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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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October 1513.

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die Venediger abzustellen und unsere Knechte nicht gegen sie zu brauchen, denn nachdem die Venediger imvorigen Feldzug sich so gut gegen die Unsern benommen, sei nicht unsere Meinung, sie schädigen zu lassen.In gleichem Sinne wird auch au unsere Hauptleute und Knechte in Mailand geschrieben. I». Der Herzogvon Savoyen hat sich durch seine Botschaft darüber verantwortet, daß von ihm gesagt werde, er sammle fürden König von Frankreich einen Zug; er ladet uns ein, uns durch eine Botschaft selbst von dem Uugrnud dieserRede zu überzeugen; daß er aber gern zwischen uns und dem König einen Frieden vermittelte, möge mauihm nicht übel nehmen, es geschehe in guten Treuen, i. lieber das Gesuch von Uri um Ersatz von un-gefähr 3965 l/z Gulden Kosten, die es mit der Stadt Domo gehabt, will mau auf einem künftigen Tageverhandeln, Ii Der kaiserliche Bote, Herr Johannes Storch, meldet, Herzog Maximilian sei in das Herzog-thum Mailand eingesetzt, der Kaiser habe dazu seine Einwilligung gegeben, er verlangt auch Autwort aufdas zu Baden gethane Anbringen in Betreff eines Zuges nach Frankreich. Darauf hat mau geantwortet:Weil wir nun berichtet seien, daß Herzog Maximilian in Mailand eingesetzt sei, wollen wir solches unsernObern mittheileu und über das Weitere auf einem andern Tag Antwort geben. Was ihn: auf die Anbringenbezüglich d.es Schlosses Hohenkrähen, des Königs von Spanien und der Mandate geantwortet worden, weißjeder Bote. I. Jeder Bote soll heimbringen, daß Zürich sich erbietet, entscheiden zu lassen, ob es schuldig sei,Herrn Bernhard von Knöringen um seine Forderung zu Recht zu stehen. »»». Der Abt von Disseutis bringtMi, er habe eine Forderung an das Herzogthum Mailand um eine gewisse Summe Ducatcn, die ihm jährlichgegeben werden soll, mit Bitte, wir möchten ihm rathen und helfeil, wie er dieselbe einbringen möge. Daswill man heimbrülgen. i».Als vff disem tag angezogen ist, das nit geschickt vnd gut sin welle, dasvnseres gnedigen Herrn von Saut Gallen, der Stadt St. Gallen, des landes Appenzell vnd dero von PündenBotschaften by allem dem, so wir acht Ort zehandelu habent, sitzen söllend, ob wir ioch glichwol Basel,Friburg, Solothuru vnd Schaffhusen by vus blibeu lassen wöllind, vnd wir botteil darumb nit befelh gehabthabent, Solleu wir von den acht Orten vus darumb vnderreden vnd zu künftigen tageil Antwurt geben.Bnd so Vilser lieben Eydgnossen von Lucern bot beuelch gehept hat, mt by vns zu sitzen, wenn die Zuge-wandten all by vns sässend, habeil wir vus sin vff dismal gemechtiget, als ouch jeder bot weißt zu sageil.Bnd ist deshalb vff Dorustag nach Allerselentag nechst (4. November) nachtz zu Luceru an der Herberg zusin tag gesetzt." «. Auf die Klage des Hans Weibel aus dem Thurgau und sein Begehren, ihm an seineerlitteneu Schmerzeil etwasErgetzlichkeit" zu thun, will mau auf nächstem Tag antworten, p. Gedenketanzubringen die Bitte des Abtes von St. Galleu in Betreff der Werbung derer von St. Gallen undAppenzell. Die Botschaft von Venedig hat nochmals die Klage ihrer Herrschast über das, so ihremZugfür v,it> für von den Maylendern begegnet", angebracht und dabei erklärt, sie habe Vollmacht, mituns Eidgenossen eine Vereinung zu unterhandeln. Dieser Sache wegen ist ein Tag nach Zürich gesetzt aufSonntag nach St. Martinstag (14. November).

Zu 4. Siehe auch Wegelin Pfäferser-Negesten Nr. 873.

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