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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1513.

Demnach, dz sin küngl. M. die platz vnd Slösser in Meyland, so noch in Jr Hand, rumen vnd die invnser Hand zu besetzen vnd sust niemands übergeben sölle vnd fürhin sich des selben herzogthumbs entziehenvnd rüwigen wölle nnt ftunpt der Grafschaft Ast.

Vnd als hieuor in erlangung des gleits vorbehalten ist, dz der küng die vnsern nit vftviglen sölle, alsdes ein verschribung geben, die aber nit witer lut, dann diewil vnd sin potschaft im land sye, Ist minerHerren beger, das ein verschribung beschech in pester form, dz die vnsern vor noch nach dheins wegs vffge-wigelt, angenommen oder besoldet werden an einer oberkeit guten gunst, müssen vnd willen.

Daby als vor ouch zu tageu gemeldet ist der Ansprächern halb, so also gefridet wurde, dz denen eintag vnverzogenlich angesetzt, zebesechen ob man die früntlich abtragen, so verr dz nit gsin der küng Inen desrechten gestendig were vor vns Eidgnossen gemeinlich.

Vnd zu letst danuethin zu reden von einer vererung dem gemeinen man für Iren kosten, wie vor durchdie Herren des küngs potschaft ouch geredet worden, doch das der küng Jr potschaft ouch wittern gemalt gebe,so werden der Eidgnossen potten ouch gemalt haben, in Hoffnung, vff vordrig erpieten werde man sovil mer a>»küng erfinden das man nit zerschlache.

Vff obgeschribne Artikel vnd fürschlag ist der Eidgnoschaft Räten vnd potten eutsluß vff Jr beger de»Herren so ft) getan, dz man sich erkönnen vnd wen der merteil nit anders in befelch, dann dz sy dißmals vnser Eidgnoschaft vnd an Jr gewarsamme ritten vnd nit destminder den obgemelten fürslag an klinglangen lassen vnd so ver das erlangt am küng, so sollen ft) solichs gan Lucern schriben, die söllen dann wittertag ansetzen vnd zu besluß des fridens handeln.

Deni allem nach haben vermelt küngesch potschaft witer audienz begert vnd lassen anbringen, dz derartikeln halb, wie die obluttend, der Herr von Trimolline in eigner person vnd angends im besten vermöge»zu deni küng ritten vnd harinn so vil handeln in guter Hoffnung, dz sölcher friden beslossen vnd vom»gangnomneu werd, darzu er all sin fliß vnd arbeit leggen vnd sölich antwurt wider bringen biß vff nechstPfingsten vngfarlich vnd begert in mittler zit, damit die vnsern niendert hinloufen vnd wir Eidgnossen deßdester sicherer sient, dz sy Jr verschribung halten noch niemand vffwiglen wöllen, das in der Eidgnosch»?etlich der Herren siner mitgesellen, biß die antwurt herus komt, bliben ze pfände, ouch so er die erlangt n»ä>vnserm fürslag, dz er vnd die by Iren gleit bliben vnd zu besluß des friden handeln mögen. Ist als"abgscheiden, die mit etlich ort in befelch gehept, so verr sy vf Visen tag den fürslag nit entlich zuseiten, I»""dz gleit abzekünden vnd fürer ze wisen, als ouch beschechen ist nach lut obgeschribens artikels, so nun ab""sy sölcher maß begegnet, das man in guter Hoffnung, die Artikel werden angnomen, hat man sy lassen blibe»,doch das der orten potten, so des nit gwalt, sölichs an Jr Herren vnd obern bringen, vnd ob jemant wen'/der sölichs nit thun, sunders vff vordrer meynung beharren, als man doch nit vermeint, die söllen dz vns""Eidgnossen von Lucern witter schriben vnd verkünden.

Sodann als der fürslag geendert vnd darzu die Grafschaft Ast begriffen, da sy aber vermeynen, dl"'wil die selb sin ererbt gut vnd Im vor Gott vnd dem rechten zugehörig, möcht sich des der küug merklichbeswereu, Ist Jr beger, das jeder pot sölichs zum trülichesten Heunbringen, vnd wiewol gemelter HerrTrymollien angenomen, sich darin ouch zu arbeiten, ob aber dz nit gesin, das doch der friden darum nithindert wurde, als jeder pott witter weiß zesagen."