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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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November 1513.

Bote Johann Petrus Stella ist trotz des ihm von uns und vom Herzog von Mailand gegebenen Geleits zuComo von Lanz Rudolfs aus Bergell wegen niedergeworfen worden und wird daselbst wie ein Gefangenergehalten; er bittet, wir möchten ihm helfen, damit er entweder vorwärts auf seiner Herreu Gebiet oderrückwärts zu uns kommen möge. Da derselbe dem Nathsfreund unserer Eidgenossen von Zürich, MeisterAnton, Apotheker, eine ziemliche Summe Geld schuldet und wir diesem gern zur Bezahlung verhelfen wollten,aber von unfern Herren und Obern dafür keine Vollmacht haben, so haben wir die Sache zu weitererBerathung in unfern Abschied genommen. «Z» Jeder Bote weiß, wie ein päpstlicher Gesandter sich MRückerstattung des in Mailand und Bünden gelegenen Guts des Trivulzio verwendet hat. Auf dem nächstenTag soll man berathen, was man päpstlicher Heiligkeit dießfalls antworten wolle. «. Die mailändischenBoten haben ihren Herzog verantwortet gegenüber der Rede, er setze diejenigen, welche gegen ihn gewesensind, an sein Regiment. Darauf wird beschlossen, mau wolle des Bessere glauben, nichtsdestominder aberdem Herzog schreiben, er soll allweg die befördern, denen er vertrauen möge, und uns berichtenwz In jeanlange." 4'.Dem stat oder der Herschaft Meyland" ist geschrieben, sie sollen sich stets treulich am Herzogund an uns Eidgenossen halten; wer unter ihnen das nicht thäte, den würde mau strafen. K. Unser?Boten die in Italien sind erhalten Auftrag auf die umgehenden Reden, daß der französische König sichwieder zu einem Zug nach Italien rüste, fleißig Acht zu geben und falls sie darüber etwas vernehmen, unszu rechter Zeit zu berichten. Heimbringen, daß die mailändische Votschaft für den Fall, daß wir di?Schlösser von Mailand und Cremona besetzen wollen, der Ansicht ist, es würdeil hiezu 300 Knechte hinreichen,man möchte dein Herzog größere Kosten ersparen. Endlich haben des Herzogs von Mailand Boten ver-langt, daß man dem Herzog, der jetzt in Geldmangel sei, mit der Zahlung des Soldes der Knechte bisWeihnachten und mit der Pension der Städte und Länder bis St. Johannestag im Sommer warten wolle.Darauf ist beschlossen für das Geld der Knechte Aufschub zu geben bis Weihnachten, doch daß es dannzuinalsicher bezahlt werde. Ob man mit der Pension zuwarten wolle, darüber soll jeder Bote auf den nächste"Tag seiner Herren Befehl einholen. ZK.» lieber die Verhandlung mit des Kölligs von Frankreich Boten,Herrn Hans von Bassey, Ritter, Gruper in Burgund, weiß jeder Bote seinen Herren zu berichten. Wiehaben dem Gruyer bewilligt, wieder zum König zu reiten und unsere Gegenansinnen und Begehren demselbenpersönlich vorzutragen, doch daß er wieder persönlich sich stelle, ob der König eine uns Eidgenossen gefällig?Antwort gebe oder nicht. Z. Da wir vielerlei Warnungen haben, daß sich der König zur Wiedereinnahm?Mailands rüste und wir ihn und die Franzosen als geschwinde untreue Leute kennen, so haben wir beschlösse»,kraft des letzten Abschieds 10,000 gute ehrliche Knechte auszunehmen und gerüstet zn halten, lind da »»ralle wohl wissen, wie viel Uligehorsam lind Muthwillcn die Freiknechte im Feld brauchen, so soll Jeder?!?»»"Vorsorgen, daß keine Freiknechte laufen und lauter verkünden, daß wenn einiger Sold fiele, man keinemsolchen etwas davon geben ,verde, ms« Man hat beschlossen, mit der Städte und Länder Venlinen Z"ziehen, nicht mit den Pannern, und sich aus beförderlichen Auszug gerüstet zu hallen. Die Abtheilung der Knecht?ist gemacht. Lucern hat dazu 800 Mann zu stellen, Bern 2700. rs. Aller obgenannten Gegenstände weg?"ist auf St. Lucientag nächsthin (13. December) wieder ein Tag nach Zürich angesetzt. «r>» Heimbringe»/daß der Herzog von Mailandneißwas heimlichen gelts geben sölle vnd dz dadurch dein gemeinen Knechtein dest ringere besoldung getan werde." W. Da in der Sache des Grafel? von Luggarus die Botel? derihn? widerwärtigen Orte keine:? Befehl haben, so wird dieser Gegenstand abermals zur Verhandlung »»5einen? folgenden Tage heimgebracht. «Z» Der Herzog von Savopen meldet den Tod seiner Mutter und