December 1512.
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Bonstetten. Burcard von Erlach: Uri Ammann Püntiner; Schwyz Vogt Fleckli; Zug Johann Schwarzmurcr;
Glarus Jacob Steger: Basel Bürgermeister Meltinger: Freiburg Dietrich von Endlisperg. Peter Tavernier:
Solothurn Daniel Babenberg; Schaffhausen Burgermeister Ziegler oder Hans Schad.
475.
Venedig. 4512, Ende December (vff Wimachtcn -mno xi)-> inoipisuts xii)°).
Ttaatsarchlv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, Iis. 200.
Alraun mir Hans von Erlach, des Rats zu Berit, vnd Peter' Valk, Bürgermeister zu frpburg, vonvnsern Herreit vnd fründen, den Botten, so von gemeiner Eidgnossenschaft bi) bäpstl, Ht. gewäsen, zu derHerrschaft von Venedig verordnet vnd gesandt, dahin wir ouch am heiligen Wienachtabend kommen sind,weißt unser jeder zu sagen, wie wir von derselben Herrschaft mit bestellung einer Herberg vnd morndeß vndW dryen andern hochziMchen Tagen mit vil Ceremonien in der kilchen mit sampt dei, andern botschaftenMeret worden sind.
Darnach am Mentag vnd vff den Zistag wurdeit -dm bäpstliche botschast vnd wir sameutlich verhörtv»d mit der antwurt vffzogen, als der Herzog sagt, bis das st) Iren Rat wol by eilt aitdern gehaben möchten,>nit laitgent erzellen, wie sy vitbilliklich vnd vitverdieitt in den krieg kommen vnd von den allermächtigestenvier gemalten der kristenheit angevallen vnd genötigt worden wären an Iren landen vnd tüten, vnangesächendas sn gemeiner Cristenheit wider vnd gegen den wütenden Türken ein vormer wären. Vnd so st) dochzuletzst zn vnd iit dein heiligen pund wider den küitg von frankrich verbu.tden Jr lib vnd gilt trüwlich dar-gestrekt Jnmassen das st) mit hilf einer großmächtigen Eydgnoschaft vild herividerlnnb ein Eydgnoschaft ,nitÄer hilf deitselben küitg vß Jtalia vertriben, dein doch deweder teil ait den andern nützit aitgewuituen hett,vnd st m." Jrs teyls vermeinten, Jrs getrüwen diensts zt. genießen, so wurd Jneit zu lou der geistlichbann und aber das weltlich Schwert fürgeworfeu vnd getrowt, besunderlich ein nüwer pund wider si gemachtüber das daß si sich allwegen eins zimlichen fridens gegeit Röin. K. M. erbote.i vnd dartUttb „teitgcit Tag,besunder den'letzsten z>l Rom geleyst. Vnd st) wären Vrsach gewäsen, das gemeiner Eydgnoschaft bottendahin kernst vnd beschritten, damit Jr glimpf, Recht vnd unrecht verstanden worden wär. Alan hett aberdieselben botten mt Möllen erwarten, stu'der mit der sach geilt, als es am tag läg. Darum gebürte Ilten,den Handel wol zu bedenken, hofften ouch nit, das jemand das an si zürnen, wie dann das alles der Herzogwit vil worten dartat, die vnser jeder zu sagen weißt.
Vitd nachdem die Herrschaft vff die xiiij tag die antwurt zu geben verzogen hat, sind wir darzwüschenzwürent erschineu vnd zuletst gesagt, das vns mt gemeint sin wölle, länger zu beharren, wann wir des luterdericht das vnser herreit vnd mitgesellen von b. Ht. abgeuertiget vnd am widerheimkeren wären, deßhalbbegertm wir Jr früntlich aiitwurt ztl haben. Vff das sagt Vits der Herzog, es wäre billich vnd si wurdenvns am Zinstag darnachvolgig abuertigen. Desselben hielten wir Vits vnd ,vollen si nit witter nöttigen,aber vff den abend schikt vns die Herrschaft einen diener vnd verkündet vns, das man vns morndes amSontag den morgeit die antwurt geben wurd. Als vns söllichs beschach vitd ward die antwurt geläsen,was ein lange täding vff die meynung als der Herzog des ersten tags mit vns geredet hat, nämlich diegetrüwen dienst, vergießung vil bluts vitd vnsaglich groß gelts, so si von der heiligen kilchen wägen lang