650 September 1512.
q, «, v», x fehlen im Lucerner- und Berner Abschied.
Zu t. Der Zürcher- sowie auch der Solothurner Abschied sagt: Schwert, Hut und Bulle sollen zu gemeinerEidgenossen Händen zu Zürich bleiben, Bern und Lucern sollen ihre Panner behalten, die übrigen zwei Pannersollen nach Einsiedeln kommen.
Zu z-. Nach Frciburger Abschied 55, p. 35, Staatsarchiv Bern, Allg. Eidg. Abschiede 11. 45. Im Solo-thurner Abschied VI. stehen die Artikel und Antworten lateinisch und deutsch.
4«S.
Lucern. 4342, 20. September (off Kam NaMous Abcm).
Staatsarchiv Lucer»: Allgemeine Abschiede, IS.2 l<»7. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, V. 2lii. Staatsarchiv Bern: Allgemein-Eidgenössische Abschiede, U. Z8. Archive Freiburg, Solothuru, Basel, Schaffhauseu.
Boten: Zürich. Felix Schmid, Altburgermeister; Jacob Meiß. Bern. Hans von Erlach; VennerDittlinger. Uri. Vogt Göltschi; Vogt Dietly. Schwyz. Vogt Neding. Obwalden. Ammann Franz.Nidwalden. Ammann Stulz. Zng. Vogt Nettich. Glarns. Vogt Tschudi. Basel. Heinrich Mel-tinger; Zunftmeister Falkner. Freiburg. — Solothnrn. Venner Stölli; Schultheiß Conrad. SchafffHansen. Burgermeister Barter. Abt von St. Gallen. Der Hofschreiber. Lucern. Die SchultheißenFeer, Tammann, Hertenstein; H. Marti; Zwpll (von Wyl?).
t». Auf diesem Tag hat man beschlossen. Domo zu besetzen; jedes Ort soll fünf Mann dahin schicken!dieselben sollen auf Sonntag vor St. Gallentag zu Uri zusammentreffen und mit einander hineinziehen. Urisoll die Kosten, über welche es sich beklagt, zusammenrechnen und vorlegen, damit man sich darüber berathe"kann. 4». Da abermals angezogen wird, wie man auch Luggarus erobern möchte, so wird beschlossen, dieseszu verschieben, da Lauis noch nicht eingenommen ist und der Winter heranrückt, auch das Schloß zu Lug-garus mit Speise, Geschütz u. s. w. wohl verseheil ist, wir aber unser Geschütz vor Lauis brauchen müsse"'Damit jedoch die Straße auf den Markt zu Varese offeil gehalten werde, soll jedes Ort zehn MannBesatzung des Monte Cenere absenden, diese sollen vierzehn Tage vor St. Gallentag dort sein und de"Berg besetzt halten bis vierzehn Tage nach St. Gallentag, damit Niemand beschädigt werde, v. Da derZusatz vor Lauis uoch nicht vollständig, die Belagerungsarbeit aber so weit gediehen ist, daß man das Schl^zu beschießen anfangen kann, so soll Jedermann seine Mannschaft dort ergänzeil und verstärkeil. «R. Uri s"^denen von Lauis anzeigen, daß man auf den Tag zu Badeu die Botschaft anhöreu wolle, welche sie zuzu senden begehrt haben, v. „Vnsere Eidgnossen von Appenzell haben abermal anbracht vnd begert, shzu vns als für ein Ort wie Fryburg, Soloturn vnd Schaffhusen anzenemen. So aber vff disen tagJederman mit endtlicher antwurt verfaßd, sol maus wider heymbringen vnd vff nechstem tag Badeil endülich antwurt geben, wes willens jederman sche." 4. Jeder Bote kennt das Schreibeil, welches unsere KncWin Mailand an Zürich gerichtet haben, daß nämlich der Cardinal sie ohne Geschütz und Pulver wider dieVenediger führen wolle. Ab diesem Tag ist daher dem Cardinal, dein Herrn von Sax und gemeine"Knechten geschrieben, sie sollen sich nicht gegen die Venediger brauchen lassen, denn da noch bei 10 ,000 Fra"-zosen im Mailändischen in Schlössern und Städten liegen, so möchten diese leicht Schadeil thun, wenn dwUnfern sich mit den Venedigern einließen. K. Der Papst hat uns abermals ermahnen lasseil, die Ver-