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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1513. 705

bringt an da in der Stadt, im Schloß und auf dem Berg kein Bettgewand vorräthig sei, so seien dieKnechte nicht gut unterzubringen. Mau soll deshalb berathen, was man in der Sache thun wolle. «?. Denenvon Bomatt wird auf unserer Obern Gefallen hin ihr Statut bestätigt. Das Geld, das der Obrigkeitgehörte, läßt man anstehen, eines Anstands mit den Edeln von Rodts zu Domo wegen. Das Geld beträgt20 Ducaten 40 Groschen. «Z. Die von Davedro bringen au, der Herzog und König habe die Walliservom Zoll befreit und dafür von dem zu Domo fallenden Geld ihnen jährlich 21 Ducaten 2'/-- Gros gegeben,man möchte ihnen das auch geben oder aber die Walliser anhalten, ihnen wieder den Zoll zu entrichten.Daneben -eigen sie an, sie haben dem Bisthum Novara von den 21 Duc. 2»/- Gros 7 Duc. zu leisten. Dassoll man heimbringen/ v. Domo gibt einer Obrigkeit jährlich «00 Mailänder Pfund, das ist 12« Ducaten,sonst keine Steuer auch nichts an den Nichter. Auch ist kein anderer Zoll da als der des Bischofs von Novara.l. eine Pfarrei im Thal Davedro gehören einige Walliser. Da nun zu des Herzogs Zeiten großeUnruhen unter den Kirchgenossen entstunden, hat der Herzog jene Walliser aus den, Kirchgangsverband ent-lassen und dafür dem Priester aus deu Einkünften zu Domo 30 Pfund verordnet, wofür dieser den Briefvorgewiesen hat Das soll auch heimgebracht werden. K-. Die von Domo berichten, daß aus den «00 Pfundeinem Zoller jährlich 9« Pfuud 16 Kr. vom Herzog gegeben worden seien, das gehöre dem Bischof vonNovara I». Dein Richter im Eschenthal geben sie nicht mehr denn 80 Gl. Auf unser Begehre», diesenGehalt aufzubessern, erklärten sie, sie vermögen es nicht. Das soll man auch heimbringen. Z. Ebenso dasBegehren von 29 Knechten, welche für unsere erkrankten Knechte in den Schlössern Wache gehalten haben,Man möchte ihnen den betreffenden Sold ausrichten. 1^. Tagansctzung nach Baden auf Sonntag den8- Mai I Der Besetzung halb weißt ouch Jedermann zesagen, wz man da funden hat." Es wurdenverscknedene Ausicbten geäußert über die Zahl der in die ennctbirgischen Herrschafte» zu setzenden Amtsleute,d°ch wurd- N» B-schlub Ms» «» °»s d° n-chft-n T°z

D'e Covie des Schreibens der zu Lucern versammelten Eidgenossen an den Vogt Hans Zick,. Donstag vor dem Palmtag 1513 (1?- März) siehe pn Berner Abschied a. a. O. 280.

Zürich. 13. April (Montag« vor loorii).

Allgemeine Abschiede, Ii. - 24». Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. 4.1. Staatsarchiv Bern: AllgemeineStaatsarchiv »cet Abschiede, U. !!»». Archive Schwyz, Treiburg, Solvthur», Schaffhansc».

Voten- Die gleichen wie am 4. April, nur von Zug: Ammann Steiner und Trinkler; von Solo-thur n: Venner Stölli; vom Abt zu St. Gallen: Ludwig von Helmstors.

Da nun die Boten des Herzogs von Mailand statt der zuerst verlangten 3000 Knechte deren 4000anzunehme» bereit sind, so werden dieselben folgendermaßen vertheilt: Zürich hat zu gebe» 500, Bern 500,Lucern 300 Uri sammt Ursern 250, Schwpz 300, Unterwalden 220, Zug 200, Glarus 230, Basel 200,Freiburg 200, Solothurn 200, Schaffhausen 150, Abt von St. Gallen 100, Stadt St. Gallen 50, Appenzell100, Thurgau 150, Stadt und Grafschaft Baden 50, Bremgarten 20, Mellingen 10, Sargans 50,die Aemter im Argau 50, Nheinthal 50, Napperswyl 20, die Grafschaft Toggenburg 100. DieseKnechte sollen im 'Namen Gottes allenthalben auf der hl. Auffahrt Abend (4. Mai) von Statten ziehen und

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