Druckschrift 
3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
Entstehung
Seite
733
Einzelbild herunterladen
 

August 1513. 7ZZ

seien 36Seklin" gewesen; man soll daheralleuthalb bestellen, das in geheim daruf werd geachtet, ob die miteinest Herfür kämind, das die ouch werden denen, so darumb not vnd arbeit gelitten haben." I». DieserTag war angesetzt/um von einer Ordnung der Pensionen wegen zu reden. Zürich, Bern, Lucern undSolothurn haben aber für sich Ordnungen gemacht und die zu halten geschworen, sie wollen nun bei den-selben bleiben. Andere Orte haben den Brief von Baden wieder in Vorschlag gebracht. Die Aufträge derBoten waren somit ungleich, deßhalb hat man die Sache in den Abschied genommen, um auf dem nächstenTag sich endlich darüber zu unterreden, i. Es soll, wenn man in's Feld kommt, das Spielen und Zutrinkenabgestellt werden. It. Des Grafen von Luggarus wegen hat mau abermals die Boten der Orte, dieihm widerwärtig sind, ersucht, dringend an ihre Herren zu bringen, daß sie den Grafen bei den erhaltenenBriefen und Siegeln /leiben lassen, wie es unsere Ehre und Friedeil und Ruhe erfordern; wenn das nichtgeschehe, so werde mau rechtlicherlütern lasseil, ob dz merteil dein mindern oder das mindere dem merenvolgen nlüsse oder nit." I. Gleiche Meinung hat es auch in der Sache des Herrn Johann Stephan Cotta.Ui. Bern, Lucern, Freiburg und Solothurn solleil auf St. Bartholomäustag ihre Boteil zu Bern haben,wegen Bestrafung der aus der Grafschaft Neuenbürg weggelaufenen Knechte.

5 t«.

Schwt) z. I Z I 5, 22. August (Mcnwg vor Lsrtlwtomoi).

Staatsarchiv Luc-r» : Allgemeine Abschiede, k.- 278. Archiv- Schwyz, Schaffha»s-n,

»». Georg Körenlis wegen hat Jedermann großes Mißfallen an denen von Bünden; Zürich, Glarusund Schaffhauseil sollen ihre Botschaft wieder nach Bünden schicken, um den Körenli zu berechten. Zürichsoll den Vüildneru schreiben, es komme uns seltsam vor, daß wir der Kosten wegeil haben trösten müssen.>». Da wir zum Aufseheil auf das Herzogthum Mailand allsgefordert sind, so soll sich jedes Ort rüsten,erforderlichen Falls mit dem Beult auszuziehen. Luceru soll den übrigen Orten den Tag, wo mau hierüberMit Vollmacht weiter verhandeln wird, -lach Zürich verkünden. «. Der jüngst zu Novara eroberten Büchseilwegen soll man heimbringeil, wie man Vorsorge treffeil wolle, daß dieselben in unfern Händen bleibeil undnicht verliederlicht werdeil. «I. Der Pensionen wegen soll mau gemeinsam berathen, wie man die abstellenwolle, damit es allenthalben gleichmäßig gehalteil werde. < . Ueber das Gerücht, es sei dem Herzog vonBtailand geschrieben, daß er seine Garde abdanke, soll man die erforderliche Erkundigung einziehen.

5 t?.

Zürich. 4515, 6. September (Zmstag vor xmivümis

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, X. !N5. Archive Freiburg, Solothurn.

^ ^ ». Auf diesem Tag ist angezogen, es möchte nothwendig sein, auf das Herzogthum Mailand gutessNfsehen zu halteil, Hauptleute und Venner zu setzen und eine Anzahl Knechte auszuziehen, um auf jedenoufall gerüstet zu sein. Da aber nicht alle Boteil Vollmacht hatten, so soll der Gegenstand auf dem nächsten"Mg behandelt werden. I». Der Herzog von Savopen hat sich schriftlich und durch eine Botschaft gegeilm Ausstreuung verwahrt, als habe er im letzteil Feldzug dem Köllig von Frankreich mit Leuten oder Geschütz