Juli 1513.
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Lowis, in Meiland vnd anderswa in frömdcr > Herren Dienst, von denen geinelt unser eidtgnossen von Lucerngroß gelt nemen, söllent das selb ouch Inen lassen erschießen, Ist also von unser eidtgnossen von Lucern ouch >gütlich nachgelassen, das man das gelt, so der Herzog von Meiland vns Eidgnossen an vnsern kosten schuldig,wann söllich bezalungen beschcchend. mit den Iren in statt ^ vnd emptcrn teilen wöllen. Zum Vierden alsdann etlich angezogen vnd zöigt werden, die anschlttg gethan, wider die vnsern so in Meiland, zum künig vonFrankreich zu ziehen > vndcrstanden, dadurch die vnsern hetten mögen schwerlich liden, dero siben angezoigt,haben unser Eidtgnossen die fengklich angenomcn vnd daruff sich entschlossen, das diewil j vndcr denen sibnen zwensölichs anschlags vnd vffwiglens nit verlümdet, die selben seze man dismals vß, Söllicher gestalt: sye Jemaut,der vtzit an sy ze sprechen oder ^ vff sy bringen, das nit recht sye, denen wolle man sy ze recht halten, vnd wassich vff sy funde, das sy unt ercn vnd recht nit verautwurten, darum wöllcnt vnser j eidtgnossen von Lucern nachIren fryheiten vnd sazung mit Natt vnd Hunderten richten vnd straffen; vnd der übrigen fünffe halb, so insollichem anschlag vnd sürnemen ^ geschuldiget, mit denen wölle man handeln vnd darzu verordnen vier vomNatt, vier vom großen Natt, vier von der gmeind vnd von Jetlichcm ampt ein, die an Inen erkönnent, was sygehandlet. Demnach söllent vnser Eidtgnossen von Lucern, Näth vnd Hundert vber Iren Handel vnd vergichtnach Jr Statt fryheit vnd j loblichem altem Harkomen sitzen vnd sy nach Jrcm verdienen straffen. Es ist ouchhicby durch vns obgcmelte Natt vnd Sandpottcn eigentlich beschlossen antreffend alle ^ cmptcr gemcinlich oderdie von Willisow insunders, das hiemit aller vmvill, vngnad, vecht vnd was in diser Handlung gmcinlich odersunderlich beschcchen, hin, tod vnd ^ ab sin vnd söllicher vffrur halb dwcdrer teil dem andern nit nffren, nochgedenken, noch darum zu suchen an lib noch an gut. Es söllent ouch dieselben Empter den Eid, ^ so sy JärlichenIren Herren, vnsern Eidgnossen von Lucern swcrent, trüwlichen halten. Doch das alles so hicvor geschriben vndalso betadiget, vnsern geswornen pünden on j schaden sin solle. Vnd des; zu Vrkundc so haben mir nnchbenemptevon Stetten vnd lendern, diewil etlich nit eigen Jnsigel. ouch ettlich Rats- vnd Sandpotten geeudert ^ wordenvnd ander an Jr Statt geschickt für alle die so hievor geschriben, sampt vnd sunders, wie wir von vnsern Herrenvnd Obern zu diser fach verordnet, von j vnser aller wegen unser Jnsigcll an die briefe, deren gemelt vnser Eid-gnossen von Lucern, vnd von Iren emptern vnd stetten Jedes einen hat, ouch vns vnd vnsern j erben on schadenvnd insunders vß pitt vnd bcger bcdcr pnrthyen gehenkt haben, nämlich Mathis Wiß, altburgermcister Zürich,Bartlome Steiger, burger j vnd des Natts zu Bern, Walther Jm-Hof, Altamman zu Vri, Hans Flekli, landt-wann vnd des Natts zu Schwiz, Hans Lußi, landtman vnd des Natts zu > vndcrwalden nid dem Walde, Hein-rich Schönbrunncr, des Natts Zug, Heinrich Tschudi, Amman zu Glans, Hans Graf, burgcr vnd des Natts zuBasel. Vnd ist j diß bcschechcn vff Donstag Sant Maria Magdalena Mendt von Christi unseres Herren gepurtgczallt funffzehcnhundert vnd dryzechen Jar."
Abgedruckt bei Scgcsscr, RechtSgeschichtc von Luccrn, IU. i. S. Stb ss.
ZZZ.
Beggenried. j Zj29. Juli (Freitag nach äaooin).
Staatsarchiv Luccrn: LauiS und LuggaruS Abschiede, I. 10.
w. Es wird gerathschlagt, ob mau von jedem Ort einen Boten an den Herzog von Mailand sendenwolle des Ländchens Walgöw (Valtn, Valcuuia) wegen, welches bei Luino liegt. Es wird beschlossen, wenn^ nicht abgekündet werde, soll deßhalb nächsten Mittwoch (3. August) aus jedem Ort ein Bote zu NriAntreffen; von da soll mau hineinreiten, ör» Die gleichen Boten sollen zu Bellenz die Statuten vor sichNehmen und denen von Luiuo ihre Statuten darnach in deutscher und lateinischer Sprache aufsetzen. EinemVogt zu Luiuo sollen jährlich 100 Ducaten, dem Dolmetscher 15 Ducateu zu Lohn gegeben werden. -I. Wenn
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