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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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685
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Februar 1513. 685

Zum Vierden, die wyl nun siu K. M. vns Eydgnoffen gutmilligklich gewillfart, die Slösser mit merk-licher Hab vnd gut Zugeben, den vusern dz Jr, so Inen genomen, miderkert und sich in allweg In vnseruwillen vnd gefallen begeben, wie wol vngezwyfelt er in mitler Zyt der vecht vnd vynntschaft gegen vnsvon denen, so Im vnd vns nit pessers gönnen, hoch vnd in mencherley wise verklagt, das notdurftig zeverantwurten vnd sich nüt guter warheit vnd vrsachen ouch wol verantwurten möchte, so dz aber langwirigdißmals zehören, lasse sin K. M. dz also anstan vnd wölle allein vff besluß sins begerns anbringen tun,doch vorbehalten ob sin M. also versagt vnd verunglimpft vnd wir sin antwnrt hören, mög In hoch fröweuvnd die sölher maß geben, dz mengklich spüren mög, sich redlich vnd rechtlich gnugsam verantwurt haben.

Also zum fünften vnd leisten, so sye Jr endtlich beuelch von obgemeldts Jr gnedigesten Herrn küngs,^ wir Eydgnossen, ob sin K. M. vns in eynich weg widerdrieß gethan, das ze vergessen; glycher wisewolle sin M wiewol die größlich vnd schwärlich beschädiget, dz alles zurugk Machen vnd zu ewigen zytengegen vns niemer mer gedenken vnd dz wir mit siner M. wöllen machen ein ganzen vffrechten vnd redlichenfriden darinn dhein falsch, list noch betrug vermyscht sye, annemen vnd vffrichteu wöllen. So dz beschech,wolle sin M zu vns sin lyb vnd gut, wie er vnd sine vorfaren vorgethan, trüwlichen setzen vnd so dzbeschech nit destminder zu erzöugnuß sölher siner begird der früntschaft vnd frydes dein gemeynen man derEydgnoschaft eilt erlich VerErung thun vitd also dz sins teyls, so verrtait zintlichs vnd gepürlichs erfordere,nit zerschlachen lassen, sunders allen guten willen vnd gnade mer dann ye bewisen. Dann sin M. ouchbiser vnser früittschaft für all ander sürsten vnd mengklich begere. Vnd ob möchte aber gedacht werden, sinM. ^öllte vnsernt h V der Helgen kilcheit oder dem Römischen Nich widerwertig sin, sy siit will vi,d mey-nung nit wölle ouch dz' nit fürnemen, sunder begere er by friden, ruwen vnd dem sinen ze beliben vitd obbie oder vemand an In zesprechen, möge er erlyden, dz wir eydgnosseu darum Nichter syend, des wöll sinU vns wol vertruwen Ob ouch wir in vnser Eydgnoschaft eynich ansprecher haben vnd mit siner M. zusblhenr" frideir komen wölle siu M. mit deiten demnach red haben vnd versuchen, ob man die früntlichbetragen oder doch, wo dz nit gesiu, darum gepürlich rechtvertigung ergan lassen, - mit mer vnd lengern'vorteil als jeder pot wyter weyßd zu sagen-' . » . .

Haruff habeit wir diz anbringens vnd anderer fachen halb, so m drsem tag gehandelt, em andern tagangesetzt nämlich vff nechst Matthie nachts widerum ztl Lucern a,t der Herberg ze finde vnd sol jeder potbis anbringen an sin Herren langen lassen, alldann antwurt zegeben, wes willeits jederman siir wölle."

Wir dis nachgeschribnen Rät, poten des allercristenlichisten küngs vitseres gnädigisteit herril vnd küngs,"achdem vnd dann durch den edeln Symon von Corbosen, pot der frowen prinzessilt von Oranges, in Wer-bung des gleits für vns etlich gethan, den Herren der Eydgnossenschaft vitd insunders dz, die wil wir hie in^ landschaft siitd 'tit söllen Jr kitecht oit Iren willen vfwigeln vitd oit Jr müssen als dz die verschribungSemelts von Corbosan zugibt, mit siner handgeschrift bezeichnet vnd geben vff den 24 Tag Decembers letzt ver-schwelt darum so besteten wir die gemelt Verheißung mit allem Jrem Inhalt in kraft des Briefs, mit vnserilHänden bezeichnet vnd gebe,, zu Lutzern vff den xv tag Februarii anno xiij."

I» fehlt im Zürcher- und Berner Exemplar, v, 4, I,, i fehlen in, Berner Exemplar, I» auch im ZürcherExemplar.

Zu l. Augsburg, 1513, Donstag nach unserer lieben Frauen Tag Lichtmeß (3. Februar). Römisch kaiser-licher Majestät, der Churfürstcn, Fürsten vnd Stände des Bundes zu Schwaben Botschaften, Hauptleute und Näthezu Augsburg versammelt schreiben an gemeine Eidgenossen: Da Stoffel Huser, Hans Benedict von Fridingen