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Juli 1513.
ein Vogt zu Luiuo über das Blut richten soll, so soll er die nächsten Nichter, die er haben mag, es sei vonLucern, Uri oder Nidwalden, aber aus keinem andern Ort, zu sich berufen, v. Die Boten die hineingehen,sollen Gewalt haben, festzusetzen, innert welcher Frist Einer appelliren möge und ob er trösten soll oder nicht,k. Es soll kein anderer Schreiber sein als der, welcher beim Vogt ist und ihm geschworen hat; Niemandsoll siegeln als der Vogt. Die Boten, die hineinkommen, sollen Vollmacht haben, dem Vogt für eineWohnung und für Hausrath zu sorgen, i». Ebenso sollen sie festsetzen, wie viele Weibel sein sollen und obman Jedem jährlich ein Paar Hosen geben soll. I. Denen von Luino soll man das Beste thnn, damit siebezüglich des Salzkaufs u. s. w. gehalten werden wie die von Lauis und Luggarus. Zic. Der Pfründenhalb sollen die Boten Erkundigung einziehen und wieder berichten. Z. Des Schlößleins zu Valkü wegensollen die Boten untersuchen, ob man es schleifen oder was man damit thun wolle, damit die Landschaftdeßhalb aus den Kosten komme, i»». „Des Schribergerichtbanks" wegen sollen die Boten Erkundigungeinziehen und wieder berichten.
Zürich. 1151 ?, 1. August (Meittags der erst tag OugstmS).
StaatSareliiv Lucern: Allgemeine Abschiede, Ii. : 270. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. IN. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschieds, ki. 484. 4II7. Archive Schwyz, Solothurn, Freibnrg, Schaffhausc».
Boten: Zürich. Burgermeister Nöist; I. Gerold Meyer; I. Jacob Meist; M. Winkler; HauptmannEngelhard. Bern. IM. Thüring Fricker; Bartholomäus May. Lucern. Vogt Marti; Hans Küng. Ilri.Vogt Jmhof. Schwyz. Vogt Stadler; Heinrich Lilli, Vogt in den Höfen. Unterwalden. Der jungeZelger. Zug. Vogt Schönbrunner. Glarus. Pannermeister Stucki; Heinrich Heer. Basel. ZunftmeisteeTrutmann; Jacob Meyer. Freiburg. Hans Schmid. Solothurn. Peter Hebolt. Schaffhansen. Ha>^Ziegler. Abt von St. Gallen. Ludwig von Helmstorf, Ritter. Stadt St. Gallen. Burgermeister VowWyler. Appenzell. Ammann Am Eggeli.
». Jeder Bote weiß, wie sich der Herzog von Württemberg in Betreff der Rede, welche der Franzosewegen über ihn ausgegangen ist, verantwortet hat. ?». Unsere Eidgenossen von den drei Waldstätten sollenüber den Handel betreffend den Jörg auf der Fluh und „das fröwli von Friburg, das in Wallis gesaugtlit", Erkundigung einziehen und insbesondere, wenn sie erfahren wo Jörg ist, sorgen, das; er gefangen n»dmit ihm nach seinem Verdienen gehandelt werde. « . Jeder Bote weiß seinen Herren das Anbringen, ^gehren und Erbieten unserer guten Freunde von Nothweil zu berichten. «I. Dieser Tag ist nach Vorgängeger Unterhandlung mit den kaiserlichen Rüthen des Geschützes, des reisigen Zugs und der 16,00Vwegen angesetzt. Es ist ausgemacht, daß wir 16,000 Mann stark ziehen wollen und wir haben uns n»Namen Gottes entschlossen, daß wir mit unserer Städte und Länder Pannen; in's Feld rücken und auf Sawstaönach St. Bartholomüustag, das ist der 27. Tag dieses Monats, zu Bisanz (Besanyon) zusammenkomme»wollen, um da zu berathen, „wo man am geschiktisten vnd besten vff des künigs ertrich fallen vnd angrlsie»wölkte." Jedes Ort mag so aufbrechen, daß es auf obgenannten Tag Bisanz erreiche, die einen früher, ^andern später, je nachdem sie Bisanz näher oder ferner liegen. Die meisten werden Samstags vor Barthslomäi ausziehen. Da man sich versieht, es werden allenthalben her über die ausgenommene Zahl hinaus vieleredliche gute Gesellen mitziehen, so hat man beschlossen, man wolle weder Freifahnen noch Freirotten haben,