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Februar 1513.
komm, damit Inen nützit widerwertigs zu Händen stoß." i». Der mailändische Bote hat angebracht, dievom grauen Bund seien Willens, die Schlösser in Eleven und Veltlin zu schleifen; er bittet, nach Laut derEinung und Capitel zu Baden diese Landschaft dem Herzog zu Händen zu stellen. «. Abermals ist ange-zogen, daß etliche Orte den Trivulzio als Burger und Landmann angenommen haben, was andere Orte zudieser Zeit unziemlich finden und nicht dulden wollen. Man soll daher auf nächstem Tag darüber Antwortgeben, z». Jeder Bote kennt das Schreiben des Herzogs von Mailand, der heilige Vater sei todt, wirmöchten der beiden Städte Parma und Piacenza wegen, die er zum Herzogthum zu bringen hoffe, auf ihngetreues Aufsehen halten und ihm Hülfe leisten, wenn jemand ihn daran hindern wollte; er habe zu diesemZweck den Bischof von Lodi dahin geschickt, «y. Heimbringen die Antwort unserer Eidgenossen von Lucernwegen der Besieglung der Capitel mit Mailand, daß es sie nämlich beschwere, daß dieselben auf ewig gestelltseien. Wenn sie auf eine Anzahl Jahre oder auf Lebenszeit des Herzogs gemacht würden, so wollten siegebührliche Antwort geben. Sie wollen deßhalb ihre Botschaft von Ort zu Ort schicken und ihre Beschwerdeneröffnen, „dannethin mit Jr gemeind tun, dz sr> truwen glimpf vnd Er zehalten." ». Zürich, Schwyz undGlarus sollen in der sieben Orte Namen ihre Boten auf Sonntag Quasimodogeniti (3. April) zu Sarganshaben, um in Streitigkeiten zwischen den Gemeinden und Kirchherren, worin der Vogt nicht allein handelnwill, auch des Schloßbaues wegen, das Erforderliche vorzukehren. 8. Da mit der mailändischen Botschaft ansvorigem Tag der Spanier wegen geredet worden ist, hat der Gesandte neuerdings versichert, dieselben werdennicht im Land bleiben, der Herzog begehre keinen andern Schutz als den der Eidgenossen und suche noch-mals nach, daß diese sich für die Räumung der Schlösser in der Unterhandlung mit Frankreich verwenden,sie sollen in keine andere als des Herzogs und der Eidgenossen Hand kommen. Der Bezahlung der ansNeujahr verfallenen 25000 Ducaten wegen entschuldigt er den Verzug damit, daß die Capitel von Badennoch nicht durch alle Orte besiegelt seien, doch soll an der Bezahlung kein Mangel stattfinden, man möchteunwahren Gerüchten und Erdichtungen der Feinde keinen Glauben schenken und des Fürsten Leib und Gutväterlich schirmen, t. Jeder Bote soll das Begehren der Grafen von Luggarus um Handhabung ihrerGerechtigkeiten heimbringen und den Boten, die hineinreiten, auftragen, die Sache zu erkundigen und wiederzu berichten. Dieser Tag ist angesetzt worden, um wegen des Friedens mit den französischen Gesandte»zu reden. Man hat ihnen einen Vorschlag gemacht, wovon jeder Bote eine Abschrift hat, worauf die fran-zösische Gesandtschaft auch-schriftliche Antwort gegeben hat. Darauf wurde ein endlicher Tag gesetzt »achLucern auf den Sonntag Judica, um den Entschluß der Obrigkeiten zu eröffnen, v. Die Boten von Bernund Freiburg sollen an ihre Herren bringen, was man den acht Orten wegen Neuenburg antworten wolle-
Im Zürcher Abschied fehlt «1 und i—i. Dagegen steht da ein Artikel: Fünf Orte sind einig, zu Rheinszu bauen, Unterwalden und Zug sind dagegen, Uri nur dafür wenn alle Orte bauen wollen; daher sollen die zw^Orte die Sache nochmals heimbringen. I—r fehlen im Schwyzer Exemplar. «1, R, t>. «» fehlen im BerlarExemplar, n, v fehlen im Zürcher-, Luecrner- und Schwyzer Abschied. Der Freiburger Abschied stimmt n»tdem Lucerner bis k inclusive, dann folgen Neuenburger Sachen, die Sarganscr Verhandlungen, ! fehle»'in-r» sind da; der Solothurner Abschied hat die Artikel «, ü', x, >ni, i»,
Zu t. Kaiserlicher Majestät Anbringen -.
Vorerst kaiserlicher Majestät Gnade und alles Gute. Dann, es sei ihr zugekommen, etliche ihr Widerwär-tige, nämlich der König von Frankreich und die Vencdigcr, bewerben sich bei den Eidgenossen um Vündniß undHülfe durch eine Anzahl Knechte, die sie wider Papst, Kaiser und Reich brauchen wollen. Der König von Frank-