März 1513. 695
her küna die zwey Sloß Moyland vnd Crcmona mit zimlicher spis versechen möge, wie das gedachten HerrenEidgnossen bedunkt zum aller erlichesten, geschiktesten nach gelegenheit der zit angcsechen vnd geordnet werde. Inmittler zit söllen die zusetzer in den Schlössen keinen schaden niemantz zufügen, es sye mit geschütz oder andererkriegliclwr Übung versechen ouch dz die vhcrn denen in schlössen ouch kein schaden zufügen söllen. Sölichs wirt alswol gemeiner Eidgnossen nutz sin als des Küngs in der gcstalt. wo die selbigen Sloß verloren wurden, möchtensn in die Hand vnd gewalt komen dero. so gemein Eidgnossen me widerwertig vnd minder fründ sind, dann derküng, als sy des wol mögen warlichen bericht sin, wie dann dz klerlicher vorhanden ist. Sölichs wurd ein vnersez-
licher verlust dem küng vnd gemelten Herren Eidgnossen.
Witer als dann der küng ein sum Gclts vorgemellt, nämlich 120,000 Franken, den zwölf orten der Eid-gnoschaft -u einer früntlichen Erung zugeseit. vber dis obgemelt sum hat gemeltcr küng zu sundcrm guten willengemelten Herren Eidgnossen Iren verwandten sechs tusig franken vnder sy vßzeteilen zugeseit vnd versprochen."
Antworten der XII Orte.
« - cl - Wie der fürschlag vff vorigem tag beschechcn, daby bliben sy vnd sover dz mög erfunden werden,wöllen sVd /annemen vnd wo dz nit erfunden, mögen sy lyden. sy vom land heißen ritten vnd nit mer harint " B 'benso will die Gesandten jedoch nicht fortweisen, sondern andere Mittel suchen, um aus demtagen. ern e en o, ^ ^ daß der König den Ansprechen: gerecht werde vor eines jeden Obern.
neg zu ommen. Ah,yalden will bei dem Vorschlag bleiben, doch Anderes anhören. Nidwaldenbleibt^einfack beim Vorschlag. Zug will Schlösser, die gebrochen sind, nachlassen, der Verehrung halb reden, derAnsvrecker wegen den französischen Vorschlag annehmen. Glarus will die Gesandten sortweisen, wenn d.e«^---5 F, werden Basel bleibt beim Vorschlag, .will aber Niemanden wegweisen. Freiburg will
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weaen ' ickt wrlcklagen lassen und die Franzosen Nicht fortweisen. Schaffhausen bleibt beim Vorschlag. Lucern
^ o Staatsarchiv ZuUch: Wschi-dc, VI. S4.
wie Solothurn.
48S.
Lnggarus. 28. März (vfs Mcnwg ..ach Osten.).
- d Luaaarus Abschiede, I. 8. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, ?l. 2M.
Staatsarchiv Lucern: ^rich. Archive Freibnrg, Solothurn, Schaffhansen.
c ' ldie Bitte des Nusca von Bellenz und des ComMissars für ihn, man möchte seinemTocht^nann Bonave?üt.ra De Sonnaz begnadigen, der im Schloß zu Lauis gewesen und verrufen ist. Ebensodas Begehren eines schwäbischen Kaufmanns und seiner Gesellschaft um Zollerleichterung für ihre Maarenim Gebiet von Lanis und Lnggarus. « . Der Nachrichter soll seinen Wohnsitz zu Lnggarus haben undseinen Lch7vom Nichter erhatten. ... In dem Schloß Lug^ der VI Orte 4 K.wchte habe..,
das macht im Ganzen 24 Knechte wie zu Lams, bis auf wettern Befehl unserer Herren. «. Es sind voruns Boten des Herzogs von Mailand und der Grafen von Lnggarus erschienen und haben mit vielenWorten angebracht Luino gehöre nicht zu Luggarus, es sei ein besonderes Gericht und liege nicht in demgleichen Bistbnm Luino gehöre zun. Bisthum Mailand, Luggarus zu Como. Luino sei einem der Grafengeworden ein Zahr bevor sie Lnggarus erworben haben; es habe vor Zeiten zur Grafschaft Ampora (?) gehört,die bei Arona lieae Herzog Philipp habe es davon abgelöst und den Grafen von Luggarns gegeben, wofürsie Briefe vorweisen Mit diesem Anbringen hat man sie vor unsere Herren gewiesen. Die von Luinosind vor uns erschienen und haben vorgebracht, sie seien von den Hauptleuten der sechs Orte, die zu Lams