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December 1512.
von Fryburg elnmündig sind, dz so verr der küng die zwey schloß Lowis vnd Lucarus rumpt, Im danneth?»gleit ze geben vnd ze losen, Ist also abgescheiden, dz solh geleit den franzosen zugeschikt mit den fürworten,dz vor vnd ee bed pläz gerumpt werden sollen vnd die so darum sind, allein mit Jr Hab, als Harnisch, gwer,kleider vnd Jr gelt nemen vnd wz sust in schlössen von bulfer, geschütz, Sp?)s vnd anderm, so zu den schlössetgehört, dz sol ouch darin blyben vnd sollen dieselben schloß zum fürderlichsten gerumpt werden. Damit ouchfürhin niemant von beden teylen geletzt werd, hat der Herr von Corboson ab disem tag denen in schlösser»geschriben, desglich wir den vnsern, sich gegen einandern still zu halten. Vnd sover die schlösser gerumpt inmitler zyt, ist ein tag gan Lucern angesezt, den franzosen ze losen vnd Inen gleit geben vff nechst Hilarijnachtz an der Herberg ze sin. Wo aber die schloß davor nit gerumpt, söl an solchem gleit vnd tagsatzungnüt sin." Ii.. Unsere Bundesgenossen von Bünden haben durch eine Botschaft auf diesem Tag anzeigen lasse»/sie haben die Franzosen, die im Schloß zu Eleven gelegen, „abkauft". Es seien ihrer-125, die liegen »»»zu Chur in großem Kosten; sie haben ihnen Geleit und Kost zu verschaffe,? zugesagt und bitten uns »»»darum. Darin hat man ihnen entsprochen. I. Der Herzog von Savoyen begehrt schriftlich, wir Orte, diemit ihm in Vereinung sind, möchten Schwyz und Obwalden nochmals dringend bitten, derselben auch beiz»'treteu. Zürich, Lucern und Zug sollen zu diesen? Zweck auf de?? zwölften Tag (6. Januar 1513) ihre Bobschaft vor der Gemeinde zu Schwyz und Sonntags darauf zu Obwalden haben. «»». Da alle Orte bisan Freiburg einmüthig gewesen, den Franzosen Geleit zu geben, hat man sich Freiburgs dießfalls gemächtigbin Hoffnung, es werde sich nicht sondern. Obschon nun ii? den? ausgefertigten Geleitbrief voi? den d^Punkten, Räumung der Schlösser, Verspreche?? Niemanden aufzuwiegeln, Schadensersatz an die Beschädigte»zu Lauis und Luggarus, nichts geschrieben steht, so weiß doch jeder Bote, daß uns über diese drei Stückevon den? Herrn voi? Corbosoi? eine besondere Verschreibung gegebei? und durch den Herr?? von la Tremom^besiegelt worden ist; der Herr voi? Corboson bleibt inzwischen im Land. üb. Verwendung beim Kaiser si»Mühlhausen in Betreff der dieser Stadt auferlegten Reichssteuer.
Von den Exemplaren dieses Abschieds scheint das bernische das zuverlässigste zu sein; im Lucerner Exewp^sind verschiedene nicht hieher gehörige Blätter eingebunden; auch das Zürcher Exemplar ist verbunden.Au I». 1512, 27. November. Rom. Schreiben der Boten an die Eidgenossen:
„Ersamen, edeln u. s. ?v. u. s. w. Wir fügen Euer liebe zu wisse??, Got Hab lob, das wir wol mögend »»^gesund sind, derglich zu vernemen hettend wir ein sonder fröud. Vnserm leisten schriben nach, so E. L. wisst"als wir zu Rom vff Sambstag vor St. Katharinentag Jngeritten, so sind vns von päpstlicher Heiligkeit weg^»vil fürnemer treffenlicher lüten von Herren, weltlichen vnd geistlichen, engegen komen, vns mit großem lob »»Eer empfangen, vnd besonder so hat sich päpstl. Ht. visier allerheiligisten vatter vff das pollwerk vß dein P<ck»»tragen lassen vns ze besichtigen vnd den Segen zcgeben, das keinen potschaften nie beschcchen. Darzu mit tr»>»'meten, pfiffen vnd mit schießen von dem palast vnd Engelburg ein groß Jubel erzeigt. Darb?) ein große Z»l ^lüten offenbarlich in allen Straßen vns ze besichtigen Herfür geloffen, als mir achtend zu lob vnd Eer gcinei»^Eidgnoschaft beschechen. Demnach vns mit wirten vnd Herbergen wol vcrsechen vnd vff sant katharincn Äb»»wurden wir für bäpstlich Heiligkeit beschikt vnd in bisin der Cardinel, aller klingen, fürsten vnd ander herrs»'geistlich vnd weltlicher potschaften gnädiclich verhört, wie E. L. zu siner zit ouch bericht wirt. Vff das beschhvns der bischoff von Gurk, kais. Mt. Statthalter, hielt ein lange red mit vil Worten vnd erpietungen dißmals ?»not zu beschribcn, aber sii? anbringen zum kürzesten anzögt: So meldet er den jungen Herzog von Weiland»^gestalt, das wir an? selben ein gut gefallen hettend. Item der Vcnediger halb zöigt er an, wie er von k. ^wegen mit vnserm hl. Vater sin fach vnd beuelh abgerett vnd beschlösse?? der forin, die wil die Venediger Z»^