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August 1512.
Deßhalb möge der venetianische Gesandte diese Meinung auch au seine Herrschaft berichten, denn sobald wirvon beiden Parteien die Einwilligung haben, werden wir mit allem Fleiße an das Werk gehen und gelingeder Versuch, so werde Venedig auch der Vereinung halb gute Antwort finden.
Zu I. „Abred vnd Artikel der Mcyländischen Botschaft vberantmurt."
„Anfangs, als hie zu Baden mit den meylandischen raten zu gültigem Vertrag der vechd vnd Irrung, durchden küng von Frankrich entstanden, vil vnd mengerley geredt vnd darin bedacht ist, wie nun hinfttr, nachdemsöllich herzogthumb wider zu Händen der vordern Herrschaft, nämlich her Maximilians, als erben desselben gesteltsöll werden, doch mit beretten gelungen gemeiner Eidgnoschaft erlich, lidlich vnd nutzlich sind, dis nachbenempteArtikel, die ein jeder bot an sin Oberkeit bringen sol, angezöigt.
Vnd nämlich des ersten, dwyl gemein Eidgnossenschaft vnd Jr zugewanten Jr lib vnd gut zu erobrungvermelt herzogthumbs gesetzt vnd des vast vil, des merenteils, erobert vnd alle not darumb ze liden gemeinthabent, das Inen darumb vnd für vff dem obbemelten herzogthumb, vorab dem fttrsten vnd den rezenten, wie denndie genempt, füllen geben vnd vßgericht werden anderthalb mal hundert tusent tuggaten guter vnd genger Meinmal, nämlich 50,OVO vff St. Martinstag nechstkttnftig, über ein Jar aber 50,000 vnd die letzten 50 ,000tuggatten aber von dem leisten St. Martinstag ober ein Jar vnd die jedes zils weren vnd antwurten gen Zürichoder Lutzern, in der Stetten eine, wedere sy wölkend, on allen vnsern costen vnd schaden. Vnd damit gemeineEidgnoschaft dest geneigter sye, ein trüw vffsechen vnd hilfliche achtung zu bemeldtem Herzogthum zu haben, sofüllen Inen jerlich zu Pension gegeben vnd vßgericht werden 40,000 obbemelter tuggaten och jerlich vff SantMichelstag gen Zürich oder Lutzern, och an vnsern costen vnd schaden zu bezallende.
Vnd ob sich begeben, das sölich Hanthab vnd hilflicher Zuzug wurd erfordert vnd gemein Eidgnoschaft offenkrieg nit hette, och wider die, so Inen vor mit hilflichcn pflichten nit verwandt sind, so sol Jr sold anfachen erstsy von Iren hüsern ruckent vnd bis wider dar weren, nämlich je jedem fttnfthalben Ninisch Gulden oder wcr-schaft dafür den Monat, vnd söllich hilf füllen wir Inen nit witter zu thun schuldig sin, dann in dem HerzogthuMMeyland mit sampt der Stadt Asti, so wit vnd ver das begriffen hat vf den tag, so dem obgenannten HerzogMaximilian dasselb herzogthumb Moyland Jngeantwurt wirt. Vnd ob sich begeb, das wir mit Jemand, werder were, zu krieg kernend, so sol der obgenannt Herzog zu Meyland vns in sinem costen mit 500 guter reisigerPferden hilflich sin, wohin vnd war wir Jro notturftig sin wurden. Zudem so söllent gemeiner Eidgnoschaft fürsich vnd Jr nachkamen beliben Lowerz, Luggarus, Chum vnd Eschenthal mit allen vnd jeden Jr zugehörenden,die zu nutzen vnd zu halten, wie sich wol wirt gebären mit zimlichem schirm der Vnderthanen daselbs.
Vnd sölicher fachen halb, nämlichen obgemelter schuld vnd jerlicher Pension, söllent von dem fürsten zu Moy'land mit des herzogthumbs stenden verzichung vnd willigung brief glouplicher form vnd nach aller notturft vff'gericht vnd gemeiner Eidgnoschaft zu Iren Händen geben werden on alles verziehen.
Dise meynung sol ein jeder gesandter trüwlich an sin Herren bringen vnd dieselben bedenken. Nachdem denhingezognen zu der reiß durch den stul zu Rom vnd Ander Jr söld erbcrlich bezalt vnd die obbemelt sum grostvnd tapfer ist, zudem das die jerlich Pension eben nutzlich wird sin vnd och zuvoran, das die landschaft bemÄherzogthumbs mit Brand vnd anderer Beschedigung zu ganzem Verderben gericht ist vnd die mächtigesten vß dowherzogthumb gezogen, das Inen sölich summ eben schwer wirt zu tragen, wie doch die gesandten bemeltz Herzog'thums sölichs angenommen habent vnd der Eidgnossenschaft anwclt das heimbringen vnd darumb antwurt gebenwerden vff dem tag hiernach geltttert.
Vff solich vberantmurt Artikel habent die Meylendischen Voten dis nachfolgend artikel vbergeben:
„„Des ersten Bezalung halb der 150,000 Tuggatten ist Jr beger, das zil der Bezalung zu erstreken vff oststdie nechstkünftigen Jar vnd die ersten Bezalung anzufachen von des hin so die Vereinung beschlossen wirt vberein Jar, dann Inen nit vermöglich, sölich gelt Jnzebringcn vor vnd e si geruwigt vnd alle schloß vnd Stett In'