August 1512.
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genommen. Vnd nämlich syend sy dißmals mit den Vnsrigen, so im veld, mit großen Costen beladen. Item vndals abgerett ist von tuggaten guter gewicht u. s. w., das, ob man die nit wol haben nwchi, von Inen so vil geltzje 400 Pfennig für ein tuggaten, ncmen wölle vnd das die Bezalung geschech gen Bellenz.
Item zum andern das Inen nachgelassen, ob Herzog Maximilian nit so bald hinin komen möcht, daz dannsy ein Andern von hus Sfortia setzen vnd wellen mögen zu einem regenten bis zu kunft desselben Herzogen vndwir Inen darzu mit vnsern knechten hilflich sin, den Stat Meyland zu beschirmen vnd nämlich alles das zubehendigen, so vil vnd Herzog Ludwig selig ouch Jngehept hat vnd och zu erobrung Preß, Bergame vnd Crem«,wie das die Notturft erfordre vnd wir von Inen erfordert werden, vnd das die vnsern besoldet werden sollen,wie sy hievor von den franzosen besoldet sind worden.
Item zum Vierden Artikel der bezalung der jcrlichen Pension begeren sy, das die bcschech jcrlich vff denersten tag Jenners vnd die erst bezalung vff den ersten Jenners ouch bescheche im Jar M. v^- vnd xiiij (1514.)
Item der zollfügung halb lassen sy pliben, wie wir Eidgnoffen by Herzog Ludwigs sel. Zitten gehalten syen.
Item das Inen in manotz frist die Statt Ast.vnd alle ander pläz vnd dörfer, so darzu gehörent, Jngebenals werden vnd ouch das man Inen angends zum Veltlin verhelfen wölle.""
Sol jeder bott zusampt den vorigen Artiklen heimbringen."
Zu It. Fehlt im Lucerner Abschied. Nach Cörösole S. 17. wurde am 14. Juli Johann Peter Stellaals venetianischer Gesandter nach der Schweiz abgeordnet.
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Lncern. 4Z42, 27. August (Freitag vor Vemie).
Staatsarchiv Lucern! Allgemeine Abschiede, Ii. - 188. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, V. 20». Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, X. 21. Archiv- Freiburg, Solothurn, Schaffhansc».
Boten: Zürich. Junker Jacob Meiß. Bern. Venner Millinger. Uri. Vogt Göltschi; Haus Dietli.Schwyz. Ammanu Ketzi; Vogt Fleckli. Obwalden. Vogt Fruutz. Nidwalden. Ammann Stutz. Zug.^ogt Hasler. Glarus. — Basel. Meltiuger. Freiburg. Veuner Schucwli. Solothurn. SchultheißConrad; Venuer Stölli. Schaffhausen. Junker Heinrich von Fulach.
»». Dieser Tag war angesetzt um in Sachen der savoyischen Vereinung abschließlich zu handeln. Dieweiften der eidgenössischen Boten haben sich für Annahme dieser Vereinung erklärt, doch mit Veränderungund Erläuterung nachstehender Artikel, die dann auch savoyischer Seils angenommen worden ist. Da aberLncern, Schwyz und Unterwalden „Iren gemalt" der Sache wegen noch nicht versammelt hatten, so sollenste das auf nächsten Sonntag (2S.) thun und dann Montags darauf ihre endliche Erklärung abgeben.Folgendes sind die Abänderungen: 1. Da in dem vierten Artikel steht, es soll diese Einung nicht änderstgeachtet und gehalten werden, als andere Vereinungen, Bündnisse, Burgrechte, Laudrcchte oder dergleichengegen Fürsten und Herren und fürderhin in allen Bündnissen, Burgrechtcn u. s. w., die nachfolgen, vorbe-halten werden, so soll dieses ganz ausgelassen werden und der Artikel also anfangen: „Zum Vierden, ob derHerzog oder die sinen mit yemant stöß oder spenn gewannen, warum dz were, da die widerparthy recht vffuns eydgnossen putte vnd aber sin fürstlich gnad des rechten nit vff vus komen vnd annemen, dz denn wireydgnossen vns des Herzogen nütz ze beladen schuldig sin." 2. Soll auch gesagt werden, daß der Herzog
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