 4545, 20. November.

Staatsarchiv Lncern: Ungebundene Abschiede.

Der Städte und Länder gemeiner Eidgenossenschaft verordnete Räthe, der Zeit zu Mailand versammelt,schreiben an gemeiner Eidgenossen Räthewo die Zürich oder anderswo zu tagen veyampt werden": Gesterns°i der Franzose welchen die Besatzung im Schloß zum König gesendet hatte, zurückgekommen; der Herzoghabe ihn aushalten lassen und in Gegenwart etlicher eidgenössischer Boten gefragt, welchen Befehl er habe.Derselbe erklärte er habe Befehl an die Hauptleute, das Schloß zu übergeben und die Capitulation zuhalten. Kur- nachdem der Franzose darauf in das Schloß eingelassen worden war, ließen die Hauptleutedem Herzog melden, sie wollen nach Laut der Capitulation das Schloß übergeben, doch erst in 24 Stunden,damit ihre Ehre bewahrt sei und die Uebergabe nicht vor dem angesetzten Termin erfolge. Darauf ließ derHerzog die eidgenössischen Boten vor sich rufen, theilte ihnen dieses mit und erklärte, er anerkenne, daß erdiesen Erfolg den Händen und dem blutigen Schweiß der Eidgenossen verdanke und daher mit dem Schloßund allem andern nicht änderst als nach ihrem Wohlgefallen handeln wolle. Weil nun aber unsere Knechteuicht zur Hand seien, um, wie vormals abgeredet worden, das Schloß zu besetzen, so wolle er einen seinesGeblüts, den Conte FranceSco, der mit ihm die Verbannung und die Gefahr bei Novara getheilt, als Hanpt-Mann in das innere Schloß, die Nocca, setzen, und ihm eine Anzahl vertrauter Knechte zugeben, die äußernMerke wolle er dem Meister Silvio übergeben, der sich bei der Belagerung ausgezeichnet habe. Daraufhaben die eidgenössischen Boten dem Herzog Glück gewünscht und begehrt, weil der von ihren Herren ver-

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