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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1512.

zit dahar am Türken als ein vorwer der Cristenheit dargestrekt vnd alle last getragen hätten, deßglichen somär Jr großer Ernst vnd vliß zu dem heiligen pund gebracht wol gespürt vnd st hätten allmegen nützitanders dann ein friden begert, besunder gegen Röm. K. M. sich aller zimlichkeit erbotten. Aber wie trüwlichvnd frömklich si alles Jr Zusagen hielten, so wölt Jr woltun vnd erbieten wenig bedacht werden, snnderswär von einem friden beredt, der Inen mer zu einem künftigen vnd schwären krieg anzöigung geb. Vndwiewol der pepstlich Orator Inen mit vil zierlichen Worten der Römer geschichten vnd wie die zu ziten einenschwären friden hätten müssen vffnämen, angezöigt hett, so möchten st) doch die artikel, so Inen fürgehaltenvnd zu einem friden dargethan wären, nit verstau dann das der frid mer boshaftig vnd nützit guts vff Mtragen wäre, darumb konden vnd möchten si den nit vffnemen, des wölten st) sich aber bezügen, das st)noch htitbitag nützit anders begerten, dann des fridens gegen Röm. K. M., der beyden teylen zu erlidenwäre; si wolten sich ouch als gehorsame kinder gegen bäpstl. Ht. für vnd für halten, si weren aber ganzdes vertruwens, wa sin Ht. der Eydgnossen botschaft, als angesähen war, erwartet, so wären si nit so gardahinder gesazt. Vnd zuletst stund in demselben zedel ein besunder artikel geschriben, als ob die Herrschaftmit vns zweyen Kotten Jnsunders reden, wie st) vns bätten, das wir Jr Antwurt vnd entschuldigung vnsernherreir vnd obern, Iren besundern guten stünden vnd gesippten ernstlich widerbringen vnd sagen sollten, dassi sich alles guten zu einer Epdgnoschaft versächen, desglichen söllten sich vnser Herren ouch aller früntschastzu Inen halten, dann si wie wir ein Commun wären; vnd wir hätten diß vergangnen Jars vnser früntschastzusammen gesterkt, inmassen das wir hinfür witter dann vor einander» bedenken wurden. Wir begerten,das si vns die antwurt in geschrift geben, wann wir die Italienische Sprach, darinn die antwurt geläst»ward, nit wol verstünden vnd villicht minder oder mer davon widerbringen möchten. Das haben si vnszum andernmal abgeschlagen vnd doch Iren Secretarien zu vnser Herberg geschikt, der vns die antwurt, wiedie vorstund, in latinischer Sprach vorgeläsen, damit haben wir vns müssen benügen. Doch sagten si, dassi die antwurten Jrem Kotten, so by vnsern Herrn in der Eydgnosschaft läg, schicken, der wurd die zu tagenwitter erlütern vnd darthun, damit dhein Sumnuß an Inen gesähen wurd. Vff das haben si vns von dBHerberg gelöset in Jr Statt Venedig vnd von einem Flecken genempt Tsiosa (Chiozza), so von Venedig K"welscher milen gelägen ist, in Jrem kosten vnz gen Reminy erlich vnd wol geuertiget. So weißt vnsttjeder zu sagen, wie gnädicklich der Herzog von Ferar sin verschriben vnd versiglot gleit vns vff vnser schribe»Im gethan zugesandt, das vns wol erschossen vnd allenthalben von den Sinen, 'es spen tütsch oder fran-zösischen Söldnern vnd andern redlich vnd erlich gehalten worden ist."

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E a m r ach. 4 2, Ende December (in vßgcndem monaz December).

Staatsarchiv Zürich: Slwoyer Acten. Archive Freiburg, Solothurn, Schaffhausen.

Abschied zwischen Herzog Carl von Savopen und den eidgenössischen Orten Zürich, Bern, Lucern, UrstNidwalden, Zug, Basel, Freiburg, Solothurn, Schaffhausen.

t». Da die Boten der eidg. Orte zu Bern zusammengekommen waren, hat sie der Nentmeister des HerzogsLambert, in dessen Rainen empfangen undversähen". I». Auf dem Wege nach Freiburg haben die Voten vonBern begehrt, man möchte mit den Rüthen zu Freiburg reden wegen des Harnisch-Niederwurfs, den einige