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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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August 1512.

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vnd ouch die vou Glarus, so vff disem tag nit erschyuen, und aber die vbrigeu Ort alle gemeinlich einsguten Willens in die Vereynung zu gan, als jedes potten autwurt in geschrift gesetzt, hat sich der pott obdem Wald erlütert, sin Herren zu dem st) still stau, wöllen st) denen dz werren, denen st)s ze werren Hand.Also vff sölhen entsluß haben die Savoyisch potschaft begert vnd gepeten die ort, so noch nit darin sind,ouch ze vermögen vnd mit Inen förderlich ze böslichen, des Hand st) glouplichen gemalt von Jrem fürstenerzöugt. Ist also abgescheiden, dz vff disem tag noch nüt beslossen noch zugeseit sin sol, sunders dz jederpot sölhs heimbringen vnd man darüber sitzen, ratslagen, ob die vbrigeu Ort wollen zu vnsern eydgnoffenvon Swyz, ob dem Wald vnd Glans schicken Jr potschaft vnd st) pitten, das st) sich nit snndern vnd desZu Baden Antwnrt geben, ouch ob man des rättig murd, das dann die potten ab dem tag an die endrytten vnd dannethin zu Lucern vff sontag vor Sant Mattheustag (19. September) der tag darum gesetztist, endtlich böslichen vnd nit destminder die Verbrieffung vnd Vffrichtung mit dein datum als vff disemtag der bsluß beschechen sye." Wenn man ab dein Tag zu Baden die Boten schicken will, so soll man esrechtzeitig anzeigen, damit jene Orte ihre Gemeinden sammeln mögen. 4». Anbringen, was den Niederwasser-Schiffleuten von Lucern letzten Mittwoch voi, denen von Maschwanden, Jonen, Ottenbach nnd Nickenbachbegegnet ist, trotz aller Geleite, welche von den Eidgenossen den Kauflenten gegeben sind, und welche WorteJene über unsere Eidgenossen von Lucern gebraucht haben. «. Bezüglich der 16,000 Gl., welche derHerzog von Savoyen den vier Waldstätten geben soll, hat dessen Botschaft begehrt, 5000 Gl. ans nächstenSt. Martinstag, dann nach einem Jahr wieder 5000 und endlich ein Jahr darauf die restierenden 6000 Gl.abtragen zu können. Jeder Bote soll das heimbringen und ans nächsten Tag antworten.

Dieser Abschied ist im Freiburger Exemplar Theil des vorangehenden. Ebenso im Solothurner Exemplar.

Im Zürcher Abschied steht als Theil des Abschieds vom 29. September ohne besondere Ueberschrift.I», v fehlen im Zürcher Abschied. Dagegen enthält derselbe zwei andere Artikel, die offenbar in die Instructionder Voten nach Italien gehören, betreffend die Knechte, welche in den Städten Cremona und zu Lauis liegenund von denen in den Schlössern bedrängt werden, ohne daß sie von: Cardinal aus Mailand Geschütz erlan-gen mögen.

Zu -v. Die Standesvoten ebenda im Lucerner Abschied S. 189, Zürcher Abschied 209.

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445S

Lauis und Mailand. 4(542, Ende August (in der wuchcn nach IZartliolomoi).

Staatsarchiv Zürich: liest. .VI. Band ll». I. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, V'. 17.

Archive Freiblirg, Solothnr», Schasshailscn.

„Abscheid der gesandten Botten zu unserm gnedigisten Herrn dem Legaten, zu Lowerz vnd Moylandgemacht in der Wnchen nach Vartholomäi a"- xij">°-"

Vor den Voten der Eidgenossen erschienen die Räthe, Burger und Einwohner zn Lowerz (Lauis)und baten, nachdem sie den Eidgenossen gehuldet und geschworen haben, möchte man ihnen einen Richter undPodestaten geben. Darauf wurde Caspar Göldli von Zürich zu einem Richter geordnet bis auf gemeinerEidgenossen weitere Verfügung. 4»- Die ledige Pfrund des Archidiaconats der Stift zn Lauis wurde dembazu tauglichen, durch seine Freunde um die Eidgenossenschaft verdienten Herrn Peter Anton de MoresinMit dem Beding geliehen, diese Stelle ohne gemeiner Eidgenossen Einwilligung nicht zu permutiren, zu ver-