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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1513.

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Ammann Frnnz. Nidwalden. Ammann Stulz. Zug. Vogt Hasler. Glarus. Ammann Tschudi;Vogt Landolt Basel. Junker Lux Zeigler; Falkner. Freiburg. Venner Krummeustol; Hans Schmid.Solothurn. Venner Stölli; Hugi. Schaffhausen. Burgermeister Barter.

Der mailändische Bote Johann Franz Stampa meldet, es sei seinem Fürsten Bericht gekommenWer die Wahl eines neuen Papstes; am 11. Tag dieses Monats, nämlich um die vierte Stunde Nachmittagssei der Cardinal von Medicis aus Florenz zur päpstlichen Würde erhoben worden. Derselbe sei dem Herzogangenehm vnd vermeyn, an Im ein gnädigen bapst zehaben." Zweitens begehrt der mailändische Bote, wirEidgenossen" möchten nicht verübeln, wenn nicht die ganze Zahlung von Mailand in Gold bewerkstelligt werde,der Her-og habe das Gold nicht zusammenbringen können, dagegen werde er gute Silbermünze in guter undgemeiner Währschaft geben, so daß der Werth des Goldes vorhanden sei. Drittens sei dem Herzog berichtet,unsere Hauptleute und Anwälte zu Luggarus thun Eingriffe, wodurch etliche Edelleute daselbst beschwert werden;'nair möchte doch den Boten, die jetzt im Lande seien, austragen, solches abzustellen. Endlich vernehme derHerzog der König von Frankreich versammle in Lyon eine Armee, um wieder nach Mailand zu ziehen; esgehe anck, in Mailand ein Gerücht, der Eidgenossen Knechte wollen ihm zuziehen, wodurch im Herzogthumgroße Irrung und Parteiung entstehe; man möchte doch solches verbieten und ihn nach Inhalt der Capitelschirmen Das alles will man heimbringen. I». Den Grafen von Thierstein wird auf ihr vielfältigesAnrufen Geleit zum Tag nach Zürich auf Quasi,nodo (3. April) gegeben, damit den Unsrigen, die jetzt aufder Frankfurter Messe sind, nichts Arges begegne. «?. Die Grafen von Arona, genannt vonbon Rome"(Borromäi) haben ihre Botschaft auf diesem Tag gehabt uud sich beklagt, die von Domo, Escheitthal, Lug-garus und Andere die neuerlich zu unfern Händen gekommen, meinen in ihrer Herrschaft zollfrei zu sein,was ihnen den Grafen zu merklichein Schaden gereiche; man möchte sie doch nicht also beschweren und umdas ' ln-i.men lallen Sie berufen sich dabei auf die gute Freundschaft und die Dienste, die sie von'eher den Eidgenossen gethan und fortan zu thun Willens seien u. s. w. Das soll jeder Bote heimbringe».Man hat auch den Bote., die an Ort und Stelle sind, aufgetragen, die Sache zu untersuchen. InzwischenWen die Mlle wie von Alterher, aufgenommen und zu gemeinen Händen gelegt werden. «I. Vogt Flecklivon Schwer ist'vor einiger Zeit zu Schlettstadt geweseu und hat, da Einer geäußert, die Eidgenossen haltenweder Treue noch Glauben und haben zu Pavia etliche gefangene Landsknechte am dritteil Tag ermordet,sich .eam denselben in's Recht verfaßt; der Nechttag ist auf Doustag nach Jeorii gesetzt; auf dem nächstenTag zu Zürich soll man berathen, welche Hülfe man dem Fleckli, der zu gemeiner Eidgenossen Ehre sich indas Recht verfaßt hat leiste,: wolle. «. Da unsere Eidgenossen in den Dörfern Vinningen und Bottmingennnen Landtag halten wollen in der Meinung, dieselben gehören zu der Herrschaft Pfeffingen, so hat derBischof von Basel auf diesen Tag geschrieben, diese Dörfer gehören ihm und in seine Herrschaft. Mansetzt daher dem Bischof dieser Sache wegen Tag auf den nächsten Tag zu Zürich, wo die Grafen von Thier-stein mit Geleit "ebenfalls erscheinen werden. S'. Der Ammann von Uri soll auf's Dringendste an seineHerren bringen sie möchten doch dem Einverständniß aller übrigen Orte betreffend Domo beitreten und dievon Schmyz wie andere dahin kommen lassen, damit in dieser Sache keine Widerwärtigkeit unter uns sei.

Bezüglich Neuenbürgs weiß jeder Bote, was die vier Städte geantwortet haben. Alan soll die Antwortheimbringen und auf dein nächsten Tag zu Zürich weiter davon reden. I.. Da ein starkes Gerücht geht,u»sere Knechte seien Willens aufzubrechen, die Franzosen haben Hauptleute und Fähnriche bestellt und Geldgegeben oder verheißen, so hat man die Franzosen deßhalb zur Rede gestellt, diese haben es geläugnet und