Mai 1513. 715
Bote weiß seinen Herren zu berichten „der Rechtfertigung so min Herr von Sax mit Dietrichen Fröwlerzu Feldkirch des Handels halb mit dem Juden zu Novara gebracht, geüpt vnd wie sich stn vnschuld erfundenvud Dietrich sin qnad daruf in offnen: gericht entschlagen hat." e. Die rö.nisch kaiserlichen Räthe habenmit Beckebnna auf das Gerücht, als ob der Kaiser mit den Königen von Frankreich und Aragon „etwasbestand? oder tractaten" wider uns Eidgenossen angenommen und vollstreckt haben soll, ihren Herrn ver-antwortet ihre Instruction dießfalls hören lassen und gebeten, solchen Gerüchten keinen Glauben zu schenken,sondern ons ibre vorigen Anbringen Antwort zu geben, «i. Da die Pension vom Erzherzog Carl, welche«s d-s »Mg-» K--MS T-S w R« ». pch m«, s° ^ R-che. '°k
Möcküen on der Verwaerung kein Mißfallen haben, der Kaiser habe semer Tochter Margaretha darumgeschrieben und die Pension werde beförderlich bezahlt werden, v. Bezüglich des Spans zwischen Uri undSchmor meoen des Geldes, das den Franzosen bei ihrem Abzug aus Domo genommen worden ist, hat man
/ / , n orößerer Unwille entstehe, gut, wenn das Recht, das die beiden Orte gegen
gefunden, es wäre, bannt map m o ^ , . „ , ^ ^. . . . .
einander brauchen abgestellt würde. Jeder Bote soll das an seme Herren brmgen, daunt auf der
Jabrrech.mno m Baden mit Vollmacht darüber verhandelt werde, e' Auf diesem Tag sind abermals
.. , ° , <?>->nirich und Graf Oswald von Thierstein vor uns erschienen und haben auf ihr
Begelmn'um^RückerstaM der ihnen genommenen Schlösser Pfeffingen und Thierstein Antwort begehrt.Aber etliche Boten hatten keine Instruction, weßhalb man ihnen keine endliche Antwort geben konnte. Solo-tburn m-ts irn> beide Häuser stehen zu ihm in ewigem Burgrecht, der Herren von Thierstein Leute müssenmit ibm reisen die Herrschaften seien so mit Schulden beladen, daß sie sehr wenigen Nutzen abtragen. Diebeiden 5err n baben°sich geäußert, daß nicht allein diese beiden Schlösser, sondern alle ihre Häuser unsere5Vl> s ss> und sich zu allen Dienstleistungen erboten. Nach vieler Rede ist beschlossen, daß man die
Sack e'' beim mi.men und auf dem Tag der Jahrrechnung zu Baden endliche Antwort geben wolle. Ummunim opsi.m m vermeidet:, soll Solothurn auf Pfeffingen inzwischen nicht mehr als zwei Knechte nebstden: N t^ l b'n «i Haus Toggwilers, des Pfeifers von Bonstetten, Soldforderung von Lauis her sollaus'd^^sm^ckn:n:a'z:l Baden besprochen werden. Da verlautet, Hans Ziegler von Schaffhausen habeeinige RiMel und Nechnungsbücher hinter sich liege.:, so sollen dieselben auch auf den Tag zu Baden gebrachtwerden k F-der Bote kennt das Schreiben, das Herr Wernher Rath, Ritter, des Handels wegen betreffenddie fränMiscbm Werbungen, auf diesen Tag gethan hat. Da wir auf diesem Tag Kunde erhaltenhaben d s die Beliebiger mit den: König von Frankreich Frieden und Bündniß gemacht haben, so habenwir d'p n mn von Venedig vor nns kommen lassen und ihn angewiesen, die Eidgenossenschaft zu verlassen,da wir"mit°den: König von Frankreich in offener Fehde und Feindschaft stehen. Derselbe hat in einem langenMe. ld - -lent daß Venedig zu diesem Schritte gedrängt worden sei, weil Jedermann ilM feindlich gewesen.Da nun nickt^alle Boten Vollmacht hatten, zu dem Fortweisungsbeschlusse zu stimmen, so soll man die Sacheheimbri. und auf dem nächsten Tag antworten, ob man den Boten abfertigen oder noch länger dableibenlassen'wolle '"li." Mit dem päpstlichen Boten, Bischof van Verulan, ist betreffend die Soldansprache derKnechte'Ve den ersten Zug zum Papst gelhan, vielerlei geredet worden. Der Bischof erklärte, er habe nichtweitere'Vollmacht als 20 ,000 Gl. anzubieten, doch wolle er, so schwer es ihn: falle, auf eigene Verant-wortung hin noch 5000 zulegen und, wenn das angenommen würde, nicht ans dem Land reiten, bis diese25 000 Gl und die 1200 Gl. für die nächstverfallene Pension bezahlt seien. Da wir keine Vollmacht hatten,dieses Anerbieten anzunehmen, ist beschlossen, solches heimzubringen und auf dem nächsten Tag Antwort zu