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April 1513.
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Aüri ch. 4 ZI 5, 4. April XMontagS nach yuasimoäoxoiüti).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, L2. 240. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. 10. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, A. 311. Archive Freibnrg, Solothnrn, Schaffhausen.
Boten: Zürich. Burgermeister Nöist; Heinrich Escher; Meister Weingartner; Meister Berger. Bern.Venner Tittlinger. Lucern. Vogt Küng. Uri. Ammann Juchts. Schwyz. Ammann Kätzi. ObwaldemAmmann Wirz. Nidwalden. Aminann Stolz. Zug. Vogt Schnüringer. Glarus. Pannermeister Stull-Basel. Zunftmeister Trutmann. Freiburg. Burgermeister Hans Stoß. Solothurn. Hans HeinrichWinkeli. Schaffhausen. Burgermeister Trüllerey. Abt von St. Galleu. Hofkanzler Schenkst. StadtSt. Gallen. Burgermeister Vonwyler. Appenzell. Ammann Suter.
Der römische Kaiser hat auf diesen Tag geschrieben, die Feinde derer von Kaufbeuren seien inAcht und Aberacht. Es heiße, daß solche sich in unfern Landen aufhalten und daß die von Kaufbenrenvor ihnen in Sorgen stehen müssen. Er begehrt, daß wir dieselben aus unfern Landen fortweisen oderwenn es die von Kaufbeureu verlangen, sie ihnen zu Recht handhaben. Wegen Mangel an Instructionwird dieser Gegenstand an die Obrigkeiten heimgebracht, „die darin förmlicher vnd geschicklicher zu handelnmüssend." Bezüglich des Anbringens des Bischofs von Basel, betreffend das Münsterthal und dieDörfer Binningen und Bottmingen, eröffnen unsere Eidgenossen von Bern, sie haben dem Bischof und denenvom Münsterthal deßhalb einen gütlichen Tag nach Biel gesetzt auf Sonntag vor oder nach Sant Jörgentagnächsthin (17. oder 24. April). Dabei hat man es bewendet sein lassen, doch soll Basel auch seine Bobschaft dahin schicken und helfen den Span in Güte zu beseitigen. «. Da Binningen und Bottmingen dieHerren von Thierstein angeht, diese aber auf dein Tag nicht erschienen sind, sondern die Ursache ihrer Ver-hinderung hieher berichtet haben mit Begehren, ihnen für einen andern Tag Geleit zu geben, so hat maudie Angelegenheit bezüglich dieser zwei Dörfer auf einen andern Tag verschoben und verordnet, daß bi^dahin alles unverändert bleiben soll. M. Die Bitte der Edeln und gemeinen Landsassen im Thurgau, ma»möchte sie auch an dem Geld, das wir allfällig als Ersatz für die Kosten der letzten Kriege erhalten, Theilnehmen lassen, soll jeder Bote an seine Obern bringen. O. Jeder Bote kennt die Bitte, welche die vo»Steckborn „zu Erbeßrung Jr Statt vnd vns allen zum trost" gethan habön. I'. Das Frauenkloster Münsterlingen wird auf Grund früherer Erkanntnisse pflichtig erklärt, den Edeln und Schildgenossen im ThurgaUan die Steuern und Reisekosten seinen Beitrag zu leisten. U. Alls die Bitte des Boten von Venedig lstzwei venetianischen Edeln mit drei Dienern, welche in der Schlacht von Navenna gefangen, nach Frankreichgeführt und beschätzt worden sind, zur Rückkehr durch die Eidgenossenschaft Geleit gegeben. Dabei hat niauvorzüglich die Gutthaten betrachtet, welche die Venediger voriges Jahr den Unfern in Italien erwiesen habe»-Jeder Bote soll seinen Herren berichten, daß man die beiden Venetianer mit ihren drei Dienern auch ^''Ugemäß halte. I». Der mailändische Bote Johann Franz Stampa ist auf diesem Tag erschienen und hatmit langen Worten angezeigt, wie die Spanier, welche bisher im Herzogthum gelegen, dasselbe nun verlasstuhaben und an den Grenzen liegenh mit Bitte, daß wir daran kein Mißfallen haben und den Herzogverantwortet halten wollen. Er hat auch im Auftrag des Herzogs verlangt, wir möchten ihm nach Lautder Vereiuung 3000 Knechte schicken, um das Herzogthum desto besser zu bewahren. Da uns die Zahl ^