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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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August 1513.

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sondern jeder der freiwilligen Knechte soll mit feiner Herren Panuer ziehen und deren Hauptmann gehorsamsein. « Mt dem kaiserlichen Rath Wilhelm von Reichenbach, Doctor und Ritter, wird geredet, daß er nachvorher gemachten Abschieden bei kaiserlicher Majestät bewirke, daß die zugesagten 10,000 Gl. von MonatZu Monat richtig fließen, daß auch die Reisigen und das Geschütz zur Hand seien, damit guter Wille, Freudeund Ruhe erhalten bleiben. Auch möchte der Kaiser, da er für den Zug in Italien monatlich 16,000 Gl.versprochen die Unfern aber nur einige Tage minder als zwei Monate im Land gewesen sind, die noch aus-stehende Zahlung für den zweiten Monat beförderlich ausrichten. Ferner möchte kaiserliche Majestät Vorsorgen,daß uns'in Ihrem Land ziemlicher feiler Kauf zugelassen werde, wogegen wir unsere Leute anhalten wollen, zubezahlen und sich in des Kaisers Landen wohl zu halten. Da die Franzosen auch weiße Kreuze als Abzeichensichren haben wir uns vereinbart, weiße Kreuze und weiße Schlüssel dazu zu führen. Es wäre unsere Meinung,daß des Kaisers Leute zu Mehrung guten Willens das gleiche Feldzeichen tragen sollten; gefalle ihnen aberdas nicht so mögen sie Kreuze tragen wie sie wollen und weiße Schlüssel dazu. Endlich begehrt man fol-gendes Geschütz - die dry singern, die dry dornträyeru oder notschlangen vnd vij vacnnen" die zu Breisachstehen die 6 Cartbaunen, die von Lindau gekommen sind, ferner I Halbschlangen und 8 Vacnnen, die zuEnsisheim sind und dazu 100 Hackenbüchsen, Alles das mit Büchsenmeistern, Steinen, Pulver, Lunten,Hauen Nickeln" und Andern,, was dazu dient, versehen, j'. Dazu haben wir unter uns ausgemacht, daßwir nichtsdestominder uns auch mit eigenen, Geschütz versehen wollen. Zürich hat erklärt, es wolle zweistarke Schlangen, zwei Halbschlangen und 6 Hackenbüchsen mitführen. Bern, Lucern, Basel, Freiburg undSvlothnrn, die auch Geschütz besitzen, werden gebeten, auch ihrerseits das Beste zu thun. K-. Jeder Botekennt das Anbringen des Stephan von Roggwyl und des Lienhard Nothengatter von Constanz in, Namenetlicher Burger von Constanz und wie wir ihnen geantwortet haben; jedes Ort soll die Seinen anweisen, ihnenfreundlich und nachbarlich zu begegnen, wenn sie zu uns in das Feld kommen, ke. Der Pensionen wegenist abermals angezogen, daß gut wäre, wenn wir Eidgenossen dieselben gemeinlich mit einander abstellenund verschwören würden, daß man die Ordnung wieder herstellte, die vor Jahren deßhalb gemacht wordenist. Man soll das heimbringen und auf Doustag nach St. Lorenzentag (11. Angst) mit voller Gewalt,Beschlüsse zu fassen, wieder in Zürich erscheinen; ein solcher Beschluß würde in unser,, Gemeinden vielRuhe bringen, i. Neber die Beute, welche nach Uri und nach Freiburg gekommen sein soll, will man aufjenem Tage um Friedens und Ruhe willen auch sprechen, zumal vielerlei Gefährde gebraucht worden seinsoll- Jedermann soll der Sache bis dahin nachfragen. Zt.. Bezüglich des Grafen von Lnggarus, der ansdiesem'Tage persönlich erschienen ist, hat der Mehrtheil der Voten abermals beschlossen, ihn bei dem erhal-tenen Briefe bleiben zu lassen und die Boten, welche dawider gewesen, sollen ihre Herren bitten, das Mehr',ein Mer sin zu lassen" und um Friedens und Ruhe willen von ihrem Einspruch abzustehen. Wollten siedas nicht, so soll auf nächsten Tag jeder Boteverfaßd sin zu autwurten, wo in vffrechten fromen vndredlichen "fachen ein mers werd, ob dz gelten söll oder nit, damit biderb lüt bi recht vnd billicheit inögiudbliben." x. Betreffs des Herrn Johann Stephau Cotta, welchen, unsere Eidgenossen von Lucern, Uri undNidwalden widerwärtig sind, ist den Voten dieser Orte nochmals ausgetragen, ihre Herren zu lntten, daßsie die Billigkeit bedenken und den guten Mann, für welchen als seinen getreuen Diener sich der Herzog vonMailand wiederholt verwendet, zu dem Seinen kommen lassen; falls er übel gehandelt und dadurch das Semeverwirkt hätte, wollten wir übrigen Orte uns nicht seiner annehmen, da wir aber nichts derart von ,hmbehört haben, gefällt uns als Biedermannen, ihn bei den, Seinen zu lassen. Zünch uno Zug sollen