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December 1512.
keinen Theil an Domo und Eschenthal haben soll. Was die von Uri den Franzosen für weggenommenesGeld, Zehrung und Kosten vergütet haben, thut an einer Summe 966 Kronen, daran betrifft es jedem derXI Orte 98 Kronen, den Lohn der Söldner, Läuser u. s. w. nicht gerechnet. «K. Auf das Gesuch, dasauf dem letzten Tag zu Lucern durch den Herrn von Corboson, Boten der Prinzessin von Burgund, ange-bracht wurde, daß wir zu Vermeidung ferneren Blutvergießens einer französischen Botschaft Geleit zu unsgeben möchten, haben die Boteil dieses Tages die Befehle ihrer Obern eröffnet, die aber ungleich lautetenund deßhalb zu abermaliger Erdaurung jedem Boten schriftlich mitgegeben, wordeil sind. Zürich antwortet,weilil der König von Frankreich das Herzogthum Mailand räume und dann Geleit von uns begehre, sostimme es für eine gebührliche Antwort und werde mitwirken, eine Botschaft an päpstliche Heiligkeit zu sendenum mit derselben von einem Frieden mit Frankreich zu reden, es müsse aber vor weiterm Eintreten die Rück-kehr dieser Botschaft erwartet werden. Bern: Wenn der König Lauis und Luggarus zu Handeil der Eid-genossen übergebe und alle andern Plätze, die er im Herzogthum Mailand noch innehat, räume, so wolle esdessen Gesandtschaft Geleit geben und deren Anbringen anhören. Uri: So lang die Boten vom Papst undHerzog von Mailand nicht zurück sind, könne es kein Geleit geben. Schwyz: Wenn der König von Frankreichalle Plätze im Herzogthum Mailand geräumt hat und der Papst beistimmt, wolle es mit andern Eidgenossendes Geleits und aller andern Sachen halb handeln. Obwalden will Geleit geben, wenn sich dafür Ein-stimmigkeit oder eine Mehrheit ausspricht. Nidwalden und Zug wollen auch Geleit geben. Glarus ebensomit denen „so sy das zethun Hand." Basel —. Freiburg „hat wöllen losen." Solothurn wie Obwalden.Schaffhausen will warten bis die Voten vom Papst und Herzog von Mailand zurück sind, beliebt das nicht,so stimmt es mit der Mehrheit. Lucern will auch Geleit geben. Als dem Herrn von Corboson mitgetheiltwurde, daß man sich dermaleil noch ,licht für die Ertheilung des Geleits aussprechen könne, hat derselbebezeugt, daß der König von Frankreich uns ersuche, mit ihm Frieden zu machen, und gebeten, die Sachenochmal ml unsere Herren gelangeil zu lassen, indem nie erhört worden sei, daß man einem solchenKöllig oder Fürsten, der Frieden begehrte, Geleit abgeschlagen hätte. Und da die Boten nicht gut bedünkt,diese Bitte geradezu abzuschlagen, so wollen sie die Sachen an ihre Obern bringen und haben einen andernTag angesetzt nach Lucern auf Dienstag St. Thomastag (21. Deceinber), wo dann möglichst gleichförmigeAntworten gegebeil werden sollen, damit man auf irgend einem Wege zu Frieden und Ruhe komme, v. Aufdas Begehren des Herzogs voll Savopen, daß wir ihm unsere Willensmeinung in Betreff seiner Haltungoder Parteinahme mittheilen, hat man ihm geschriebeil, wenn er deßhalb angefochten werde, soll er solchesuns als seinen Bundesgenossen zuschreiben und was wir ihn thun heißen, daran soll er sich halten-4 Bezüglich der Messe zu Genf haben wir alleil Kaufleuten, welche dieselbe besuchen wollen, Geleit gegeben-K'. als vff nächstem Tag Zürich von vnsern eydgnossen von Vri potten anbracht ist der hexen halb
im Eschental vnd Thum, wie man die hin vnd abweg thun wöll, sol jeder pott heimbringen vnd vff deinnächsten tag zu Lucern antwurten." I». Der Bote voll Bern soll an seine Herren bringen „von desKlosters Engelberg vnd derer von St. German wegeil."