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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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September 1512.

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einung an ihm treulich zu halten und uns durch Niemanden davon abwendig machen zu lassen, auch möchtenwir mit seinen Bundesgenossen vom heiligen Bunde keine Uneinigkeit haben. Seine Heiligkeit wolle auchüberall daran sein, daß dieselben gute Freundschaft gegen uns beobachten; die Mailänder habeil ihre Bot-schaft bei Seiner Heiligkeit wegen Parina und Piacenza, man sei guter Hoffnung, sie werden ihre Ansprüchedarauf gegen Asti und Vercelli aufgeben; der König von Frankreich habe durch die Königin und denTrivulzio um Frieden werben lassen, der Papst habe aber deren Boten gefangen gesetzt und sie nicht angehört,er begehre, daß auch wir keinen solchen Friedensunterhändlern Gehör geben. Endlich sei des PapstesMeinung, den Herzog Maximilian in das Herzogthum Mailand einzusetzen, man soll aber gutes Aufsehenhalten auf den König von Spanien, der vielleicht mit Unterstützung des Kaisers sich dagegen widern undden Erzherzog Carl einsetzen wolle, was des Papstes Meinung keineswegs sei. I». Dieser Tag ist dersavoyischen Vereinung wegen angesetzt. Was deßhalb letzten Samstag und Sonntag zu Schwyz und Obwaldenerfunden worden ist, weiß jeder Bote; Uri, Nidwalden und Glarus bleiben bei ihrer früher gegebenenAntwort; Schwyz, Nidwalden und Glarus haben ihrenGewalt" noch nicht vollkommen gehabt, Schwyz undNidwalden werden ihn erst nächsten Sonntag haben. Die übrigen Orte Zürich, Bern, Luccrn, Basel,Freiburg, Solothurn und Schaffhausen, die vorhin zugesagt, bleiben bei der Zusage. Die Vereinung soll alsoaufgerichtet und den Orten, die sich noch nicht definitiv dafür erklärt haben, sollen ihre Plätze offen behaltenwerden, in der Hoffnung, sie werden sich nicht söudern und auch noch beitreten, i. Zürich soll den Abtvon Stein bewegen, die von Schaffhausen fischen zu lassen wie von Alterher und das deßhalb angefangenegeistliche Recht abzustellen, da das nicht eine geistliche sondern eine weltliche Sache ist. Können die ParteienVicht einig werden, so sollen sie vor uns Eidgenossen erscheinen, damit wir sie hören und in der Sachehandeln. Ii,. Uri will nicht leiden, daß Schwyz Zusätzer nach Domo schicke, daher hat man den Abmarschum acht Tage verschoben, um zu rathschlagen, wie dieser Anstand zu beseitigen sei, damit nicht mehr Unruhedaraus erwachse. I. Bezüglich des Begehrens von Appenzell, als ein Ort aufgenommeil zu werden, hat derAbt von St. Gallen gebeten, man möchte ihn dabei bedenken, damit diese Aufnahme nicht ihm lind demGotteshaus und den vier Schirmorten zum Nachtheil gereiche, i». Denen von Schwyz, die erst nächsteilSonntag wegeil der savoyischen Vereinung ihre Gemeinde halten, ist von diesem Tag geschrieben,sich einsguteil ze bedenken." i». Den Vene^igern, die im Mailändischen zu Felde liegen, hat man geschrieben, siesolle,l still stehen und nicht auf das Herzogthum Mailand greifeil, damit sie nicht mit den Unfern in Conflictkommen. Der veuetianischen Botschaft wird empfohlen, in gleichem Sinn an ihre Herrschaft zu schreiben.«. lieber das Begehren Zürichs, daß man ihm überlasseil möchte, die Urheber des Geläufs, das letzterTage zu Maschwanden stattgefunden, zu strafen, will man auf dem Tag zu Baden antworten, z». Nid-walden soll eingedenk sein, daß Nisni von Furno, Burger zu Lucern, mit dem Zoll zu Bellenz gleich gehaltenwerden soll, wie andere Lucerner. Auch soll es eingedenk sein des Oswald von Rotz. «F. Mit den Fran-zosen, die beim Abzug aus Domo geschädigt wurden, ist gerechnet worden. An Geld ist ihnen genommen237 Kronen, an Nossen, Harnisch, Kleidern und Kleinodien der Werth von 240 Kronen, in Summa 477 Kronenlaut ihrer eidlicheil Angabe. So viel ist ihnen von unfern Eidgenossen von Uri ersetzt. Auf dem Tag zuBaden soll man berathell, wie man Uri das wieder ersetzen wolle. Verzehrt haben jene, 15 an der Zahl,iu 35 Tagen, jeder täglich 2 Batzen, das macht 70 Gl. zu 15 Batzen, jedes der elf Orte ohne Schwyz gibtdaran 6 Gl. 5 Batzeil. Damit hat mau die Franzosen abgefertigt und ihnen durch unser Land Geleitöegeben. Dieselbeil haben auch bei ihren Eiden alisgesagt, sie habeil Domo zu gemeiner Eidgenossen Händen