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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1513.

will man auf dem nächsten Tage Antwort geben. «. Der mailändische Bote hat angebracht, es gehenseltsame Reden aus, als ob die Franzosen wieder nach Mailand ziehen wollten u. s. w. Da wir mit denfranzösischen Boten eine Unterredung haben werden, möchten wir doch bewirken, daß die Franzosen dieSchlösser, die sie im Herzogthum noch besetzt halten, räumen, damit der Herzog ruhiger werde und unsunsere Pension desto eher bezahlen möge. Das soll jeder Bote heimbringen, p. Der Herzog von Savoyenverspricht, unfehlbar das verfallene Geld auf den nächstabzuhaltenden Tag nach Luceru zu senden. «K. DieBolen, welche betreffend den Bau einer Behausung für den Vogt zu Nheineck noch keinen Befehl hatten,solleil sich auf deu nächsten Tag mit solchem versehen, i.Als vff vor verschinen tagen des küngs vonFrankrich potschaft ein gleit geben zu verhör, mit fürworten die schloß zerumen ze Lowis vnd Lucarus, des-glich denen, so dz Jr genomen, wider abzelegen, die bede stuck also beschechen vnd zum dritten von der fran-zösischen potschaft zugesagt, nach lut desselben abscheids die vnsern nit vffzewigeln, hat man dem allem nach diegemelte potschaft gehört Jr anbringens, das also zum kürzesten zu melden in der Substanz gewesen ist:"

Des ersten so hat sin K. M. zu vns geschickt den durchlüchtigen Fürsten, den Herrn von Trymolline,prinzen zu Tallemont, den Bischoffell von Marsillien, Herrn Presidenten von Dision, Herrn Bällin vonTrop vild den Herrn von Grü, vns des ersten erzöugend Jr Credenz mit erpietung alles gnedigen vndgeneigten Willens.

Demnach stze nit ane, dieselbe K. M. Jr gnedigester Herr möge sich nit verwundern vnd beherzigeJim vnübertreffenlich der großen merklichen vnd schädlichen vechd vnd vtzcntschaft, so wir, ein gemein etzd-gnoschaft, zu Im vnd siner Cron frankrich die Ztzt dahar gehept, angesechen dz groß vertruwen, so sin M-zu vns hat vnd ouch die alt früntschaft, liebe, puntniß vnd nachpurschaft, so siner M. vorfaren zu vnsgehept vnd er allwegen ze habeil begert. Doch wie dem, achte sin M. sölhs nit grundtlich vnd anfenglich eigner bewegung von vns beschechen, snnder stiftung vnd listigem zuthnnd etlicher, so vns beben par-thtzen sölher früntschaft vnd alles lobs, nutzen vnd Eren herous entsprungen, verkommen vnd sich gefltzssen,vns davon ein andern ze trengen, dieselben mt allein erstörung siner M., sunders ouch gemetzner eydgno-schaft zu dickern malen vnd, als zu besorgen ist, noch hütbtztag besucht haben.

Zum andern möcht geredt worden sin vnd sin K. M. gegeil vns vertragen, die habe unfern h. Vatervnd die heligen kilchen wöllen beladen, des willens vnd gemüts er nie gesin vnd noch nie sin wölle, daiwallein höuschender notturft der widerwer vnd beschirin sins stats vild königrichs, davon mall In habevilderstandeil ze vertriben. Susi wo sin M. zli des h. Vaters oder Vilser verhör komen, hette sich die sölhermaß erzöugt vnd erpotten, dz sin Ht., wir vnd ein jeder verstandten wol hette mögen urteilen gnug sin, v»dnoch hütbitag erpiet sich sin M., ob bäpstl. Ht. an Inn vermetzne epnich zusprllch zehaben, dero für v»szu recht zekomen, oder ob wir vils des nit beladeil, dz wir sölhs wtzsent, wohin wir wöllen für vnparthtzgverstanden litte, old ob wir dieselben Span in früntschaft richten möge, sin M. vns für all gänzlich undwol vertruwen.

Zum dritten, ob ivir Etzdgnossen vermepnen, dz wir etwas zpts veracht vnd von siner K. M. nit ivolgehalten, stze sin will noch metznung nie gsin dailn vils als sin höchsten vnd Pesten fründ in allweg ze be-denken, in allen frideil vild püntnissen ze besließen vild vorbehalten, des willens er noch in die ewigkeit stz^Ob aber durch die sinen, potschafteil vnd ander darin etwas gefält worden. Im one müssen vild letzd, dzalles solle mit der hilf des Allmächtigen, so durch den gefridet vnd wir Hinwider zu voriger früntschaft koineu,gepessert vnd in allem guten widerlegt werden.